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Pressemitteilung

Sozialministerin Müller: "Verständigung suchen - Europas Mitte gestalten - Motto gilt nicht nur für den Sudetendeutschen Tag, sondern für die ganze Gesellschaft"

PM 244.17

"'Verständigung suchen - Europas Mitte gestalten' - mit diesem Motto setzen die Sudetendeutschen ein vortreffliches Zeichen", erklärte Bayerns Sozialministerin Emilia Müller im Hinblick auf den 68. Sudetendeutschen Tag in Augsburg. Müller: "Europa braucht die länderübergreifende Verständigung und den engen Zusammenhalt. Nur gemeinsam können wir die aktuellen Herausforderungen bewältigen." Die Ministerin dankte den Sudetendeutschen und allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich für Europa einsetzen und sich gegen Rassismus und Extremismus stark machen.

"Die Sudetendeutschen sind von tiefer Heimatverbundenheit und starkem Kulturbewusstsein geprägt. Getragen von diesem Wertekompass treten sie für den Dialog in der Mitte Europas ein", hob Müller anerkennend hervor. Sie bekräftigte, dass dies der richtige Weg sei. Das friedliche Miteinander könne nur gelingen, wenn man sich mit dem auseinandersetzt, was in der Vergangenheit geschehen ist. "Geschichtsbewusstsein gibt Orientierung für die Zukunft. Toleranz und Offenheit für andere setzen voraus, dass man selber weiß, wer man ist, woher man kommt und was die eigene Identität bestimmt", so die Ministerin.

Müller betonte, wie wichtig es sei, dass wir uns alle auf unsere Leitkultur besinnen. "Wir müssen uns immer vor Augen halten, was unser Land und Europa zusammenhält und stark macht. Europa ist mehr als eine Wirtschaftsunion. Europa ist eine Wertegemeinschaft. Deshalb gilt: Jeder, der zu uns kommt, muss die grundlegenden, nicht verhandelbaren Werte unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens kennen und beachten. Nur wer dies respektiert, kann sich wirklich integrieren und dauerhaft mit uns leben."