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München, 27. April 2016 PM 125.16

Girls' Day und Boys' Day 2016

Arbeits- und Familienministerin Müller: "Zukunftstage für Jugendliche bieten Gelegenheit in Berufe zu schnuppern - jenseits von überholten Rollenklischees"

Mädchen sind sprachbegabt und Jungen sind gut in Naturwissenschaften. Um dieses veraltete Klischee zu widerlegen, finden auch dieses Jahr die Aktionstage Girls' Day und Boys' Day statt. "Zum Glück gibt es heute keine reinen Frauen- oder Männerberufe mehr. Deshalb müssen wir auch das veraltete gesellschaftliche Denken endlich ad acta legen. Bei der Berufswahl führt es immer noch dazu, dass sich Jugendliche häufig an vermeintlich typischen Frauen- oder Männerberufen orientieren. Viel wichtiger ist es aber, sich hier von den eigenen Interessen und Fähigkeiten leiten zu lassen. Die Aktionstage bieten die Gelegenheit über den Tellerrand zu blicken. Die Jugendlichen können in Bereiche schnuppern, die noch nicht ganz oben auf ihrer Liste stehen", so Bayerns Arbeits- und Familienministerin Emilia Müller heute in München.

Nach wie vor entscheiden sich Mädchen viel seltener für technische oder naturwissenschaftliche Berufe als Jungen. Diese ergreifen dafür weniger einen sozialen Beruf. Am Girls' Day und Boys' Day bieten Unternehmen Mädchen und Jungen die Möglichkeit, Berufe und Tätigkeiten kennen zu lernen, die geschlechtsspezifisch noch zu wenig nachgefragt werden. Am 28. April findet der Girls' Day in Bayern heuer zum 16. Mal, der Boys' Day zum sechsten Mal statt. Beide Aktionstage haben sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. So finden mit mehr als 2.000 Girls' Day-Veranstaltungen für über 21.000 Mädchen rund ein Viertel aller bundesweiten Veranstaltungen in Bayern statt. Auch gibt es mit 1.600 Angeboten für den Boys' Day für über 7.000 Jungen die meisten in Bayern.

Hinweis: Staatsministerin Müller besucht am 28. April 2016 um 11 Uhr die Girls' Day-Veranstaltung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching bei München. Dabei geben Astrophysikerinnen an verschiedenen Stationen Einblick in den Arbeitsalltag einer Forscherin. Gemeinsam mit den Mädchen erprobt die Ministerin unter anderem den Umgang mit einer Infrarot-Kamera und experimentiert mit flüssigem Stickstoff.

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