Springe direkt zu: Inhalt Hauptmenü

Einsatzstellen / -felder

Einsatzstellen / Einsatzfelder im FSJ

Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) wird ganztägig als überwiegend praktische Hilfstätigkeit in gemeinwohlorientierten Einrichtungen, den Einsatzstellen, geleistet. Einsatzstellen sind z.B. Krankenhäuser, Kindergärten, Altenheime, Rettungsdienste, Kultureinrichtungen, sportliche Einrichtungen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im FSJ helfen ganztägig bei der praktischen Arbeit mit. Die Freiwilligen sind allerdings arbeitsmarktneutral einzusetzen. In einer großen Einsatzstelle können auch mehrere Einsatzplätze für Freiwillige zur Verfügung stehen. Die Freiwilligen lernen den Alltag der Einrichtung und die Arbeit mit und für Menschen näher kennen. Eine Fachkraft arbeitet sie ein, leitet sie an und steht den Freiwilligen bei allen Fragen und Anregungen zur Seite (Praxisanleitung).

Die Gesamtverantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung des FSJ trägt die zentrale Stelle des Trägers des FSJ, dem die Einsatzstelle angeschlossen ist.
Zwischen den Freiwilligen, der Einsatzstelle und dem Träger sind gegenseitige Vereinbarungen erforderlich (Dreiecksverhältnis).

Im Rahmen der pädagogischen Begleitung werden die Anleitungskräfte der Einsatzstelle durch den Träger unterstützt (Anleitertage, Einsatzstellengespräche).

Aus folgenden Einsatzfeldern werden in Bayern Einsatzplätze angeboten:

  • Arbeit mit kranken Menschen
  • Arbeit mit alten Menschen
  • Arbeit mit Menschen mit Behinderung
  • Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • Arbeit mit Menschen mit psychischer Erkrankung
  • im Sport
  • in der Kultur
  • im Ausland

 nach oben

Suche FSJ-Platz in deiner Stadt



    

 

 

nach oben

Wie wird man Einsatzstelle?

Einrichtungen, die Freiwillige im FSJ beschäftigen wollen, müssen die Voraussetzungen für die Durchführung eines FSJ erfüllen und sie müssen mit einem zugelassenen Träger eine Vereinbarung zum FSJ schließen. Detaillierte Informationen dazu, insbesondere welche Kosten auf die Einsatzstelle zukommen, sind bei den Trägern erhältlich.

Das FSJ ist ein soziales Bildungsjahr für junge Menschen. Um Einsatzstelle werden zu können, müssen deshalb bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden:

  • Angebot eines Arbeitsbereichs in dem Freiwillige unter Berücksichtigung des Alters, der Eignung und des besonderen Interesses praktisch (pflegerisch, erzieherisch oder hauswirtschaftlich) eingesetzt werden können. Dabei muss berücksichtigt werden, dass es sich beim Einsatz um Hilfstätigkeiten handelt,
  • fachliche Einarbeitung und Anleitung der Freiwilligen, sowie eine gleich bleibende Ansprechperson während des ganzen FSJ,
  • die Beachtung der Arbeitsschutz- bzw. Jugendschutzbestimmungen,
  • die Freistellung für 25 Bildungstage (Seminartage),
  • Gewährung von vertraglich vereinbarten Urlaubstagen,
  • die Beteiligung an den Kosten der Freiwilligen,
  • gute Zusammenarbeit mit dem FSJ-Träger.

Obwohl Freiwillige eine Fachkraft nicht ersetzen können, bietet die Beschäftigung von jungen Menschen im FSJ großen Nutzen. Die motivierten jungen Mitarbeiter, die sich freiwillig engagieren, unterstützen die Arbeit der Einsatzstelle. Nach gründlicher Einarbeitung können Freiwillige selbständig klar begrenzte Aufgaben übernehmen und durch ihre Mithilfe hauptamtliches Personal entlasten. Patienten/Bewohner und Betreute haben weitere Ansprechpartner für ihre Bedürfnisse. Mit jedem neuen Projektjahr bringen junge Menschen durch ihre Unvoreingenommenheit und ihre Ideen frischen Wind in die Teams und tragen zu positiven Veränderungen bei. Die sozialen Einrichtungen können Nachwuchskräfte für ihre Aufgabe interessieren, jungen Menschen wird das Selbstverständnis sozialer Arbeit vermittelt.

Die Durchführung des FSJ geht Hand in Hand mit dem Träger. In Bayern liegende Einsatzstellen können sich nur einem in Bayern zugelassenen Träger anschließen. Interessierte Einsatzstellen sollten sich an den/die zugelassenen Träger des FSJ ihres Vertrauens wenden.

nach oben

Zusätzliche Informationen

audit berufundfamilie

Berufundfamilie Logo

Zertifikat zur Vereinbarkeit von Job und Familie

Mehr Informationen