Wenn Beschäftigte mit Mikroorganismen und Krankheitserregern in Kontakt kommen, besteht für sie ein berufliches Infektionsrisiko (z. B. Beschäftigte in Krankenhäusern, Erzieherinnen in Kindertageseinrichtungen).
Die Infektionsgefährdung kann durch Hygienemaßnahmen und persönliche Schutzausrüstung reduziert werden. Zudem helfen arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen arbeitsbedingte Gesundheitsstörungen rechtzeitig zu erkennen und festzustellen, ob bei der Ausübung einer bestimmten Tätigkeit eine erhöhte gesundheitliche Gefährdung besteht. Bei vielen Krankheitserregern besteht darüber hinaus die Möglichkeit der Impfung.
Wichtig ist eine umfassende Information aller Beschäftigten über Art und Vorkommen der Infektionsgefährdung sowie der notwendigen Schutzmaßnahmen. Daneben sind bestehende Beschäftigungsverbote für werdende und stillende Mütter sowie für Jugendliche zu beachten und einzuhalten.
Weiterführende Informationen
- Verordnung zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV)
- Arbeitsmedizinische Vorsorge Mutterschutz Jugendarbeitsschutz in Einrichtungen zur vorschulischen Kinderbetreuung - Stand: Juni 2009 (PDF, 265 KB)
- Hinweise zum Mutterschutz im Gesundheitsdienst - Stand: Oktober 2009 (PDF, 464 KB) [
- Schwerpunktaktion Kita (PDF, 327 KB)