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Werkstätten für behinderte
Menschen

Die Werkstätten für behinderte Menschen und Blindenwerkstätten im Sinne des Sozialgesetzbuches Neuntes Buch (SGB IX) sind Einrichtungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben.

Aufgabe der Werkstätten ist es, denjenigen Menschen, die wegen Art und Schwere ihrer Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können,

  • eine angemessene berufliche Bildung und Beschäftigung zu einem ihrer Leistung angemessenen Entgelt aus dem Arbeitsergebnis der Werkstatt sowie
  • die Entwicklung, Erhöhung, Erhaltung oder Wiedergewinnung ihrer Leistungs- und Erwerbsfähigkeit und die Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit zu ermöglichen.

Die Werkstatt für behinderte Menschen gliedert sich in Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich, zur Feststellung von Eignung, möglichen Beschäftigungsbereichen, geeigneten Fördermaßnahmen und zur Vorbereitung auf die Beschäftigung im Arbeitsbereich der Werkstatt bzw. (Wieder-) Eingliederung in den Arbeitsmarkt. In Bayern gibt es rund 260 Werkstätten für behinderte Menschen (incl. Zweigstellen) mit rund 35 000 Plätzen.

Die Anerkennung als Werkstatt für behinderte Menschen im Sinne des SGB IX erfolgt über die Bundesagentur für Arbeit. Diese veröffentlicht jährlich ein Verzeichnis der anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen in Deutschland.
 

Aufnahme in die Werkstatt für behinderte Menschen

Nach § 136 SGB IX steht die Werkstatt allen behinderten Menschen offen, sofern erwartet werden kann, dass sie spätestens nach Teilnahme an Maßnahmen im Berufsbildungsbereich ein Mindestmaß wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung erbringen werden können.
Die Anmeldung erfolgt in der Regel über das Reha-Team der zuständigen Agentur für Arbeit.
Über die Aufnahme in eine Werkstatt für behinderte Menschen befindet der Fachausschuss der Werkstatt im Benehmen mit dem jeweiligen Kostenträger (das ist - soweit im Einzelfall kein anderer Rehabilitationsträger zuständig ist - im Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich die Bundesagentur für Arbeit, im Arbeitsbereich der Träger der Sozialhilfe).

Gemeinsamer Leistungskatalog

Die rund 230 Werkstätten für behinderte Menschen in Bayern bieten vielfältige Dienstleistungen für Unternehmen und ein reichhaltiges Warenangebot für Endverbraucher. In einem neuen gemeinsamen Leistungskatalog finden Interessierte das komplette Angebot. Der Leistungskatalog ist unter www.werkstaettenportal.de sowie www.wfbm-leistungen.de aufrufbar.

Zusätzliche Informationen

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Mehr Informationen

REHADAT - talentplus -

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zur Website

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Häufig gestellte Fragen von Arbeitgebern und ihren Beauftragten

zbfs.bayern.de

Miteinander - Zukunft Inklusion

Miteinander-zukunft-inklusion

Inklusion in Bayern: Alle sind dabei - mit und ohne Behinderung!

Broschüre (DIN lang), 12 Seiten, September 2015