Franz-Koelsch Preis 2012
Arbeitsstaatssekretär Sackmann: "Arbeitsmedizin leistet einen wesentlichen Beitrag zum Gesundheitsschutz!"
"Angesichts immer älter werdender Belegschaften rückt die Gesundheit der Beschäftigten mehr und mehr in den Mittelpunkt. Denn die demographische Entwicklung stellt nicht nur die Politik, sondern auch die bayerischen Unternehmen vor große Herausforderungen. Die Arbeitsmedizin leistet beim Gesundheitsschutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen wesentlichen Beitrag, indem sie für den Erhalt ihrer Beschäftigungsfähigkeit und für die Fortentwicklung des betrieblichen Gesundheitsschutzes sorgt. Hinter diesen sich ständig fortentwickelnden Bereich steckt die Arbeit vieler hervorragender Ärztinnen und Ärzte", so Bayerns Arbeitsstaatssekretär Markus Sackmann zur Verleihung des Franz-Koelsch Preises.
Sackmann weiter: "Mit dem vom Bayerischen Arbeitsministerium gestifteten Franz-Koelsch-Preis werden seit 1976 im zweijährigen Abstand Ärztinnen und Ärzte für herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Arbeitsmedizin ausgezeichnet. Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Jahr Frau Dr. med. Ochmann vom Lehrstuhl für Arbeitsmedizin in München auszeichnen können. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit kurz-, mittel- und langfristigen Effekten einer stationären Rehabilitationsmaßnahme bei Patienten mit unterschiedlichen, die Atemwege betreffenden Berufskrankheiten. Die hervorragende wissenschaftliche Arbeit zeigt, wie Menschen länger leistungsfähig bleiben können und zwar sowohl hinsichtlich ihrer Arbeitsfähigkeit als auch im Hinblick auf ihr häusliches Umfeld. Die Arbeit leistet damit auch einen wichtigen Beitrag beim Thema Reintegration in das Arbeitsleben."
Der Preis wird stellvertretend für Sozialstaatssekretär Sackmann von Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml im vbw Haus der Bayerischen Wirtschaft verliehen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5000 Euro dotiert.