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München, 01. Februar 2016 PM 034.16

Drei Millionen Euro mehr für Integrationsunternehmen

Sozialministerin Emilia Müller: "Wir verbessern die Unterstützung für Arbeitgeber, die ihre soziale Verantwortung ernst nehmen!"

Künftig wird der Freistaat rund 13 Millionen Euro pro Jahr in Integrationsfirmen investieren, drei Millionen mehr als in den Jahren zuvor. "Für Menschen mit Behinderung ist ein Arbeitsplatz der Schlüssel zur Teilhabe an einem selbstbestimmten Leben. Deshalb setzen wir auf Integrationsunternehmen als wichtigen Baustein in der bayerischen Arbeitsmarktpolitik", so Bayerns Sozialministerin Emilia Müller heute beim Besuch des Integrationsunternehmens Retex in Regensburg. Bis zu 50 Prozent der Belegschaft sind in einem Integrationsunternehmen Menschen mit Behinderung. "Arbeitgeber, die ihre soziale Verantwortung ernst nehmen und sich für Inklusion einsetzen, wollen wir bestmöglich fördern", so die Ministerin weiter.

Mit den drei Millionen Euro wird aber nicht nur die Förderung erhöht, wir wandeln auch die sogenannten laufenden Leistungen um: von einer pauschalen zu einer am jeweiligen Arbeitslohn orientierten Förderung. Von dieser Umstellung wird auch Retex profitieren. Geschäftsführer Helmut Endl: "Die neuen Förderrichtlinien verringern künftig den bürokratischen Aufwand bei der Antragsstellung erheblich und die Höhe der Förderung sichert langfristig die Arbeitsplätze der schwerbehinderten Mitarbeiter."

Retex wurde 1986 gegründet und ist damit eine der ältesten Integrationsfirmen in Bayern. Aktuell gibt es im Freistaat über 80 Integrationsunternehmen mit rund 1.700 Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung. Die Ministerin bedankte sich am Ende des Besuchs noch einmal ausdrücklich bei der Retex-Leitung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr außergewöhnliches Engagement.

 


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