In dem Ausmaß, in dem die Teilhabemöglichkeiten älterer Menschen vom Zugang zu Wissen abhängen, gewinnt lebenslanges Lernen zunehmend an Bedeutung. Die Informations- und Wissensgesellschaft ist heute Realität und erfordert ein grundsätzliches Umdenken hinsichtlich der Bildungsangebote und des Bildungsverhaltens. Es reicht nicht mehr aus, Wissen und Fähigkeiten auf Erwerbsprozesse zu fokussieren. Durch die Ansprüche einer sich ständig im Wandel befindlichen Gesellschaft sind kontinuierliche Anpassungsprozesse notwendig. Die Fähigkeit, neues Wissen zu erwerben und anzuwenden wird somit zu einem entscheidenden Einflussfaktor für die Teilhabe am gesellschaftlichen, ökonomischen, sozialen, politischen und kulturellen Leben.
Ziele der Seniorenpolitik in diesem Bereich sind vor allem die Sensibilisierung der Gesellschaft für dieses wichtige Thema, um den älteren Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu Lernangeboten und -erfahrungen zu ermöglichen.