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Ein Wettbewerb für Chancengerechtigkeit
Immer noch sind Frauen in Führungsetagen von Unternehmen klar in der Unterzahl, und Männer entscheiden sich selten für klassische "Frauenberufe". Nicht nur gesellschaftspolitisch ist das inakzeptabel, sondern auch volks- und betriebswirtschaftlich. Der demographische Wandel ist kein Schreckgespenst in ferner Zukunft, sondern wirft seine Schatten bereits deutlich voraus. Unternehmen und ganze Branchen werden im harten Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte auf der Strecke bleiben, wenn sie auf das Potenzial der Hälfte der Bevölkerung verzichten oder diese auf das Karriereabstellgleis schieben.
Genügend Argumente also, um stärker für die Idee der Chancengerechtigkeit in Unternehmen zu werben. Denn so werden nicht nur das einzelne Unternehmen und seine Beschäftigten zum SIEgER, sondern die gesamte Gesellschaft. Es geht bei diesem Thema um eine gerechte und zukunftsfähige Gesellschaft mit leistungsfähigen Unternehmen.
Ab 2011 zeichnet die Bayerische Staatsregierung Unternehmen und Institutionen, die sich für Chancengerechtigkeit für Frauen und Männer im Erwerbsleben einsetzen, mit einem Staatspreis aus.