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Soziales Bayern

Hier in Bayern lässt es sich gut leben und arbeiten. Sozialer Frieden, Vielfalt der Chancen, Freiheit und Solidarität gehören zu den Erfolgen und leitenden Werten in Bayern. Der Erfolg Bayerns baut wesentlich auf der Leistung, aber auch dem Zusammenhalt der hier lebenden Menschen auf. Die gesellschaftlichen und globalen Veränderungen der letzten Jahre stellen uns vor neue Herausforderungen. Wir trauen den Bürgerinnen und Bürgern etwas zu und wollen ihnen die optimale Teilhabe an Chancen, Wohlstand und Sicherheit ermöglichen.

Der Staat muss dafür die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Die Sozialpolitik muss deshalb ständig weiterentwickelt werden. Sie muss heute die Weichen für morgen stellen. Wir wollen einen Staat, der Leistung und Solidarität verbindet, der Sicherheit bietet und Freiraum für Eigeninitiative zulässt. Um der Eigeninitiative der Menschen einen weiteren Impuls zu geben, unterstützen wir mit dem Aufbau von Sozialgenossenschaften innovative Organisationsformen. Sie sind eine hervorragende Basis für die auf Gegenseitigkeit bedachte Eigeninitiative der Bürgerinnen und Bürgern.

Nicht nur als Informationsquelle, sondern auch zur Planung und Evaluation dient der regelmäßig erscheinende Sozialbericht. Politik für den Menschen kann aber nur zusammen mit den Menschen entstehen. Keine Akte kann die persönlichen Gespräche ersetzen. Im Rahmen der Sozialtage bereist Frau Staatsministerin daher alle Regionen Bayerns, um sich vor Ort ein Bild der sozialen Lage zu machen und in den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu treten.

Erster kontinentaleuropäischer Social Impact Bond erfolgreich abgeschlossen

Dank des ersten Social Impact Bonds (SIB) in Kontinentaleuropa konnten durch das Projekt 'JumP - Jugendliche mit Perspektive' 20 Jugendliche aus Augsburg und Umgebung erfolgreich in Ausbildung oder Arbeit vermittelt werden. Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller würdigte die neuartige Finanzierungsform: "Mit dem Social Impact Bond haben wir gezeigt, dass Bayern Vorreiter bei sozialer Innovation ist. Nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa."

Ursprünglich stammt die Idee des SIB aus Großbritannien. Mit 'JumP' hat das Bayerische Arbeitsministerium die Vorteile dieses Instruments auch für Bayern erschlossen. Ziel ist es, Jugendliche, die bislang durch die Raster sämtlicher Hilfs- und Unterstützungsprogramme gefallen waren, in Arbeit und Ausbildung zu bringen. Dafür hat das Arbeitsministerium sich einen sogenannten 'Ermöglicher' gesucht - die Juvat gGmbH, die die weitere Koordinationsarbeit übernahm. Sie hat Projektpartner vor Ort gesucht, um mit den Jugendlichen zu arbeiten und hat Vorfinanzierer akquiriert. Denn anders als bei sonstigen Förderungen finanziert bei einem SIB zunächst nicht der Staat, sondern ein Dritter - der sogenannte Vorfinanzierer - das Projekt. Nur in dem Fall, in dem die vorher klar definierte Zielvorgabe auch erreicht wird, refinanziert der Staat das Projekt.

Zusätzlich zur Erfolgsevalualtion, welche feststellt, ob der zahlungsbegründende Erfolgsfall vorliegt oder nicht, erfolgte auch eine unabhängige wissenschaftliche Begleitevaluation, die Schlüsselfaktoren für den Erfolg des Modellvorhabens identifizierte, um diese Erkenntnisse für zukünftige Projekte nutzen zu können. Hierfür wurden aufbauend auf einer Literaturrecherche ausführliche semi-strukturierte Interviews mit allen Beteiligten zu mehreren Zeitpunkten geführt. Der inhaltliche Fokus lag dabei auf den Themen Zielsetzung und Motivation, Zusammenarbeit, Finanzierung, Zielkriterien, Zielgruppe sowie Programmgestaltung.

Zusammenfassung der Begleitevaluation

Sozialgenossenschaften

Sozialgenossenschaften sind eine innovative Form organisierter bürgerschaftlicher Selbsthilfe. Mit ihnen lassen sich zum Beispiel inklusive Wohnprojekte oder Nachbarschaftshilfen für das Zusammenleben organisieren. Sie sind vor allem dadurch gekennzeichnet, dass jedes Mitglied demokratisch in die Entscheidungen eingebunden ist, das Prinzip „Alle für einen, einer für alle“ dort gelebt wird und sie im Gegensatz etwa zum eingetragenen Verein auch wirtschaftliche Ziele verfolgen. Modellprojekte werden in ihrem Aufbau auch über eine staatliche Anschubfinanzierung gefördert. mehr

Sozialbericht

Gemäß dem Landtagsbeschluss vom 19. März 1996 berichtet die Staatsregierung einmal in der Legislaturperiode in einem Bericht über die soziale Lage Bayerns. Ziel der Sozialberichterstattung ist die Dauerbeobachtung des sozialen Wandels und der allgemeinen Wohlfahrtsentwicklung als Entscheidungshilfe für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Sozialpolitik. mehr

Sozialtage

Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung setzt sich gerade auch in der heutigen Zeit, die von vielfältigen Veränderungen geprägt ist, für gute Lebensverhältnisse in allen Regionen Bayerns ein. Unter dem Motto „Starke Regionen für ein soziales Bayern“ bereist Frau Staatsministerin seit 2014 alle Regionen Bayerns, sucht das persönliche Gespräch und macht sich ein Bild von dem enormen Einsatz der Menschen vor Ort. mehr

Zusätzliche Informationen

audit berufundfamilie

Berufundfamilie Logo

Zertifikat zur Vereinbarkeit von Job und Familie

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Reden & Interviews

Logo Standpunkt

Reden, Artikel und Interviews der Sozial­minis­ter­in Emilia Müller und des Sozialstaatssekretärs Johannes Hintersberger.

Standpunkt

Sozial-Fibel

Ein Lexikon über soziale Hilfen, Leistungen und Rechte.

Alle Stichworte von A bis Z