Ehrenamtliche Hospizarbeit leistet einen unschätzbaren Dienst am Menschen und für unsere Gesellschaft. Von Anfang an war die Ehrenamtlichkeit der charakteristische Wesenszug der Hospizidee. Es ist Ziel der Hospizarbeit, schwerstkranken und sterbenden Menschen Selbstbestimmung und Lebensqualität zu erhalten sowie einen Abschied in Würde zu ermöglichen.
Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse der Betroffenen, ihrer Angehörigen und der ihnen Nahestehenden. Menschen, deren Lebensweg unausweichlich zu Ende geht, erfahren durch ehrenamtliche Hospizhelferinnen und –helfer eine persönliche und liebevolle Begleitung, die ihnen ihre Individualität und ihr Menschsein bewahrt. Die Angehörigen sind bei dieser Sterbebegleitung nach ihren Wünschen und Möglichkeiten einbezogen und erfahren Unterstützung auch in ihrer Trauer.
In Bayern begleiten etwa 5.800 ehrenamtliche Hospizhelferinnen und –helfer in knapp 140 ambulanten Hospizdiensten mit Mut, Wissen und Einfühlungsvermögen sterbende Menschen auf ihrem Weg. Sollte eine Betreuung zu Hause nicht mehr möglich sein, unterstützen sie stationäre Hospize und Einrichtungen in der Sterbebegleitung.