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Bildungs- und Erziehungsbereiche

Ein Netz zur Entwicklung von Basiskompetenzen

Neben den fachlichen Inhalten der einzelnen Bildungs- und Erziehungsbereichen ist das Prinzip des in den situativen Kontext eingebetteten und bereichsübergreifenden Lernens grundlegend für das Bildungsverständnis im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan. Die Inhalte sind nicht unabhängig voneinander zu betrachten, sondern bilden ein Netz, in dem Kinder kontinuierlich ihre Basiskompetenzen weiterentwickeln – mit jeweils verschiedenen Schwerpunkten.

Kompetenzzuwachs in verschiedensten Bereichen

Es ist in allen themenbezogenen Bildungs- und Erziehungsbereichen Raum für den Kompetenzzuwachs in den verschiedensten Entwicklungsbereichen des Kindes. Wo sich Kinder z.B. mit Umweltthemen beschäftigen, erproben sie ihre Fertigkeiten auch in ihrem naturwissenschaftlichen und mathematischen Grundverständnis, sie bewegen sich und üben sich in feinmotorischen Arbeiten, sie fragen, sprechen, informieren sich und entwickeln ihre kommunikativen Kompetenzen weiter.

Sprachliche Bildung als durchgängiges Prinzip 

Insbesondere die sprachliche Bildung als durchgängiges Prinzip ist in allen Bildungs- und Erziehungsbereichen von großer Bedeutung. Sprache prägt die thematische Auseinandersetzung mit den einzelnen Themen, den sozialen wie inhaltlichen Austausch sowie die demokratischen Beteiligungsmöglichkeiten. Mit Sprache werden (Lern-)Erfahrungen benannt und beschrieben, es werden soziale Beziehungen aufgebaut, Wünsche und Meinungen erfragt und mitgeteilt. 

Projektarbeit besonders gut geeignet

Neben dem Erkennen und gezielten Aufgreifen von Alltagssituationen für die Initiierung und Bewusstmachung von Lernprozessen erweist sich die Projektarbeit als besonders gut geeignet für die Umsetzung der Bildungs- und Erziehungsziele des BayBEP. Projekte verbinden ganzheitliches und exemplarisches Lernen sowie bildungsbereichsübergreifendes Lernen. Die Kinder lernen mit allen Sinnen, beteiligen sich an Planung und Vorbereitung von Projekten, üben sich in der Zusammenarbeit und reflektieren den Lernprozess anhand der Projektdokumentationen. Das Kind ist neben dem Erwerb von Sach- und Fachwissen auch in seiner emotionalen und sozialen Kompetenz gefordert und erlebt, wie es sich in demokratischen Prozessen beteiligen kann.

Die Bildungs- und Erziehungsbereiche konkret

Der Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan umfasst folgende Bildungs- und Erziehungsbereiche:

  • Werteorientierung und Religiosität
  • Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte
  • Sprache und Literacy
  • Informations- und Kommunikationstechnik, Medien
  • Mathematik
  • Naturwissenschaft und Technik
  • Umwelt
  • Ästhetik, Kunst und Kultur
  • Musik
  • Bewegung, Rhythmik, Tanz, Sport
  • Gesundheit
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Das Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) in Bayern befasst sich mit Fragen der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen.

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