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Fit for Work - Chance Ausbildung

Förderungen für Ausbildungsbetriebe aus dem Europäischen Sozialfonds

Mit „Fit for Work-Chance Ausbildung“ fördert die Bayerische Staatsregierung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds die betriebliche Ausbildung von Jugendlichen, die einem besonderen Wettbewerb unterliegen. Die Ausbildungsinitiative "Fit for Work" ist Teil der "Allianz für starke Berufsbildung in Bayern."

Wer kann einen Förderantrag stellen?

Die Förderung „Fit for Work-Chance Ausbildung“ aus dem Europäischen Sozialfonds wendet sich unmittelbar an die Ausbildungsbetriebe. Antragsberechtigt sind:
Ausbildungsbetriebe (keine Beschränkung auf KMU), mit Sitz oder im Handelsregister eingetragener Niederlassung in Bayern,

  • die einen Ausbildungsvertrag für eine betriebliche (duale) Berufsausbildung
  • in einem anerkannten Ausbildungsberuf nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) abschließen.

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Welche Ausbildungsverhältnisse werden gefördert?

Mit „Fit for Work-Chance Ausbildung“ werden Ausbildungsverhältnisse mit Jugendlichen gefördert, deren Chancen auf dem Ausbildungsstellenmarkt durch persönliche, bildungsmäßige oder soziale Umstände verringert sind.
Zur Zielgruppe zählen:

  • Jugendliche, die die allgemeinbildende Schule ohne Abschluss verlassen haben; Schulentlassene aus einer Wirtschaftsschule sind den Schulentlassenen aus einer allgemeinbildenden Schule gleichgestellt.
  • Jugendliche, die als Schülerin / Schüler einer Praxisklasse einer bayerischen Mittelschule die Schule verlassen haben.
  • Jugendliche, die bereits im Vorjahr oder früher eine allgemeinbildende Schule verlassen haben, wenn bis zu Beginn der Ausbildung höchstens der erfolgreiche Abschluss einer Mittelschule erworben wurde (keine Förderung bei Erwerb von „Qualifizierender Abschluss der Mittelschule“ oder „mittlerer Schulabschluss an der Mittelschule“). Dazu zählen z.B. Jugendliche aus den Berufsintegrationsklassen der Berufsschulen (zweijähriges bayerisches Modell). Diese Jugendlichen haben ein Berufsintegrationsjahr (BIJ) oder ein Berufsvorbereitungsjahr in kooperativer Form (BVJ/k) oder in schulischer Form (BVJ/s) abgeschlossen und erwerben mit erfolgreichem Beenden den erfolgreichen Abschluss der Mittelschule (ehemals „Hauptschulabschluss“ – vergl. § 45 Abs. 3 Satz 1 der Schulordnung für die Berufsschulen in Bayern (BSO)).
  • Jugendliche, die eine berufliche Ausbildung in einem Teilzeitausbildungsverhältnis nach den Vorschriften des BBiG oder der HwO machen. Zur Zielgruppe zählt nicht, wer das Ausbildungsverhältnis in Teilzeit durchführt, weil zeitgleich mit der betrieblichen Ausbildung ein Studium absolviert oder eine Bildungseinrichtung besucht wird, die zu einem höherwertigen Bildungsabschluss führt.
  • Jugendliche, die für die erfolgreiche Durchführung der Ausbildung auf ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) gem. § 75 SGB III angewiesen sind, wenn der Jugendliche spätestens sechs Monate nach Beginn der Ausbildung mit einem Maßnahmenträger eine Vereinbarung über abH geschlossen hat.
  • Jugendliche, die für die erfolgreiche Durchführung der Ausbildung auf das Instrument der Assistierten Ausbildung (AsA) gem. § 130 SGB III angewiesen sind, wenn der Ausbildungsvertrieb spätestens zwölf Monate nach Beginn der Ausbildung einen Kooperationsvertrag mit dem Maßnahmeträger und dem daran teilnehmenden Jugendlichen für die ausbildungsbegleitende Phase abgeschlossen hat.

Zur Zielgruppe der Förderung „Fit for Work-Chance Ausbildung“ zählen junge Menschen, die deutsche Staatsangehörige oder Staatsbürger eines EU-Mitgliedsstaates sind. Zur Zielgruppe zählen auch Jugendliche aus Drittstaaten, soweit sich diese mit gesichertem Aufenthaltsstatus in Bayern aufhalten (z.B. anerkannte Asylbewerber mit Aufenthaltserlaubnis).

Geflüchtete, über deren Asylantrag noch nicht entschieden ist (Gestattete) oder Jugendliche, die sich als Geduldete in Deutschland aufhalten, zählen nicht zur förderfähigen Zielgruppe der ESF-Förderung „Fit for Work-Chance Ausbildung“.
 

Altersgrenze: Gefördert werden junge Menschen, die am Tag des Beginns der Berufsausbildung das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

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Wird mit „Fit for Work-Chance Ausbildung“ auch die Ausbildung von Flüchtlingen gefördert?

  • Für geflüchtete Jugendliche mit Aufenthaltserlaubnis ( „anerkannte Asylbewerber“) ist nach den Förderhinweisen „Fit for Work-Chance Ausbildung“ eine Förderung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds möglich, wenn und soweit die Anspruchsvoraussetzungen der Förderhinweise nachgewiesen sind.
  • Die Aufenthaltserlaubnis ist dem Ausbildungsbetrieb und für den Förderantrag vorzulegen.
  • Maßgebend ist der Aufenthaltsstatus am Tag des im Berufsausbildungsvertrag vereinbarten Beginns der betrieblichen Ausbildung.

Wichtige Information: Ausbildungsverhältnisse mit geflüchteten Jugendlichen, die sich als Gestattete mit guter Bleibeperspektive oder als Geduldete in Bayern aufhalten, können ab Herbst 2016 nach den Förderhinweisen „Fit for Work für Geflüchtete“ gefördert werden. Weitere Informationen zu den Fördervoraussetzungen finden Sie hier.

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Was wird gefördert?

Gefördert werden die Kosten der vom Betrieb geschuldeten Ausbildungsvergütung.

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Wie hoch ist die Förderung und sind weitere Voraussetzungen zu beachten?

Der Ausbildungsbetrieb kann einen Zuschuss in Höhe von 4.400 Euro erhalten für eine Ausbildungszeit von 22 Monaten. Bei kürzeren Ausbildungszeiten verringert sich die Zuwendung entsprechend. Die weiteren Fördervoraussetzungen sind in den Förderhinweisen geregelt.

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Welche Fristen habe ich als ausbildender Betrieb zu beachten?

  • Der Förderantrag muss bis spätestens drei Monate nach Beginn der Berufsausbildung bei der Bewilligungsbehörde, Zentrum Bayern Familie und Soziales, Hegelstraße 2, 95447 Bayreuth, eingehen.
  • Bei Jugendlichen, die mit abH oder AsA unterstützt werden – vergl. obenstehende Buchstaben e) und f) – muss der Förderantrag spätestens drei Monate nach Abschluss des jeweiligen Vertrags bei der Bewilligungsbehörde eingehen.

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Sie möchten einen Förderantrag stellen?

Der Projektantrag ist grundsätzlich elektronisch über die Internetanwendung ESF-Bavaria 2014 zu stellen.
Der online ausgefüllte Projektantrag muss anschließend ausgedruckt und unterschrieben werden und ist per Post an das ZBFS zu senden.

Ihr Betrieb hat sich bereits registriert?

Melden Sie sich direkt auf der Startseite von ESF Bavaria 2014 https://esf2014p.pass-consulting.com/esf/ mit Ihrem Nutzernamen und Passwort an.

Ihr Betrieb hat sich noch nicht registriert?

Ihr Betrieb kann sich hier registrieren: https://esf2014p.pass-consulting.com/esf/?reg=fitforwork
Nach der Registrierung wird Ihnen automatisch ein Passwort per E-Mail zugesandt.

Wichtiger Hinweis:

Ein Betrieb darf nur einmal registriert werden! Sollten mehrere Mitarbeiter Zugang zu ESF Bavaria 2014 erhalten, z. B. wenn mehrere Anträge von unterschiedlichen Abteilungen/Niederlassungen gestellt werden sollen, dann legen Sie bitte weitere Nutzerkonten an. Der Nutzer, der sich erstmals registriert hat, ist der so genannte Superuser. Dieser hat das Recht, weitere Nutzerkonten anzulegen. In ESF Bavaria 2014 finden Sie hierzu den Menüpunkt unter Administration/Projektträgerbenutzer.

Sie haben Fragen zum Ausfüllen des Projektantrags?

In ESF-Bavaria 2014 finden Sie an verschiedenen Stellen immer wieder ein kleines Fragezeichen-Symbol (z. B. am rechten oberen Bildschirmrand). Durch das Anklicken wird eine Online-Hilfe gestartet.

Sie können sich bei Fragen zum Ausfüllen des Projektantrags auch wenden an:
Herrn Körber, Tel. 0921/605-3329, peter.koerber@zbfs.bayern.de
Frau Layritz, Tel. 0921/605-3614, christine.layritz@zbfs.bayern.de

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Plakat für die Publizitätspflicht

Die aus ESF-Mitteln geförderten Ausbildungsbetriebe müssen jeweils dieses Plakat anbringen, mit dem auf die "Fit-for-Work"-Förderung hingewiesen wird.

Förderhinweise zum Herunterladen

Förderhinweise „Fit for Work - Chance Ausbildung" (PDF; 225 KB)

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Haben Sie noch Fragen?

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Bewilligungsbehörde:

Zentrum Bayern Familie und Soziales
Hegelstraße 2
95447 Bayreuth
Tel.: 0921 605-3388
E-Mail: esf@zbfs.bayern.de 

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