Springe direkt zu: Inhalt Hauptmenü

Aufgaben & Ziele

Die Integrationsministerkonferenz (IntMK) ist ein Gremium der freiwilligen Zusammenarbeit der Länder auf dem Gebiet der Integration. Sie fördert und koordiniert nicht nur den Austausch und die Erfahrungen zwischen den Ländern, sondern dient auch deren Zusammenarbeit und der Abstimmung mit dem Bund.

In ihrer Funktion als Beschlussgremium berät und entscheidet die IntMK über grundsätzliche und länderübergreifende Angelegenheiten der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Die Mitglieder sind die für die Integration zuständigen Ministerinnen, Minister, Senatorinnen und Senatoren der Länder. Als Gäste nehmen die für die Integration zuständige Bundesministerin oder der zuständige Bundesminister und die oder der Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration an den Sitzungen teil.

Der Beitrag der Länder zum Nationalen Integrationsplan (NIP) im Jahr 2007 war der erste Ausdruck der länderübergreifenden Zusammenarbeit in der Integrationspolitik. In ihm sind die Grundsätze der Integrationspolitik dokumentiert und konkrete Zusagen zu ihrer Weiterentwicklung enthalten. Die Länder verpflichten sich in ihrem gemeinsamen Beitrag zum Nationalen Integrationsplan zur Verstetigung ihrer Zusammenarbeit. Der erste Fortschrittsbericht zum Nationalen Integrationsplan wurde im Jahr 2008 vorgelegt. Der Länderbeitrag „Gemeinsam für mehr Integration“ ist dabei zentraler Inhalt.

Im Jahr 2012 wurde der „Nationale Aktionsplan zur Umsetzung des nationalen Integrationsplanes“ (NAP) veröffentlicht, an welchem die Länder intensiv mitgewirkt haben. Integrationspolitik verbindlicher zu gestalten und ihre Ergebnisse messbar zu machen, sind dabei die Ziele des Plans. Grundlegend hierfür ist die Vereinbarung von möglichst konkreten und überprüfbaren Zielen, die Auswahl und Festlegung von geeigneten Indikatoren zur Überprüfung der Zielerreichung, verbunden mit der Festlegung eines entsprechenden Zeitrahmens.

Einmal pro Jahr wechselt der Vorsitz der IntMK in alphabetischer Reihenfolge der Bundesländer. Dies geschieht turnusgemäß jeweils zum 1. Oktober des Jahres. Das jeweilige Vorsitzland nimmt dabei die Geschäftsführung wahr. Einmal im Jahr findet eine Hauptkonferenz statt, die bei aktueller Notwendigkeit um Sonderkonferenzen ergänzt werden kann. Die oder der Vorsitzende der IntMK leitet die Sitzungen sowie die danach stattfindende Pressekonferenz.

Die nächste IntMK findet unter dem Vorsitz des Bundeslandes Bayern am 15. und 16. März 2018 statt.

Zusätzliche Informationen

audit berufundfamilie

Berufundfamilie Logo

Zertifikat zur Vereinbarkeit von Job und Familie

Mehr Informationen

Grußwort von Staatsministerin Emilia Müller

Zum Grußwort

Kontakt

IntMK-Geschäftsstelle
Bayerisches Staatsministerium
für Arbeit und Soziales,
Familie und Integration
Winzererstraße 9
80797 München
Frau Melanie Habelitz-Wollgam
Telefon: 089 1261-2042
Telefax: 089 1261-1644
www.intmk2018.de

Sozial-Fibel

Ein Lexikon über soziale Hilfen, Leistungen und Rechte.

Alle Stichworte von A bis Z