Springe direkt zu: Inhalt Hauptmenü

München, 27. Oktober 2016 PM 416.16

'Europa in meiner Region'

Staatssekretäre Johannes Hintersberger und Franz Josef Pschierer: "Schwäbische Projekte belegen: EU-Förderung kommt direkt bei den Menschen an - Schwerpunkt ist die Aus- und Weiterbildung!"

Wie profitieren die Menschen in Bayern konkret von europäischen Fördermitteln? Antworten auf diese Frage lieferte heute der Aktionstag 'Europa in meiner Region' in Schwaben. Für einen Rundgang durch die Maler-, Elektro-, Schweiß- und Metallwerkstatt sowie den hochinnovativen CNC-Ausbildungsraum öffnete die Handwerkskammer für Schwaben ihre Türen. Bayerns Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger zog ein eindeutiges Fazit: "Europäische Fördermittel kommen bei den Menschen vor Ort an. Wir fördern Projekte, die ganz konkrete Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze schaffen." Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer betonte insbesondere den Nutzen, den Europa in Bayern stiftet: "Gerade in diesen für Europa schwierigen Zeiten ist es wichtig, den Menschen immer wieder klar zu machen, was Europa vor Ort Positives bewirkt."

Veranschaulicht wird dies am Beispiel der so genannten überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung, die im Mittelpunkt des Aktionstages steht. Diese Ausbildungen, die die Handwerkskammern durchführen, werden seit Jahren vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. "Davon profitieren pro Jahr in Bayern etwa 37.000 Auszubildende. Allein im Jahr 2015 haben wir hierfür Fördermittel in Höhe von 2,8 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds eingesetzt. So bieten wir den jungen Menschen eine fundierte Ausbildung. Gleichzeitig unterstützen wir gezielt das Handwerk", erläuterte Hintersberger. Gebäude und Ausstattungen der Einrichtungen sind wiederum häufig - so auch in Augsburg - mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert. "Diese Maßnahme ist ein perfektes Beispiel, wie die verschiedenen EU-Instrumente zusammenwirken", ergänzte Pschierer.

Von den europäischen Fördermitteln des ESF profitieren aber auch Langzeitarbeitslose, Arbeitnehmer, Unternehmen, Frauen und Migranten. "Für die Zeit von 2014 bis 2020 fördern wir in Bayern insgesamt Bildungs- und Qualifizierungsprojekte mit Gesamtkosten von 600 Millionen Euro. 298 Millionen Euro, also knapp die Hälfte davon, stammen aus dem Europäischen Sozialfonds. Wir investieren in die Menschen, denn sie sind unsere Zukunft - die Zukunft Bayerns, Deutschlands und Europas", betonte Hintersberger.

Mit dem EFRE als wichtigem strukturpolitischem Instrument investiert Bayern bis 2020 knapp 500 Millionen Euro alleine an EU-Mitteln in zentrale Zukunftsfelder wie Innovation, Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) und Klimaschutz. Die EFRE-Förderung bringt auch Schwaben voran, wie Pschierer betont: "Mit der IT-Offensive Bayerisch-Schwaben oder dem Neubau eines Institutsgebäudes für Fraunhofer im Bereich Leichtbau schafft Europa einen echten Mehrwert in dieser Region."

Zusätzliche Informationen

audit berufundfamilie

Berufundfamilie Logo

Zertifikat zur Vereinbarkeit von Job und Familie

Mehr Informationen

Reden & Interviews

Logo Mein Standpunkt

Reden, Artikel und Interviews der Bayerischen Sozial­minis­ter­in Emilia Müller

Mein Standpunkt