Welttag des Mannes
Familienministerin Haderthauer: "Auch Männer haben es verdient, Familie zu leben!"
"Lebenslagen und Rollenbilder befinden sich im Wandel. Männer schieben Kinderwägen, sie schubsen ihre Töchter an, die auf Schaukeln sitzen, spielen Fußball mit ihren Söhnen und hocken im Sand beim Burgen bauen. Sie kümmern sich zunehmend um ihren Lebenssinn, wollen Familienglück und -alltag persönlich erleben, ihre eigenen Spuren in Kopf und Herzen Ihrer Kinder hinterlassen, anstatt nur Gast im Familienleben zu sein. Männer, die ihre Rolle neu definieren und die nichts mehr zu tun haben wollen mit dem alten Patriarchen, sind moderne Männer und tolle Väter", so Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer zugleich Frauenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, heute in München zum morgigen Welttag des Mannes.
Haderthauer weiter: "Wir müssen unzeitgemäße Rollenbilder endlich auflösen! Immer mehr Frauen wünschen sich zum Glück ganze Männer, die sich in allen Lebensbereichen einbringen - nicht nur im Beruf, sondern gerade auch im Familienleben. Die bayerischen Männer gehen mit gutem Beispiel voran und nehmen bundesweit am häufigsten Elternzeit - immerhin schon jeder dritte Vater. In zunehmendem Maß gilt: Männer sind als präsente Familienväter ebenso gefragt wie in ihrer Berufsrolle und wollen in beiden Bereichen ihrer Verantwortung gerecht werden. Sie empfinden die aktive Teilhabe am Familienleben als Zugewinn von Lebensqualität und Lebenssinn. Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass moderne Männer einer dauerhaft partnerschaftlich geführten Beziehung die größten Zukunftschancen einräumen. Gerade diejenigen Partnerschaften erweisen sich heute als stabil, die auf Liebe und auf Augenhöhe, anstelle von finanzieller Abhängigkeit beruhen. Wesentlich mehr junge Männer als noch vor einigen Jahren äußern den Wunsch nach Kindern. Und Kinder möchten mehr Zeit mit ihren Vätern verbringen. Den größten Gefallen tun wir unseren Männern, wenn wir sie endlich von überholten Rollenbildern befreien und auch ihnen die ganze Vielfalt an Lebensentwürfen in Beruf und Familie mental zugestehen."