Frauen
Chancengerechtigkeit
im Erwerbsleben
Chancengerechtigkeitim Erwerbsleben
Berufsorientierung
Mädchen und Jungen wählen ihre zukünftigen Berufe geschlechtsspezifisch sehr unterschiedlich. Mehr als die Hälfte aller Mädchen und rund ein Drittel aller Jungen konzentrieren sich bei der Berufswahl auf nur 10 von über 500 angebotenen betrieblichen Ausbildungen:
- Mädchen: z.B. medizinische Fachangestellte (Arzthelferin), Bürokauffrau, Friseurin, Verkäuferin, Hotelfachfrau
- Jungen: z.B. Kfz-Mechatroniker, Anlagenmechaniker, Elektroniker oder Industriemechaniker
Dabei spielen häufig die Vorstellungen, welcher Beruf für Mädchen oder Jungen passend ist, eine größere Rolle als die tatsächlichen Interessen und Fähigkeiten der Jugendlichen.
Der Girls'Day-Mädchen-Zukunftstag bietet jungen Frauen die Gelegenheit, sich auch von bisher eher männerdominierten Berufsfeldern ein Bild zu machen. In Bayern nutzten 2009 21.785 Mädchen bei 1.661 Veranstaltungen am Girls'Day diese Möglichkeit. Insgesamt öffnen 9.069 Unternehmen, Hochschulen und Forschungszentren mit technischen Abteilungen in Deutschland im Jahr 2009 ihre Türen für 126.893 Schülerinnen der fünften bis zehnten Klassen.
Arbeits- und Frauenministerin Haderthauer besuchte am Girls'Day die Veranstaltung der Agentur für Arbeit Augsburg (gday2009-prog.pdf, KB).
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Arbeitsstaatssekretär Markus Sackmann nahm am Girls'Day u.a. an Veranstaltungen der Firmen msg Systems AG in Passau und Zollner Elektronik AG in Zandt teil.
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Weitere Informationen zum Girls'Day erhalten Sie auf der Internet-Seite www.girls-day.de.
Fachtagungen
"MINT - Jungen sind besser. Mädchen auch!"
Am 22.01.2009 in Ingolstadt (Pressemitteilung 026.09)
Qualifizierter Nachwuchs in technischen Berufsfeldern ist Voraussetzung, um die Zukunftsfähigkeit unseres Landes zu sichern. Bis zum Jahr 2013 werden deutschlandweit 85.000 Ingenieure und 70.000 Naturwissenschaftler aus dem aktiven Berufsleben ausscheiden, doch schon heute kann der Bedarf an Nachwuchskräften in den sogenannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) nicht gedeckt werden. Es herrscht nicht nur Mangel an weiblichen Nachwuchskräften - beide Geschlechter nutzen ihr Potenzial zu wenig. Stehen MINT-Fächer und -berufe bald vor dem Aus?
Diskutieren Sie mit bei den zentralen Fragen dieser Veranstaltung:
- Wie können Schulen, Hochschulen und Unternehmen zusammenarbeiten, um Interesse an MINT-Fächern und -Berufen zu wecken und zu fördern?
- Wie (und ab welchem Alter) lassen sich Interesse und Begabung in den MINT-Fächern in Schule und Hochschule fördern?
- Ist eine geschlechterspezifische Ansprache und Förderung von Mädchen/Frauen und Jungen/Männern in den MINT-Fächern und
-Berufen notwendig? - Wie kann Schülern und Schülerinnen bzw. Studierenden ein realistisches Bild der MINT-Berufswelt vermittelt werden?
Das Tagungsprogramm und und die Präsentationen der Vortragenden können Sie nachfolgend im Format PDF herunterladen:
- Tagungsprogramm: mint-programm.pdf (34 KB)
- Josef Schelchshorn: mint-schelchshorn.pdf (911 KB)
- Dr. Corinna Steber und Verena Schurt:
mint-steber-schurt.pdf (169 KB) - Dr. Christof Prechtl: mint-prechtl.pdf (985 KB)
- Johann Wild: mint-wild.pdf (1.573 KB)
- Günter Tauber: mint-tauber.pdf (1.934 KB)
- Markus Hösl-Liebig: mint-hoesl-liebig.pdf (3.522 KB)
- Elisabeth Lindauer: mint-lindauer.pdf (117 KB)
- Anna Lödermann und Katharina Scharrer:
mint-loedermann-scharrer.pdf (884 KB) - Magdalena Fremdling: mint-fremdling.pdf (111 KB)
- Eva Viehoff: mint-viehoff.pdf (1.456 KB)
- Bernhard Kremmer: mint-kremmer.pdf (112 KB)
- Michael Huber: mint-huber.pdf (609 KB)
- Bilanz der Foren Schule, Hochschule und Unternehmen:
mint-bilanz-foren.pdf (89 KB)
Weitere Maßnahmen zur Ausweitung
der geschlechtsspezifischen Berufswahl
Zum Beispiel:
- Informationen über verschiedene Berufe im Rahmen der Aktionen zur Berufsorientierung an Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien
- Betriebspraktika für Schülerinnen und Schüler
- Forum Berufsbildung (www.berufsbildung.bayern.de)
- Spezielle Projekte für Mädchen, wie z. B. "Girls'Day - Mädchen Zukunftstag" (www.girls-day.de)
- Spezielle Projekte für Jungen (siehe auch Datenbank unter "Neue Wege für Jungs" (www.neue-wege-fuer-jungs.de)
- Veranstaltungen
Girls'Day - 24. April 2008

Bayerns Frauen- und Arbeitsministerin Christa Stewens informierte sich am Girls'Day über die beruflichen Möglichkeiten bei der Berufsfeuerwehr München und ermutigte die teilnehmenden Mädchen, sich bei der Wahl ihres Berufes weniger daran zu orientieren, welche Berufe angeblich für Frauen passend sind, sondern vielmehr auf die eigenen Interessen und Fähigkeiten zu vertrauen (siehe auch Pressemitteilung 201.08). Frauen- und Arbeitsstaatssekretärin Melanie Huml besuchte bereits am Vortag im Rahmen des Girls'Day die Firma Bosch in Bamberg.

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28. April 2009


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