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Rückkehrberatung und Rückkehrhilfen

Seit dem Jahr 2003 fördert der Freistaat Bayern Rückkehrberatung sowie Rückkehrhilfen. Diese werden neben bereits bestehenden staatlichen Rückkehrprojekten wie zum Beispiel REAG/GARP (Reisekosten und Starthilfen für bestimmte Länder, die von Bund und Ländern je zur Hälfte getragen werden) angeboten.

Um das Programm der Rückkehrberatung und die Gewährung von Rückkehrhilfen effektiv durchzuführen, wurden auf Anregung des Freistaates Bayern Zentrale Rückkehrberatungsstellen in Trägerschaft der Freien Wohlfahrtspflege gegründet. Zudem werden Reintegrationsprojekte von Flüchtlingshilfsorganisationen gefördert. Innerhalb dieser Reintegrationsprojekte werden für Rückkehrer aktuelle und individuelle Informationen aus den Heimatländern beschafft, Rückkehrer vor Ort in der Heimat (nach-) betreut, Rückkehrer an Kontaktpersonen vermittelt und ggf. Starthilfen an Rückkehrer gewährt.

Personen, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen wie Asylbewerber, Flüchtlinge und Kontingentflüchtlinge die Sozialleistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (Arbeitslosigkeit) oder nach dem Sozialgesetzbuch XII (Sozialhilfe) beziehen, können mit Unterstützung des Freistaates Bayern in ihre Heimatländer zurückkehren. Sie können sich bei Fragen bezüglich der freiwilligen Rückkehr an die bayerischen Rückkehrberatungsstellen wenden (Rückkehrberatung). Neben Informationen und Kontaktvermittlungen erhalten ausschließlich Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz z.B. auch finanzielle Unterstützung bei einer freiwilligen Rückkehr oder Hilfe beim Aufbau einer beruflichen Existenz (Rückkehrhilfe).

Die vom Freistaat Bayern geförderten Rückkehrberatungsstellen bieten individuelle Beratung an. Sie versuchen gemeinsam mit dem Rückkehrwilligen eine neue Perspektive im Heimatland zu finden und diese umzusetzen. Es werden neben der Beratung weitergehende Unterstützungen angeboten auch im Rahmen von Reintegrationsprojekten, wie zum Beispiel die Vermittlung von Kontakten in den Heimatländern, finanzielle oder materielle Hilfen, Hilfen beim Transport von Gebrauchsgütern, Hilfen bei gesundheitlichen Problemen etc.

In Bayern gibt es derzeit 4 Rückkehrberatungsstellen, die auch vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert werden. Es handelt sich dabei um die

  • Zentrale Rückkehrberatung für ausländische Flüchtlinge in Nordbayern, Nürnberg (ZRB Nord), Marienstraße 23, 90402 Nürnberg, Projektleitung: Frau Mrkwitz (0911/2352-215)
  • Zentrale Rückkehrberatung für ausländische Flüchtlinge in Südbayern und Südostbayern (ZRB Süd), Alte Gasse 17, 86152 Augsburg, Projektleitung: Frau Werner (0821/5089635) mit Zweigstellen in Mühldorf und Deggendorf.
  • Zentrale Rückkehrberatung für ausländische Flüchtlinge in Westbayern (ZRB West - angebunden an die ZRB Nord), Veitshöchheimer Straße 100, 97080 Würzburg, Projektleitung: Frau Werner (0821/5089635) vor Ort Frau Blomberger (0931/9802-290)
  • Projekt "Coming Home" der Landeshauptstadt München, Amt für Wohnen und Migration, Franziskanerstr. 8, 81669 München, Projektleitung: Frau Glaser (089/23340-619)

Die Rückkehrberatungsstellen werden ebenfalls durch den Europäischen Rückkehrfonds gefördert, der beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge angesiedelt ist.

Zuständig: Rückkehrberatungsstellen und allgemeine Informationen zur freiwilligen Rückkehr in Deutschland:

www.zrb-nordbayern.de/

www.zrb-westbayern.de/

www.zrb-suedbayern.de

www.muenchen.de/reintegration

www.bamf.de

www.integplan.de/

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