
Die stetige Weiterentwicklung des Kinderschutzes im gemeinsamen Schulterschluss mit den öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe ist der Bayerischen Staatsregierung ein großes Anliegen von höchster Priorität. Die Fachdebatte der letzten Jahre hat verdeutlicht, wie wichtig gerade Frühe Hilfen, d.h. die rechtzeitige Unterstützung der Eltern bei ihrer Erziehungsaufgabe für einen wirksamen Kinderschutz sind.
Der Beschluss der Bayerischen Staatsregierung vom 12. Februar 2008, die Kommunen ab 2009 bei der Etablierung sozialer Frühwarn- und Fördersysteme im Rahmen eines Regelförderprogramms finanziell zu unterstützen wird seit dem 1. Juli 2009 umgesetzt. Seit diesem Zeitpunkt werden die im Verantwortungsbereich der Jugendämter angesiedelten Koordinierenden Kinderschutzstellen (KoKi) gefördert. Frau Staatsministerin Christine Haderthauer hat deshalb zur Auftaktveranstaltung "KoKi - Netzwerk Frühe Kindheit" am 13. Juli 2009 eingeladen
Das Programm:
Eröffnungsrede von Frau Staatsministerin Christine Haderthauer
Vortrag - "Erfahrungen und erste Ergebnisse aus dem Projekt Guter Start ins Kinderleben" von Prof. Dr. med. Jörg M. Fegert - ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder und Jugendpsychiatrie / Psychotherapie der Universitätsklinik Ulm
Vortrag - "Erfahrungen und Erkenntnisse aus den bayerischen Modellkommunen Erlangen und Traunstein" von Wolfgang Schüpferling - Abteilungsleiter im Stadtjugendamt Erlangen sowie Reinhold Stutz - Leiter des Kreisjugendamts Traunstein
Weiterer Redner: Hans Hillmeier - Strategischer Teamleiter im Z-Team II 4, Hilfen zur Erziehung des ZBFS - Bayerisches Landesjugendamt