Bayerisches Staatswappen 28.07.2015 - Pressemitteilung 178.15

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München, 28. Juli 2015 PM 178.15

Staatsempfang für ehrenamtlich Engagierte im Asylbereich

Sozialministerin Müller: "Ehrenamtliche sind eine große Unterstützung bei der Betreuung der Asylbewerber"

Bayerns Sozialministerin Emilia Müller empfing heute in München über 1.400 Ehrenamtliche, die sich im Asylbereich engagieren, zu einem Staatsempfang. Sie dankte dabei den Ehrenamtlichen für ihren unermüdlichen Einsatz. Müller: "In diesem Jahr haben wir bereits über 42.000 Asylbewerber in Bayern untergebracht. Dies ist ein gewaltiger Kraftakt für alle Beteiligten. Umso wichtiger sind das herausragende Engagement und die Nächstenliebe der Ehrenamtlichen. Sie sind eine große Hilfe bei der Betreuung der Asylsuchenden. Sie ermöglichen den Asylsuchenden mit Bleibeperspektive eine frühzeitige Orientierung. Denn mit den Sprachkursen, der Hausaufgabenbetreuung, dem Sammeln von Kleidung oder einfach einem offenen Ohr vermitteln die Ehrenamtlichen den Asylbewerbern die bayerische Herzlichkeit. Dieser uneigennützige Einsatz für Mitmenschen macht unsere bayerische Heimat so lebenswert und prägt unsere Gesellschaft. Die Ehrenamtlichen sind damit nicht nur eine große Unterstützung für die Asylbewerber, sondern auch die Brückenbauer zur Bevölkerung. Für ihren Einsatz und ihre Hingabe danke ich ihnen von Herzen."

Müller weiter: "Wir lassen die ehrenamtlich Engagierten bei der gewaltigen Aufgabe nicht alleine und unterstützen sie zukünftig noch stärker. Neben dem Ausbau der Asylsozialberatungsstrukturen zur Betreuung von Asylbewerbern ist die Schaffung von hauptamtlichen Anlaufstellen für die ehrenamtlich Tätige unser nächstes Ziel. Dafür stellt der Freistaat in den Jahren 2015 und 2016 insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung."

"Auch im hauptamtlichen Bereich satteln wir noch einmal auf. Wir schaffen durch zusätzliche Mittel die Voraussetzungen für den weiteren Ausbau der Asylsozialberatung in den staatlichen sowie kommunalen Unterkünften. Der Freistaat stockt die Leistung von 9,3 Millionen Euro auf knapp 21,5 Millionen Euro auf", so die Ministerin abschließend. Seit dem Jahr 2011 hat der Freistaat damit die Mittel für die Asylsozialberatung von 1,44 Millionen Euro auf knapp 21,5 Millionen Euro annähernd um das Fünfzehnfache erhöht.

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