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Gleichstellung

Im Vordergrund eine junge Frau, im Hintergrund zwei Bauarbeiter

Art. 118 Abs. 2 Bayerische Verfassung:
"Frauen und Männer sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Aktuell

Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz -GFMK-

Bayern übernimmt Vorsitz - Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern gemeinsam voranbringen!

Der Freistaat Bayern hat für das Jahr 2012 den Vorsitz der Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz (GFMK) übernommen, die am 14. und 15. Juni 2012 in Nürnberg stattfinden wird.

Gleichstellungspolitik in Bayern

Situation in der Gesellschaft

Trotz rechtlicher Gleichstellung von Frauen und Männern und der günstigen Lebenssituation in Bayern haben Frauen noch immer in bestimmten Bereichen deutliche Nachteile - in Deutschland und in Bayern. So sind Frauen zum Beispiel in Führungspositionen in der Arbeitswelt, der Politik und der Gesellschaft erheblich unterrepräsentiert, im Erwerbsleben vielfach immer noch benachteiligt und haben vor allem nach einer Familienphase durchschnittlich erheblich geringere Einkommen und Renten als Männer. Auf der anderen Seite sind Männer - vielfach entgegen ihrer Wünsche - im Bereich der Familienarbeit und Kindererziehung wenig präsent und selten in sozialen Berufen anzutreffen. Für eine partnerschaftliche Lebensgestaltung ist es wichtig, dass sich Frauen und Männer verstärkt in Bereiche einbringen (können), die bisher vorwiegend dem anderen Geschlecht vorbehalten sind oder von diesem gewählt wurden.

Ziel bayerischer Gleichstellungspolitik

Das Ziel bayerischer Gleichstellungspolitik ist, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass Frauen und Männer bei ihrer persönlichen Lebensgestaltung in allen Lebensbereichen zwischen mehreren Möglichkeiten auswählen können. Bayern setzt vor allem auf Bewusstseinswandel in der Gesellschaft, Motivation zur Verwirklichung der Chancengerechtigkeit und Sensibilisierung für bestehende Benachteiligungen.
 

Schwerpunkte bayerischer Gleichstellungspolitik

Bei den Schwerpunkten der bayerischen Gleichstellungspolitik handelt es sich um

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Politik für Frauen

Situation

Frauen und Männer sind in Deutschland inzwischen formal und rechtlich gleichstellt. Trotzdem wurde die tatsächliche Gleichstellung im Erwerbsleben noch nicht erreicht. Dies wird besonders deutlich durch:

Aber auch in anderen Bereichen ist die tatsächliche Gleichstellung noch längst nicht verwirklicht:

  • Renten: Aufgrund geringerer Verdienste sowie familienbedingter Erwerbsunterbrechung und Teilzeitarbeit sind die Altersrenten von Frauen durchschnittlich erheblich niedriger als die von Männern.
  • Gesundheit: Beispielsweise verlaufen Herzinfarkte bei Frauen schwerer und häufiger tödlich als bei Männern
  • Pflege von Angehörigen: In der Regel sind es Frauen, die im Falle einer Pflegebedürftigkeit ihre Angehörigen versorgen.
  • Mobbing und sexuelle Belästigung: Die Opfer sind überwiegend weiblich.
  • Gewalt: Die Opfer von häuslicher Gewalt, Menschenhandel und Zwangsverheiratung sind überwiegend weiblich.

Ergänzung

In Bayern ergänzt daher eine spezielle Politik für Frauen zum Ausgleich bestehender Nachteile die präventiv angelegte geschlechtersensible Sichtweise.

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Politik für Männer

Schwerpunkte bayerischer Politik für Männer

Die Schwerpunkte bayerischer Politik für Männer sind

Chancengerechtigkeit

Chancengerechtigkeit für Jungen und Männer bedeutet auch, sich mit alten und möglichen neuen Rollenbildern zu beschäftigen. Dabei ist für eine partnerschaftliche Lebensgestaltung wichtig, dass sich Männer verstärkt in Bereiche einbringen (können), die bisher vorwiegend Frauen vorbehalten sind oder von Frauen gewählt wurden.

Neue Wege

Die Aktion "Neue Wege für Jungs" will Initiativen anregen, unterstützen und vernetzen, die schulische oder außerschulische Veranstaltungen für Jungen durchführen, wie z.B. Berufserkundungen, Schnupperpraktika, Workshops, Trainings oder auch Diskussionsrunden. Jungen sollen verstärkt die Möglichkeit bekommen, Chancengleichheit und Rollenvielfalt als persönlichen Gewinn für das spätere berufliche und persönliche Leben zu erfahren. Außerdem sollen Jungen neue berufliche Perspektiven insbesondere in Sozial-, Pflege Erziehungs- aber auch Dienstleistungsberufen aufgezeigt und damit ihr Berufswahlspektrum erweitert werden.

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Zusätzliche Informationen

Zukunftsministerium - Die Broschüre

Broschuere Deckblatt

Weitere Informationen zum Bayerischen Zukunftsministerium

Broschüre herunterladen (PDF, 5,22 MB)

Das Zukunftsministerium auf Ihrem Handy

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audit berufundfamilie

Berufundfamilie Logo

Zertifikat zur Vereinbarkeit von Job und Familie

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Bayerischer Staatspreis "SIEgER"

SIEgER  - Gerechte Chancen in der Arbeitswelt - Preis der Bayerischen Staatsregierung

Mit dem Preis "SIEgER" zeichnet die Bayerische Staats­re­gieru­ng Unter­nehmen aus, die sich für Chancen­ge­rechtig­keit für Frau­en und Männer im Erwerbs­leben einsetzen.

www.sieger-bayern.de

Rollenbrecher

Logo Rollenbrecher

Jungen und Mädchen sitzen in einem Boot. Ge­mein­sam setzen sich Schü­ler­innen und Schü­ler mit dem Thema „Gleich­be­rech­ti­gung von Män­nern und Frau­en“ kreativ aus­ein­ander.

www.rollenbrecher.de

Um­setz­ung des Bayerisch­en Gleichstellungsgesetzes

Deckblatt Vierter Bayerischer Gleichstellungsbeicht

Im öffentlichen Dienst hat Bay­ern selbst die Möglich­keit, die Be­ding­ung­en für Frau­en und Män­ner recht­lich zu re­geln und für Chancen- und Ge­schlech­ter­ge­rechtig­keit zu sorgen.

Vierter Bericht der Staats­re­gier­ung

Schluss mit dem Unsinn

Trailer:

Ein Kinospot zum Thema Gehalts­dif­ferenz zwisch­en Män­nern und Frau­en

Weitere Informationen

Gender Online Tool

Logo Gender Online Tool

Das Gender Online Tool ist eine E-Learning-Plattform rund um das Thema ge­schlechter­se­nsible Sicht­weise. In fünf Lern­be­reichen kann man sich intensiv mit der Gender­the­matik aus­ein­ander­setzen.

Weitere Informationen