Das in bestimmten Gebieten zu beobachtende und zunehmend ausbreitende, massenhafte Auftreten des Eichenprozessionsspinners (EPS), beginnend Mitte der 90er Jahre, bereitet nicht nur der betroffenen Baumart Eiche, sondern auch dem Menschen Probleme.
Für die menschliche Gesundheit sind die feinen, mit Widerhaken versehenen so genannten Gift-, Pfeil- oder Brennhaare, welche die Raupen etwa ab Mitte Juni ausbilden, gefährlich. Der ungeschützte Kontakt mit dem in den Haaren enthaltenem Nesselgift kann zu starken Hautreizungen, Bindehautreizungen und Irritationen der Atemwege führen.
Wegen der gesundheitlichen Beeinträchtigung werden massenhafte EPS-Populationen insbesondere im öffentlichen Bereich (z.B. in Parks, Schwimmbädern, Kindergärten oder Schulen) zunehmend als Problem empfunden.
Die Gewerbeaufsicht ist zuständig für den Arbeitsschutz bei der EPS-Bekämpfung