Unterstützung in Krisensituationen
Die Familienpflege ist ein wichtiger Baustein zur Stützung und Stabilisierung der Familie in Krisensituationen. Die Familienpflege tritt dann ein, wenn die Person, die bisher einen Haushalt mit mindestens einem Kind geführt hat, in der Regel Mutter oder Vater, diesen z.B. wegen Krankheit, Schwangerschaft, Erholungs- oder Kuraufenthalt nicht mehr selbst oder nicht mehr alleine führen kann.
Familienpflegerin oder Dorfhelferin?
Familienpflegerin
Die qualifizierte Familienpflegerin übernimmt die Betreuung und Erziehung der Kinder sowie die Versorgung des Haushalts.
Dorfhelferin
Für den landwirtschaftlichen Haushalt gibt es die speziell ausgebildeten Dorfhelferinnen.
Kosten können übernommen werden
Kostenträger sind in der Regel die gesetzlichen Krankenkassen. Als weitere Kostenträger kommen die Rentenversicherungsträger sowie die Sozial- und Jugendhilfeämter in Betracht.
Um dieses Angebot zu erhalten, fördert der Freistaat Bayern im Rahmen des Förderprogramms "Bayerisches Netzwerk Pflege" die Familienpflegestationen mit rund 1,3 Millionen Euro im Jahr.
Die Dorfhelferinnen, die im landwirtschaftlichen Bereich zum Einsatz kommen, werden vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.
Das Angebot der Familienpflege kann bei den Familienpflegestationen oder Dorfhelferinnenstationen (landwirtschaftlicher Bereich) abgerufen werden.