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Behindertenpolitik

Mutter mit behindertem Kind

Neu: Broschüre "Palliative Care und Hospizarbeit in der Behindertenhilfe"

Deckblatt der Broschüre: Palliative Care und Hospizarbeit in der Behindertenhilfe

Die Broschüre wurde entwickelt, um bei allen, die Menschen mit Behinderung professionell begleiten, im Bereich der Behindertenhilfe und in den Palliativ-und Hospizeinrichtungen, das Bewusstsein für die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung in der letzten Phase ihres Lebens zu schärfen.

Broschüre DIN A5, 33 Seiten

Die Broschüre "Palliative Care und Hospizarbeit in der Behindertenhilfe" kann kostenlos bezogen werden über das Bestellportal der Staatsregierung.

Inklusive Nachmittagsbetreuung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung an Schulen

Inklusive Nachmittagsbetreuung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung an Schulen (PDF, 2,2 MB)

Incl-nachmittagsbetreuung

Wissenschaftliche Begleitforschung der Katholischen Stiftungsfachhochschule München im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration und des Bezirks Oberbayern

Broschüre DIN A4, 16 Seiten
Stand: April 2015

Die Broschüre "Inklusive Nachmittagsbetreuung" kann kostenlos angefordert werden über das Bestellportal der Staatsregierung.

Schlussbericht der Wissenschaftlichen Begleitforschung (PDF, 5,0 MB)

Inklusive Nachmittagsbetreuung - Wissenschaftliche Begleitforschung des Instituts für Fort- und Weiterbildung, Forschung und Entwicklung (IF) der Katholischen Stiftungsfachhochschule München (KSFH)

 

Ernennung der bayerischen Behindertenbeauftragten

Sozialministerin Emilia Müller mit Irmgard Badura, der Beauftragten der Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung

11.09.2014 - Bayerns Sozialministerin Emilia Müller hat Irmgard Badura feierlich die Ernennungsurkunde zur Beauftragten der Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung übergeben.

zur Pressemitteilung

zum Video der Ernennung

 

Staatsregierung beschließt Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vor

Die Bayerische Staatsregierung hat am 12. März 2013 den Entwurf eines Aktionsplans zur Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung vorgelegt.




Gesetzentwurf der Bayerischen Staatsregierung

für ein Gesetz zur Änderung des Bayerischen Gesetzes zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung und der Bayerischen Kommunikationshilfenverordnung

 

Grundsätze bayerischer Behindertenpolitik

Die Behindertenpolitik ist seit langem ein Schwerpunkt bayerischer Sozialpolitik. Dabei sind zwei Grundsätze richtungweisend:

  • Schutz des Lebens und der Würde von Menschen mit Behinderung,
  • Stärkung der Fähigkeit und der Möglichkeit von Menschen mit Behinderung, über ihr Leben selbst zu bestimmen bzw. es selbst zu gestalten.

Paradigmenwechsel

Im Zentrum bayerischer Behindertenpolitik steht der Paradigmenwechsel von der Fürsorge und Versorgung hin zur gleichberechtigten Teilhabe für Menschen mit Behinderung.

Teilhabe in Gesellschaft und Beruf

Vorrangiges Ziel der Behindertenpolitik ist es deshalb, die volle und gleichberechtigte Teilhabe der Menschen mit Behinderung in Gesellschaft und Beruf zu erreichen. Eine effektive und nachhaltige gesellschaftliche Teilhabe setzt zuallererst voraus, dass behinderte Menschen nicht wegen ihrer Behinderung benachteiligt werden. Mit Aufnahme des Benachteiligungsverbots für behinderte Menschen in die Bayerische Verfassung 1998 wurde daher ein wichtiges Ziel bayerischer Behindertenpolitik erreicht. Gleichzeitig wurde durch die Aufnahme eines staatlichen Schutz- und Förderauftrags eine wichtige Weichenstellung für die zukünftige Behindertenpolitik vorgenommen. Das am 1. Mai 2002 in Kraft getretene Behindertengleichstellungsgesetz des Bundes und das zum 1. August 2003 in Kraft getretene Bayerische Behindertengleichstellungsgesetz konkretisieren den Verfassungsauftrag der Gleichstellung für den Bereich des öffentlichen Rechts. Mit dem am 18. August 2006 in Kraft getretenen Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz wurde der Diskriminierungsschutz behinderter Menschen auf das Arbeitsrecht und das Zivilrecht ausgedehnt.

Freizeitgestaltung und soziale Kontakte

Zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gemeinschaft gehört auch eine sinnvolle Gestaltung der Freizeit, die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und Neues kennen zu lernen. Hierzu bedarf es spezieller Angebote und besonderer Unterstützung, damit Menschen mit Behinderung, möglichst zusammen mit Nichtbehinderten, Gemeinschaft erleben. Ca. 200 Dienste der offenen Behindertenarbeit bieten insbesondere Beratung, Begleitung und betreute Freizeitmaßnahmen an. Auch der Behindertensport leistet wesentliche Integrationsarbeit. Allein an den vom Freistaat geförderten Sportmaßnahmen für Menschen mit Behinderung nehmen jährlich weit mehr als 800.000 Menschen mit Behinderung teil. Hervorzuheben ist dabei auch der oftmals unentbehrliche Einsatz ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer.

Zur Erreichung gleichwertiger Lebensbedingungen von Menschen mit und ohne Behinderung sind auch in Zukunft weitere Anstrengungen erforderlich. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Mobilität (Abbau von Barrieren), beruflichen Integration und gesellschaftlichen Teilhabe behinderter Menschen.

Zusätzliche Informationen

audit berufundfamilie

Berufundfamilie Logo

Zertifikat zur Vereinbarkeit von Job und Familie

Mehr Informationen

Inklusion in Bayern

Miteinander-Preis 2014 - Zukunft Inklusion

Miteinander-Preis 2014 - Auszeichnung für besonders gelungene Projekte der Inklusion von Menschen mit Behinderung

miteinanderpreis.de

Behindertenbeauf­tragte Bayern

Portrait Behindertenbeauftragte Irmgard Badura

behindertenbeauf­tragte.bayern.de

UN-Behinderten­rechtskonvention

Logo United Nations - UN

United Nations

Umsetzung der UN-Konvention in Bayern

Schwerpunkte der baye­risch­en Po­li­tik für Men­schen mit Be­hin­der­ung im Lich­te der UN-Be­hin­der­ten­rechtss­konvention

Der Aktionsplans zum Herunterladen

Nationaler Aktionsplan der Bundes­re­gier­ung

Logo Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Bundeministerium für Arbeit und Soziales

Wegweiser für Menschen mit Behinderung

Logo Zentrum Bayern Familie und Soziales

zbfs.bayern.de

Miteinander - Zukunft Inklusion

Miteinander-zukunft-inklusion

Inklusion in Bayern: Alle sind dabei - mit und ohne Behinderung!

Broschüre (DIN lang), 12 Seiten, September 2015