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München, 28. September 2017 PM 403.17

Bayern übernimmt Vorsitz der Integrationsministerkonferenz

Integrationsministerin Müller: "Integration braucht Grundlage und Richtung - Unser Motto lautet 'Zusammenhalt durch Orientierung'"

Zum 1. Oktober übernimmt Bayern für ein Jahr den Vorsitz der Integrationsministerkonferenz. Die alljährliche Konferenz der für Integration zuständigen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren der 16 Bundesländer findet im März 2018 in Nürnberg statt. 'Integration - Zusammenhalt durch Orientierung' lautet das von Bayern gewählte Motto. Anlässlich des Vorsitzwechsels von Baden-Württemberg an Bayern erklärte Bayerns Integrationsministerin Emilia Müller: "Integration ist eine der großen Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft. Von ihrem Gelingen hängt der soziale Frieden nicht nur unserer, sondern auch künftiger Generationen ab. Wir wollen deshalb Integration gestalten. Wir dürfen sie nicht dem Zufall oder dem guten Willen überlassen. Integration kann nur gelingen, wenn die zentralen Wertentscheidungen unseres Grundgesetzes Grundlage und Richtung darstellen. Mein Ziel ist es, Integration in Deutschland ein gutes Stück voranzubringen, insbesondere bei der Wertevermittlung, der Sprachförderung und der Integration in Arbeit. So stärken wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land. Die Integrationsministerkonferenz ist dabei ein wichtiger Taktgeber. Diese Rolle will ich im nächsten Jahr weiter ausbauen."

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha aus Baden-Württemberg teilte anlässlich des Vorsitzwechsels mit, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt heute wichtiger denn je sei. Lucha: "Das baden-württembergische Vorsitzjahr stand unter dem Motto 'Integration schafft Zusammenhalt'. In diesem Geiste haben die Länder wichtige Impulse für gelingende Teilhabe gesetzt. Ich freue mich, dass Bayern nun ebenfalls den Zusammenhalt unserer Bevölkerung in den Fokus nimmt."

Die 13. Integrationsministerkonferenz findet am 15. und 16. März 2018 erstmals in Bayern statt. Auf der Konferenz beraten und beschließen die Bundesländer über grundsätzliche und länderübergreifende Angelegenheiten der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Der Vorsitz wechselt jährlich. "Bayern übernimmt den Vorsitz zu einer Zeit, in der die Integration der Menschen, die in den vergangenen zwei Jahren in Deutschland Schutz erhalten haben, aber auch derer, die schon lange in rechtmäßiger Weise in unserem Land leben, immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rückt. Wir werden die Konferenz nutzen, um gemeinsam mit den anderen Ländern eine zielführende und verantwortungsvolle Integrationspolitik in Deutschland voranzubringen. Nur so werden wir dem berechtigten Anspruch unserer Bürgerinnen und Bürger an uns gerecht", so Müller abschließend.

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