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Integrationspolitik in Bayern hat lange Tradition und vielfältige Hilfestellungen erleichtern Integration.

Anerkennung und Chancengleichheit

In den letzten Jahren sind viele Menschen in unser Land gekommen, von denen ein hoher Anteil auf längere Zeit bei uns bleiben wird. Bayern ist heute das Land gelingender Integration. Damit das Leben in Bayern auch künftig von Zusammenhalt und gesellschaftlichem Frieden geprägt ist, muss Integration weiter gelingen. Heute stellen wir die Weichen für die Gesellschaft, in der unsere Kinder und Enkelkinder leben werden.

Integration ist ein ständiger Prozess und betrifft alle Lebensbereiche – von der frühkindlichen Bildung über Ausbildung, Arbeit und Wohnen bis zur Identifikation mit unserem Land und unserer Lebensweise. Der Freistaat Bayern setzt zur Bewältigung der damit verbundenen Herausforderungen auf

  • eine dauerhafte Begrenzung der Zuwanderung – denn nur dann kann Integration erfolgreich gelingen,
  • ein klares Bekenntnis zu den Grundlagen unseres Zusammenlebens, die von allen, die bei uns leben wollen, akzeptiert werden müssen, und
  • den Grundsatz des Förderns und Forderns.

Flächendeckende Migrationsberatung

Neben Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern nehmen Menschen mit Migrationshintergrund nach §§ 43 – 44a Aufenthaltsgesetz an sprachfördernden Integrationskursen teil, die bundesweit angeboten werden. Damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Kurse einen nachhaltigen Erfolg erzielen können, stellen Bund und Länder als freiwillige Leistung die unterstützende Integrationsbegleitung sicher (§ 45 Aufenthaltsgesetz). Der Freistaat Bayern ergänzt insbesondere das Grundangebot des Bundes an Migrationsberatungseinrichtungen jährlich mit Landesmitteln (2017: 6,9 Millionen Euro). Ziel der Migrationserstberatung ist es, den Integrationsprozess gezielt in die Wege zu leiten, zu steuern und zu begleiten.

Hier finden Sie mehr Informationen zu den Integrationskursen.

Durch ein zeitlich befristetes (grundsätzlich maximal dreijähriges) bedarfsorientiertes migrationsspezifisches professionelles Erstberatungsangebot sollen die Menschen mit Migrationshintergrund zu selbstständigem Handeln in allen Angelegenheiten des täglichen Lebens befähigt werden.

Hier finden Sie die Migrationsberatungsstellen der Freien Wohlfahrtspflege Bayern.

Information

Die geltende Integrationsrichtlinie im vollen Wortlaut finden Sie hier:

zur Richtlinie. Förderung der Integration, 2012

Hauptamtliche Integrationslotsen/-innen

Der Freistaat stellt den Ehrenamtlichen mit den Integrationslotsinnen und Integrationslotsen hauptamtliche Unterstützung zur Seite und sorgt damit Hand in Hand mit den Kommunen für eine weiterhin gelingende Integration in Bayern. Ehrenamtlich Tätige können sich mit allen Fragen rund um das Thema Integration an diese zentrale Ansprechperson wenden.

Die hauptamtlichen Integrationslotsinnen und Integrationslotsen sind auf kommunaler Ebene tätig. Hier erhalten die Ehrenamtlichen des jeweiligen Landkreises Unterstützung, Informationen und Schulungen zu allen Belangen der Integration. Die Lotsinnen und Lotsen wirken vor Ort aber auch als Koordinatorinnen und Koordinatoren und Netzwerkerinnen und Netzwerker. In der Modellprojektphase wurde aufgrund des regen Interesses 25 Landkreisen bzw. kreisfreien Städten die Bestellung einer Lotsin oder eines Lotsen ermöglicht. Sie sind ganz individuell in kommunale Strukturen eingebettet und an die Bedarfe des jeweiligen Landkreises oder einer kreisfreien Stadt angepasst. Rahmengebend für die Arbeit der Integrationslotsinnen und Integrationslotsen ist das vom Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement entwickelte Rahmencurriculum für ehrenamtliche Integrationsbegleiterinnen und Integrationsbegleiter in Bayern.

Übersicht Integrationslotsen/-innen

Bisher wurde 25 Landkreisen und kreisfreien Städten die Bestellung einer hauptamtlichen Integrationslotsin oder eines hauptamtlichen Integrationslotsen ermöglicht.

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