Aktuell
Mit ElternKOMPETENZ gewinnen. Chancen eröffnen, Fachkräfte sichern
Um auch zukünftig gut aufgestellt zu sein, sichern sich Unternehmen mit Weitblick jetzt Fachkräfte. Und sie verbessern ihre Unternehmenskultur mit einer Personalpolitik, die sich an den wechselnden Lebensphasen ihrer Beschäftigten orientiert. Mit unserer Initiative „Mit ElternKOMPETENZ gewinnen.“ im Rahmen von Aufbruch Bayern fördern wir die Frauen- und Familienfreundlichkeit in bayerischen Betrieben: Wir finanzieren professionelle Coachings für Arbeitgeber. Gerade kleinen und mittleren Unternehmen wollen wir zeigen, wie sie eine zukunftsorientierte, familienfreundliche Personalpolitik gewinnbringend umsetzen können. Denn immer mehr Eltern achten auf die Rahmenbedingungen, die ihnen ihr Arbeitgeber bietet. Und immer mehr Arbeitgeber erkennen, dass Familienfreundlichkeit ein Gewinn für ihr Unternehmen ist. Unternehmen in Bayern können sich ab sofort zu Beratungen durch ein branchenerfahrenes Expertenteam anmelden und individuelle Lösungen für ihren Betrieb entwickeln. Mehr: www.kompetenzgewinn.bayern.de.
8. März Weltfrauentag
Am 8. März ist der internationale Frauentag. Diesen Tag nimmt die Bayerische Frauenministerin Christine Haderthauer zum Anlass, junge Frauen zu ermutigen, sich bei der Wahl ihres Berufes nicht von Urteilen wie "typisch Frau" oder "typisch Mann" leiten zu lassen, sondern sich nach ihren persönlichen Interessen und Begabungen zu entscheiden. Dabei sollen sie auch männerdominierte Berufe in Betracht ziehen, wie diese vier Vorbildfrauen es erfolgreich tun.
Der Alltag braucht Frauen, die ihre Chance wahrnehmen
Woran denken Sie bei Bier brauen, Flugzeuge bauen, Eisen schmelzen. Richtig! – an Männer. Und genau das soll sich ändern. Viel zu viele junge Frauen entscheiden sich für “typisch weibliche” Berufsfelder und schöpfen so ihr Potential oft nicht aus. Dabei gibt es im Freistaat jede Menge Frauen, die in der Männerwelt bestehen und vormachen wie es geht.
Stephanie Meyer, Braumeisterin

Britta Pohl, Flugkapitänin

Nicole Rückerl, Umweltingenieurin
Simone Fuchs, Flugzeugbauerin

Unsere starken Frauen in Bayern
zur Berichterstattung von SAT1-Bayern
Die reale Gleichstellung der Frau erreichen
Frauen sind heute besser ausgebildet als je zuvor und sie verfügen über vielfältige Kompetenzen. Auf diese sind die Gesellschaft, die Politik, die Wissenschaft und die Wirtschaft - auch im Hinblick auf Demografie und Fachkräftebedarf - angewiesen. Deshalb muss es noch besser möglich sein und werden, dass Frauen berufliche Positionen wahrnehmen, die ihrer Qualifikation und ihrer Neigung entsprechen, dass sie Beruf und Familie vereinbaren können und dabei auch auf das Engagement der Männer und der Arbeitgeber setzen können. Frauen und Männer müssen in ihrer ganzen Vielfalt einen angemessenen Platz in unserer Gesellschaft finden, damit wir endlich die reale Gleichstellung der Frau erreichen.
Frauen sind immer noch benachteiligt
Frauen und Männer sind in Deutschland rechtlich gleichgestellt. Trotzdem wurde die tatsächliche Gleichstellung in bestimmten gesellschaftlichen Bereichen immer noch nicht erreicht.
So sind Frauen z.B. im Erwerbsleben vielfach immer noch benachteiligt:
- Frauen arbeiten weniger in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen als Männer
- fehlen in bestimmten Berufen und Branchen
- unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit familienbedingt häufiger und länger als Männer
- tragen überwiegend den „Familienrucksack“ der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- sind in Führungspositionen erheblich unterrepräsentiert
- verdienen oftmals erheblich weniger als Männer
- in der Regel sind es Frauen, die im Falle einer Pflegebedürftigkeit ihre Angehörigen versorgen.
Die Folgen der Benachteiligung ziehen sich insbesondere bis zur sozialen Sicherung durch: Aufgrund geringerer Verdienste sowie familienbedingter Erwerbsunterbrechung und Teilzeitarbeit sind die Altersrenten von Frauen durchschnittlich erheblich niedriger als die von Männern.
Das Ziel bayerischer Frauenpolitik
Das Ziel bayerischer Frauenpolitik ist deshalb, bestehende Benachteiligungen durch Sensibilisierung, Bewusstseinswandel und spezifische Maßnahmen zu beseitigen.
