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Forum Soziales Bayern

Mit bewährten Strukturen und sozialen Innovationen fit für die Zukunft

Mit dem Bereich der Sozialen Innovation befasste sich die 10. Plenumsveranstaltung des Forums Soziales Bayern. Ende September 2016 trafen sich dazu die Mitglieder des Forums im Bayerischen Sozialministerium.

Freie Wohlfahrt, kommunale Spitzenverbände und die Staatsregierung sehen in ihrer bisherigen Zusammenarbeit eine grundsolide und bewährte Basis des Sozialstaates. Sozialministerin Emilia Müller: „Die Aufgaben und Herausforderungen sind groß. Ich nenne nur die Demographie, die Digitalisierung und die Integration. Wir wollen und werden den Wandel im engen Schulterschluss mit der Freien Wohlfahrt und der kommunalen Familie gestalten“. Angesichts der Dynamisierung der vielfältigen gesellschaftlichen Wandlungsprozesse sei eines ganz klar: „Wir brauchen beides – Tradition und Innovation. Soziale Innovationen können und müssen auch Instrumente sein, um entstehende Lücken zu schließen.“ so Müller.

Der reiche Erfahrungsschatz der klassischen Akteure im sozialen Sektor, der im Forum Soziales Bayern gebündelt ist, erweist sich dabei als ideale Basis, um bedarfsorientierte, praktikable neue soziale Ideen zu finden und weiterzuentwickeln. Die engagierte Diskussion auf dem Podium und im Plenum zeigte zudem, wie aufgeschlossen die Akteure in Bayern ge-genüber neuen Ansätzen wie den 2012 ins Leben gerufenen Sozialgenossenschaften oder Projekten wie „JumP – Jugendliche mit Perspektive“ sind. JumP hat über eine neue Finanzierungsform, den Social Impact Bonds, Jugendliche in Arbeit oder Ausbildung gebracht (siehe auch Pressemitteilung des Bayerischen Sozialministeriums vom 27. September 2016). Ansätze wie diese belegen: Mit innovativen Konzepten können sehr erfolgreich neue Wege beschritten werden, um sozialen Anliegen gerecht zu werden.

Bei der Diskussion wurde auch deutlich: Viele Jugendliche wollen sich sozial engagieren, scheuen aber die klassischen Institutionen. Neue Formen der sozialen Arbeit zeigen deshalb einen guten Weg, um diese jungen Menschen verstärkt anzusprechen und in soziale Aktivitäten miteinzubeziehen.

Das Forum Soziales Bayern wird im Dialog und in bewährter Zusammenarbeit weiterhin an neuen Wegen und Lösungen arbeiten. „Soziale Innovation ist anstrengend, aber es lohnt sich“, so die bayerische Sozialministerin abschließend.

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