Bereits heute wird deutlich, dass ältere Menschen ein großes Wirtschaftspotential darstellen. Prognosen besagen, dass insbesondere die älteren Menschen mit ihrem Konsum die Produktion ankurbeln sowie Dienstleitungsmärkte schaffen und dadurch Arbeitsplätze und Steueraufkommen erzeugen.
Alle Generationen profitieren von Neuausrichtung
Die Berücksichtigung der Verbraucherinteressen älterer Menschen und der wachsenden Nachfragepotentiale öffnet durch eine verstärkte Nachfrage zum einen neue Chancen für die Wirtschaft und erhöht zum anderen die Lebensqualität der älteren Menschen und trägt damit zum Erhalt und zur Förderung der Selbständigkeit bei. Darüber hinaus profitieren von einem Umdenken nicht nur ältere Menschen, eine Neuausrichtung ist für alle Generationen vorteilhaft, zum Beispiel leichtere Bedienbarkeit von Automaten, gut lesbare Schrift auf Produkten, Erreichbarkeit der Ware in den Regalen.
Die Wirtschaftskraft Älterer stärker im Blick
Um die Wirtschaftskraft Älterer stärker in den Blick zu nehmen, bedarf es einer differenzierten Markterschließung, verstärkter Öffentlichkeitsarbeit und einer weiteren Sensibilisierung der Unternehmen. Vor diesem Hintergrund hat am 28.06.2010 eine Veranstaltung mit dem Thema „Zukunftsmarkt Alter – Chancen für Industrie, Handel und Dienstleistung“ in Kooperation mit der Geschäftsstelle Wirtschaftsfaktor Alter, der IHK Bayern, dem Landesverband des Bayerischen Einzelhandels und der Landessseniorenvertretung Bayern stattgefunden.
Initiative Wirtschaftsfaktor Alter
Die Initiative „Wirtschaftsfaktor Alter“ wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gestartet und wird durch andere Aktivitäten der Bundesregierung ergänzt. Die Initiative basiert auf einem Eckpunktepapier der beiden Ministerien. Zur Umsetzung des Eckpunktepapiers wurde ein Konsortium beauftragt, das sich zusammensetzt aus dem Institut für Gerontologie, ergo Kommunikation und der Unternehmensberatung Roland Berger.