
Bei der Einführung von familienfreundlichen Maßnahmen spielen die Führungskräfte in den Unternehmen eine entscheidende Rolle. Dies war eines der zentralen Ergebnisse des erfolgreichen Förderprojekts "Familienbewusste Arbeitswelt - Betriebliche Beratung".
Projekt für Führungskräfte
Im Mai 2008 startete das Projekt effizient familienbewusst führen! - Führungsinstrumente zukunftsfähig gestalten. Binnen eines Jahres wurden für Führungskräfte Instrumente entwickelt, die sie unterstützen, im Spannungsfeld zwischen Beschäftigten- und Unternehmensinteressen, eine effiziente und familienbewusste Führungsarbeit zu leisten. Führungskräfte sind in Unternehmen die Schnittstelle bei der Umsetzung von familienbewussten Maßnahmen. In zahlreichen Unternehmen ist in den letzten Jahren das Bewusstsein für eine familienorientierte Personalpolitik gewachsen. Allerdings nutzen viele Führungskräfte noch nicht alle Möglichkeiten. Sowohl ein Analyseinstrument als auch diverse Tools werden die Führungskräfte bei der gezielten Auswahl passender Maßnahmen und deren erfolgreichen Anwendung in der Praxis unterstützen.
Wesentliche Bestandteile des Projekts
Internetportal
- Standortbestimmung für Führungskräfte
- Werkzeugkoffer mit Tools für eine effiziente und familienbewusste Führungsarbeit
- Checklisten zum Thema
- Praxisbeispiele
- Netzwerke
Individuelle Unterstützung für Führungskräfte
- telefonische Hotline
- individuelle Beratung
- Workshops
Veranstaltungen
- Großveranstaltung
- Regionale Infoveranstaltungen
Die einzelnen Bestandteile wurden in Zusammenarbeit mit den Führungskräften aus bayerischen Unternehmen erstellt. Dadurch wird ein starker Bezug zur und eine hohe Relevanz für die Praxis sichergestellt.

Am 06. Mai 2009 fand die Auftaktveranstaltung zum Projekt statt mit Staatsministerin Haderthauer und dem Präsidenten der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Randolf Rodenstock.
Dieses Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen sowie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft unter Kofinanzierung des Europäischen Sozialfonds gefördert.

