- B. Handlungsfelder der Jugendarbeit und der Jugendhilfe -
Immer häufiger wachsen Kinder ohne Geschwister auf; sie treffen auch in ihrem Wohnumfeld seltener auf Nachbarskinder. Gleichzeitig erfordert eine verantwortungsvolle Verbindung von Berufstätigkeit und Familie verstärkt qualifizierte Angebote von Kinderbetreuung. Damit gewinnen Kindertageseinrichtungen an Bedeutung. In ihnen können Kinder unter fachlicher Obhut neue Kontakte knüpfen und Erfahrungen mit gleichaltrigen, aber auch mit jüngeren und älteren Kindern gewinnen. Kindertageseinrichtungen bilden so ein Lernfeld für das soziale Verhalten im Umgang mit anderen Menschen und für eine zunehmende Verselbständigung. Als Erlebnis- und Handlungsraum, der über die eigene Familie und ihre unmittelbare Umwelt hinausführt, bieten Tageseinrichtungen Kindern die Möglichkeit, in einer erweiterten, aber dennoch überschaubaren und beschützten Erfahrungswelt neue Bezugspersonen und bislang fremde Welten kennenzulernen. Dort können sie zusätzliche Anregungen und Entwicklungsanreize finden; sie lernen, sich mit neuen Regeln auseinanderzusetzen. Gleichzeitig geben Kindertageseinrichtungen berufstätigen Eltern die Sicherheit, daß ihre Kinder in einer angemessenen und ihre Entwicklung fördernden Weise betreut werden.
3.1 Grundsätze der Kindertagesbetreuung
3.3 Traditionelle Formen der Kinderbetreuung
3.4 Innovative Formen der Kinderbetreuung
3.5 Betreuung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen
<< 2.6 Hilfen für Alleinerziehende