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Frauenpolitik

Veranstaltung des Familienpakts Bayern am 1. Oktober 2015: „Familie, Beruf, Karriere – Partnerschaftlich für Mütter und Väter“

Das Bayerische Familienministerium veranstaltete am 1. Oktober 2015 gemeinsam mit dem Bayerischen Industrie- und Handelskammertag die erste Fachveranstaltung unter dem Dach des Familienpakts Bayern.

Unter dem Motto „Familie, Beruf, Karriere – Partnerschaftlich für Mütter und Väter“ diskutierten Experten sowie Unternehmensvertreter, wie Mütter den Unternehmen als Fachkräfte erhalten bleiben und wie die Rolle von Vätern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestärkt werden kann. „Familienfreundlichkeit ist gerade auch für bayerische Unternehmen der Schlüssel im Wettbewerb um gute Köpfe! Immer mehr Frauen und Männer wollen eine Familie und gleichzeitig erfolgreich im Beruf sein, kein „entweder – oder“. Daher finde ich es gut, dass auch ein Schwerpunkt unserer Veranstaltung den Vätern gewidmet ist“, erklärte Familienministerin Müller in ihrem Eröffnungsstatement.
 


Empfang & Begrüßung

Dr. Manfred Gößl, stv. Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern sowie Geschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags BIHK e.V. und Emilia Müller, MdL, Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Frauenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung

Vortrag „Die neue Partnerschaftlichkeit – ein Gewinn für Väter und Unternehmen“

Volker Baisch, Geschäftsführer Väter gGmbH

Vortrag „Teilzeit im mittleren Management – ein kurzer Erfahrungsbericht“
Bernt Gade, Director Investor Relations Deutsche Bank AG

Diskussion: „Karriere trotz Familie ? Praktische Wege zur Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Karriere“

  • Markus Eder, Tyczka Totalgaz GmbH
  • Bernt Gade, Deutsche Bank AG
  • Sofie Geisel, Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“
  • Marion Krimmer, w&p Wilde & Partner Public Relations GmbH
  • Sabine Salvamoser, K&L Ruppert Stiftung & Co. KG

Fachforen I: Unternehmensstrukturen optimieren

  • Strategien zur Einbindung aktiver Väter in den Betriebsalltag
    Stefan Reuyß, SowiTra Institut für sozialwissenschaftlichen Transfer
  • Karrieremodelle für Eltern
    Sofie Geisel, Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“
  • Digitale Lösungen für eine neue Work-Life-Balance
    Dr. Rahild Neuburger, LMU München und Münchner Kreis

Fachforen II: Flankierende Maßnahmen

  • Initiative „Mit ElternKOMPETENZ gewinnen“
    Dr. Andrea Oettmeier, Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration und Alexander Pohl, IFGE Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung mbH
  • Pädagogisch wertvoll: Betriebsnahe und betriebliche Kinderbetreuung
    Benjamin B. Tajedini, Dachverband Bayerischer Träger für Kindertageseinrichtungen
  • Neue gesetzliche Regelungen im Überblick: ElterngeldPlus & Co.
    Dr. Doris Keim, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Vortrag „Vereinbarkeit 4.0: Familie und Karriere verzahnen“
Dr. Martin Bujard, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB)

 

Mit ElternKOMPETENZ gewinnen. Chancen eröffnen, Fachkräfte sichern

Auf in die nächste Runde: Die Initiative „Mit ElternKOMPETENZ gewinnen. Chancen eröffnen, Fachkräfte sichern“ des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration wird seit Mai 2015 im Rahmen des Familienpakts Bayern fortgesetzt.

Durch individuelle Beratungen unterstützen wir Unternehmen dabei

  • die Karrieren von Frauen zu fördern sowie
  • eine familienfreundliche Unternehmenskultur und
  • eine lebensphasenorientierte Personalpolitik zu etablieren.

Frau Staatsministerin Müller:Der Wettbewerb um junge Talente und erfahrene Fachkräfte hat längst begonnen. Zukunftsstarke Unternehmen sichern sich heute die kompetenten Kräfte von morgen“

Wir wollen, dass noch mehr Unternehmen die Chance nutzen, ihre Mitarbeiter fester an sich zu binden. Familienfreundlichkeit und Rücksicht auf die Bedürfnisse in unterschiedlichen Lebensphasen – davon profitieren nicht nur die Beschäftigten und ihre Familien. Wenn Fachkräfte rar werden, dann sind eine moderne Personalpolitik und Unternehmenskultur handfeste Vorteile im Wettbewerb um die fähigsten Köpfe. Für immer mehr Menschen sind dies entscheidende Kriterien bei der Arbeitgeberwahl – fast gleichbedeutend mit dem Gehalt. Auch bleiben die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihrem Unternehmen langfristiger treu und kehren nach Familienzeiten gerne ins Unternehmen zurück. Zudem sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem familienfreundlichen Arbeitgeber auch weniger unter Druck und damit motivierter und zufriedener.“

Kein Unternehmen ist wie das andere. Und weil das so ist, finden unsere Coaches maßgeschneiderte Lösungen, die zu Ihrem Unternehmen und Ihren Beschäftigten passen.

Machen Sie mit, es lohnt sich – für Ihren Betrieb und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

Mehr: www.kompetenzgewinn.bayern.de.

Das Ziel bayerischer Frauenpolitik

Frauen sind heute besser ausgebildet als je zuvor und sie verfügen über vielfältige Kompetenzen. Auf diese sind die Gesellschaft, die Politik, die Wissenschaft und die Wirtschaft – auch im Hinblick auf Demografie und Fachkräftebedarf – angewiesen. Deshalb muss es noch besser möglich sein und werden, dass Frauen berufliche Positionen wahrnehmen, die ihrer Qualifikation und ihrer Neigung entsprechen, dass sie Beruf und Familie vereinbaren können und dabei auch auf das Engagement der Männer und der Arbeitgeber setzen können. Frauen und Männer müssen in ihrer ganzen Vielfalt einen angemessenen Platz in unserer Gesellschaft finden, damit wir endlich die reale Gleichstellung der Frau erreichen.

Rechtlich sind Frauen und Männer in Deutschland gleichgestellt. Trotzdem wurde die tatsächliche Gleichstellung in bestimmten gesellschaftlichen Bereichen immer noch nicht erreicht.

So sind Frauen z.B. im Erwerbsleben vielfach immer noch benachteiligt:

  • Frauen arbeiten weniger in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen als Männer
  • fehlen in bestimmten Berufen und Branchen
  • unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit familienbedingt häufiger und länger als Männer
  • tragen überwiegend den „Familienrucksack“ der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • sind in Führungspositionen erheblich unterrepräsentiert
  • verdienen oftmals erheblich weniger als Männer
  • in der Regel sind es Frauen, die im Falle einer Pflegebedürftigkeit ihre Angehörigen versorgen.

Die Folgen der Benachteiligung ziehen sich insbesondere bis zur sozialen Sicherung durch: Aufgrund geringerer Verdienste sowie familienbedingter Erwerbsunterbrechung und Teilzeitarbeit sind die Altersrenten von Frauen durchschnittlich erheblich niedriger als die von Männern.

Das Ziel bayerischer Frauenpolitik ist deshalb, bestehende Benachteiligungen durch Sensibilisierung, Bewusstseinswandel und spezifische Maßnahmen zu beseitigen.

Zusätzliche Informationen

Mit ElternKOMPETENZ gewinnen

Mit ElternKompetenz gewinnen.

www.kompetenz gewinn.bayern.de

SIE - Bayerns Frauen

Logo SIE - Bayerns Frauen

Austausch und Vernetzung mit Frauen aus den verschiedensten Bereichen

www.bayernsfrauen.de

Schluss mit dem Unsinn

Trailer Schluss mit dem Unsinn

Ein Kinospot zum Thema Gehalts­dif­ferenz zwisch­en Män­nern und Frau­en

Weitere Informationen

Neuer Start - Ein Sprung­brett für Frauen zurück in den Beruf

Logo Neuer Start

Sie wollen nach einer familiär bedingten Unter­brech­ung in die Be­rufs­tätig­keit zu­rück­kehr­en? Sie such­en nach In­for­ma­tion­en, pro­fes­sionel­ler Be­ra­tung und Be­glei­tung bei der be­ruf­lich­en Neu­or­ien­tier­ung nach der Fa­mil­ien­zeit?

neuer-start-muenchen.de

Berufliche Beratung für Frauen

Logo Frau und Beruf

Verschiedene Organisationen bieten berufliche Beratungen für Frauen in Bayern an.

Weitere Informationen

Gender Online Tool

Logo Gender Online Tool

Das Gender Online Tool ist eine E-Learning-Plattform rund um das Thema ge­schlechter­se­nsible Sicht­weise. In fünf Lern­be­reichen kann man sich intensiv mit der Gender­the­matik aus­ein­ander­setzen.

Weitere Informationen

proMix – Für mehr Frauen in Führung

Logo proMix - Für mehr Frauen in Führung

muenchen.ihk.de