Hauptinhalt

Bayern sozial: Themen & Trends

Bestellen und Abbestellen

Newsletter-Abonnement verwalten

 

 

Keyvisual: Zukunftsministerium - Was Menschen berührt - Bayern sozial: Themen & Trends


Januar 2018


 

Portrait Johannes Hintersberger Portrait Emilia MüllerSehr geehrte Damen und Herren,

in der neuesten Ausgabe unseres Newsletters „Bayern sozial: Themen & Trends“ informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Bayerischen Sozial-, Familien- und Arbeitsmarktpolitik wie das Netzwerktreffen der „JOBLINGE“, das Projekt „MotherSchools“ und das Bayerische Teilhabegesetz I.

Unterschrift Emilia Müller
Emilia Müller

Unterschrift Johannes Hintersberger
Johannes Hintersberger

 

ZAHL DES MONATS

30 Millionen

Dieser Betrag steht 2018 für die Jugendarbeit bereit. Mehr als jemals zuvor in der Geschichte des Freistaats.
mehr

TERMIN DES MONATS

23. Januar

Frau Staatsministerin Müller trifft sich im Rahmen der Veranstaltung „SIE Frauen im Gespräch“ mit der amerikanischen Generalkonsulin Jennifer D. Gavito.

 


NETZWERKTREFFEN DER JOBLINGE

Foto zum Artikel NETZWERKTREFFEN DER JOBLINGE

Bayerns Arbeitsmarkt bricht derzeit alle Rekorde. Wir haben Vollbeschäftigung und damit die beste Arbeitsmarktsituation seit 20 Jahren! Der bayerische Arbeitsmarktfonds hat zu dieser Erfolgsgeschichte entschieden beigetragen. Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens tauschte sich Arbeitsministerin Emilia Müller beim Netzwerktreffen der JOBLINGE gAG München mit Unternehmern, Mentoren und Teilnehmern des JOBLINGE-Projekts aus. Zentrales Thema war die Integration von geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt und die Möglichkeiten, sie auf diesem Weg zu unterstützen. Der Arbeitsmarktfonds bietet hier die Chance, neue Projekte zu erproben. „Seit 1997 konnten wir mit 110 Mio. Euro rund 550 Projekte anstoßen und so 60.000 Personen helfen. Das ist aktive Arbeitsmarktpolitik!“, betonte die Ministerin.

Beispiele für die unterschiedlichsten Projekte und Erfolge im Arbeitsmarktfonds sind in der Broschüre „Der Arbeitsmarktfonds 1997 – 2017“ zusammengefasst.


MOTHERSCHOOLS IN BAYERN

Foto zum Artikel MOTHERSCHOOLS IN BAYERNDer Freistaat Bayern hat als erstes Bundesland das weltweit erfolgreiche Projekt ‚MotherSchools‘ nach Bayern geholt. Dort werden Mütter für die Gefahren radikaler Ideologien sensibilisiert. „Wir dürfen nicht zulassen, dass sich resignierte Jugendliche radikalisieren. Deshalb bilden wir besorgte Mütter darin aus, ihre gefährdeten Kinder vor den Anwerbeversuchen von Extremisten zu schützen. In einer Pilotphase starteten im September 2017 zunächst vier ‚MotherSchools‘ in Schweinfurt, Erlenbach am Main, Würzburg und Aschaffenburg. Nun werden wir für die ‚MotherSchools‘ nachhaltige und flächendeckende Strukturen in ganz Bayern schaffen. Damit leisten wir auf dem Feld der Radikalisierungsprävention Pionierarbeit“, betonte Sozialministerin Emilia Müller. mehr


MEHR INKLUSIONEN IN BAYERN: DAS BAYERISCHE TEILHABEGESETZ

Foto zum Artikel MEHR INKLUSIONEN IN BAYERN: DAS BAYERISCHE TEILHABEGESETZ Im Dezember 2017 wurde der vom Bayerischen Sozialministerium vorgelegte Gesetzentwurf für ein Bayerisches Teilhabegesetz I vom Bayerischen Landtag beschlossen. Zum 17. Januar 2018 tritt das Bayerische Teilhabegesetz I nun in Kraft. „Wir haben jeden landesrechtlichen Spielraum ausgenutzt – zum Wohle der Menschen mit Behinderung. Kein anderes Bundesland hat einen so umfassenden und transparenten Beteiligungsprozess durchgeführt wie Bayern. Jetzt sind alle Beteiligten aufgefordert, die neuen Möglichkeiten zu nutzen“, betonte Sozialministerin Emilia Müller.

Das Bayerische Teilhabegesetz I ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Entscheidungsfreiheit, mehr Selbstständigkeit und mehr Eigenverantwortung. Mit den Bezirken haben Menschen mit Behinderung jetzt einen zentralen Ansprechpartner für alle Leistungen. Das Budget für Arbeit wird in Bayern um 20 Prozent besser ausgestattet als im Bund, damit Menschen mit Behinderungen eine echte Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt bekommen. Außerdem werden Menschen mit Behinderungen bei den sie betreffenden Angelegenheiten künftig besser beteiligt, zum Beispiel bei Verhandlungen zu neuen Rahmenverträgen. „Das Bayerische Teilhabegesetz I ist ein großer Schritt auf dem Weg zu mehr Teilhabe“, so die Ministerin.

 


 

INFOBLATT ARBEITSMARKT

Bayerns Arbeitsmarkt im Dezember 2017

Die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Arbeitssituation in Bayern.

Bayerns Arbeitsmarkt im Dezember (PDF, 514 KB)

 

 

ERLANGER FRAUENKLINIK ERHÄLT DAS SIGNET „BAYERN BARRIEREFREI“

Foto zum Artikel ERLANGER FRAUENKLINIK ERHÄLT DAS SIGNET „BAYERN BARRIEREFREI“Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger übergab der Frauenklinik des Universitätsklinikums Erlangen im Dezember das begehrte Signet „Bayern Barrierefrei“. „Ärzte und Pflegekräfte haben gemeinschaftlich Barrieren in der Frauenklinik abgebaut. Sie wollen, dass alle Menschen – mit und ohne Behinderung – ohne Probleme in die Klinik kommen und sie wollen, dass auch Patientinnen mit Behinderungen überall optimal behandelt werden. Das Signet steht für einen konkreten, beachtlichen Beitrag zur Barrierefreiheit in Bayern. Meinen herzlichen Glückwunsch!“, gratulierte der Staatssekretär.

Inzwischen weisen bereits knapp 1.200 Signets auf aktives Engagement für den Abbau von Barrieren hin. „Der Staat nimmt viel Geld in die Hand, um Barrieren abzubauen – allein in diesem und im nächsten Jahr beträgt das Investitionsvolumen 235 Millionen Euro. Aber wir brauchen auch Partner: aus dem Gesundheitswesen, den Kommunen, der Wirtschaft und den Interessenverbänden. Hier in der Erlanger Frauenklinik wird sichtbar, was gemeinschaftliches Engagement bewirken kann: einen weiteren großen Schritt hin zu einem barrierefreien Bayern“, betonte der Sozialstaatssekretär.