Europa – jung und voller Möglichkeiten
Kinder- und Jugendpolitik liegt grundsätzlich in den Händen der Mitgliedstaaten. Die EU aber gibt zusätzliche Impulse, um die Zusammenarbeit unter den Mitgliedstaaten im Bereich der Kinder- und Jugendpolitik zu verbessern und nationale Politik zu begleiten.
EU-Programm JUGEND IN AKTION
JUGEND IN AKTION geht 2007 – 2013 in die nächste Runde. Brüssel stellt bis 2013 in 31 Ländern insgesamt 885 Mio. Euro für Jugendgruppen, gemeinnützige Vereine und Einrichtungen der Jugendarbeit zur Verfügung. Das hilft ganz besonders Jugendinitiativen, Jugendbegegnungen und dem Europäischen Freiwilligendienst.
Abenteuer Freiwilligenarbeit: EVS
Der Europäische Freiwilligendienst (EVS) gibt jungen Menschen z.B. die Chance, bis zu einem Jahr lang in ein anderes Land zu reisen, um dort als Freiwillige an (örtlichen) gemeinnützigen Projekten mitzuarbeiten. Dabei werden die Auslagen der Freiwilligen, ihre Versicherung sowie Unterhalts- und Reisekosten übernommen.
Maßnahmen zur Verbesserung des Jugendmedienschutzes
Auch im Bereich des Jugendmedienschutzes ist eine europäische Zusammenarbeit besonders wichtig. Während der EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands wurde zwischen den Mitgliedstaaten vereinbart, gemeinsam gegen Gewaltvideos und -spiele vorzugehen. Außerdem können die Mitgliedstaaten z.B. im Fernsehen oder Internet eine Sperre gegen Angebote mit extrem jugendgefährdenden oder rechtsextremistischen Inhalten aus anderen EU-Mitgliedstaaten durchsetzen.
Diese Initiativen zur Verbesserung des Jugendschutzes sind maßgeblich auch auf bayerische Vorschläge zurückzuführen!