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Leben in Bayern

Aktuell:
Spenden für Hochwassergeschädigte in Bayern

Nach den schweren Unwettern der vergangenen Tage hat das Sozialministerium ein zentrales Spendenkonto und eine Spendenhotline eingerichtet. Sozialministerin Emilia Müller zeigte sich tief betroffen über das Ausmaß und die Folgen des Unwetters und versprach rasche Hilfe. "Wir sind in Gedanken bei den Todesopfern und ihren Familien, aber auch bei denjenigen, die ihr Zuhause und ihre Existenz verloren haben. Wir haben die Menschen in vergleichbaren Fällen in der Vergangenheit nicht alleine gelassen und wir werden sie auch jetzt nicht alleine lassen. Das Bayerische Kabinett wird am Dienstag ein entsprechendes Hilfsprogramm beschließen", so die Ministerin und ergänzte: "Bei Katastrophen wie diesen zeigt sich immer wieder, dass die Menschen in Bayern füreinander einstehen. Die spontane Hilfsbereitschaft und Solidarität der Bürgerinnen und Bürger gegenüber den Hochwasseropfern ist überwältigend."

Damit den Geschädigten noch schneller und unbürokratischer geholfen werden kann, hat das Sozialministerium, wie auch schon bei früheren Hochwasserkatastrophen, für Hochwassergeschädigte in Bayern bereits ein zentrales Spendenkonto "Hochwasserhilfe Bayern" bei der Bayerischen Landesbank eingerichtet. Die Kontodaten lauten:
IBAN: DE80 7005 0000 0000 0820 00
BIC: BYLADEMMXXX

Zudem stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerbüros im Bayerischen Sozialministerium unter der Telefonnummer 089 1261-1660 als Ansprechpartner zur Verfügung.

Abschließend appellierte Müller an die Hilfsbereitschaft der Menschen: "Helfen Sie Ihren in Not geratenen Mitmenschen. Wir werden sicherstellen, dass Ihre Spenden unbürokratisch den besonders Hilfebedürftigen zugutekommen."
 

Häufige Fragen zur Hochwasserhilfe Bayern

Wie lautet die Bankverbindung, wenn ich für die Hochwasserhilfe Bayern zu Gunsten der Bayerischen Hochwasseropfer spenden will?

Spendenkonto der Bayerischen Staatsregierung

IBAN: DE80 7005 0000 0000 0820 00
BIC: BYLADEMMXXX

Empfänger: Bayerische Staatsregierung
Stichwort: Hochwasserhilfe Bayern
 

Erhalte ich eine Spendenbescheinigung?

Eine Spendenbescheinigung ist nicht notwendig.
Es ist der vereinfachte Spendennachweis zugelassen unabhängig von der Spendenhöhe (Nr. 2 des Erlasses des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat vom 3. Juni 2016, siehe auch www.stmflh.bayern.de/service/finanzielle_hilfen/UnwetterHochwasser_2016/unwettererlass.pdf).

Hiernach genügt als Nachweis für Spenden, die bis zum 30.09.2016 auf das oben genannte Konto eingezahlt werden, der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung eines Kreditinstituts. Aus der Buchungsbestätigung müssen Name und Kontonummer des Auftraggebers und Empfängers, der Betrag sowie der Buchungstag ersichtlich sein. Der vereinfachte Spendennachweis gilt grundsätzlich für alle Spenden aus dem gesamten Bundesgebiet; Er ist nicht auf Bayern beschränkt.
 

Kann ich auch online spenden?

Nein.
Da das Bayerische Sozialministerium kein klassischer Spendensammler ist, verfügen wir nicht über diese Möglichkeit. Es wäre zu zeitaufwändig gewesen, dies jetzt einzurichten.
 

Wem kommt meine Spende zu Gute?

Die Spenden kommen bis zum letzten Euro unmittelbar vom Hochwasser geschädigten Privathaushalten in Bayern zugute.
 

Werden auch durch das Hochwasser notwendige Infrastrukturmaßnahmen (z.B. Straßen und Brücken) aus Spendenmitteln finanziert?

Nein. Die Finanzierung der Wiederherstellung der Infrastruktur erfolgt in Bayern aus öffentlichen Mitteln und keinesfalls aus Spenden der Hochwasserhilfe Bayern.

Wie wird sichergestellt, dass meine Spende tatsächlich besonders betroffene Bürger erreicht?

Das Bayerische Sozialministerium wird - wie auch 2013 - die Mittel nach dem Schadensausmaß an die hauptbetroffenen Landkreise und kreisfreien Städte verteilen, die dann über die Weitergabe an die betroffenen Haushalte eigenverantwortlich entscheiden.

Welche weiteren Hilfen gibt es für Hochwasseropfer in Bayern?

Die Bayerische Staatsregierung hat umgehend ein Sofortprogramm zur Unterstützung der Hochwassergeschädigten gestartet und im Ministerrat am 07.06.2016 ein umfassendes Hilfsprogramm beschlossen.

Weitere Informationen unter www.stmflh.bayern.de/service/finanzielle_hilfen/UnwetterHochwasser_2016/.
 

Ich will durch eine Sachspende helfen. Geht das auch?

Die Bayerische Staatsregierung kann leider keine Sachspenden sammeln und weiterleiten. Mit Sachspenden kann am besten vor Ort selbst geholfen werden. Bitte wenden Sie sich daher wegen Sachspenden an Ihre örtlichen Wohlfahrtsverbände (z.B. BRK, Caritas, Diakonie, Paritätischer).

Grundsätzlich: Es sind alle Spenden willkommen. Am schnellsten kann allerdings durch Geldspenden geholfen werden. Bei Sachspenden ist immer auch ein hoher Lager-, Transport- und Verteilungsaufwand zu bedenken. Bitte verfolgen Sie auch die Informationen in den Medien.
 

Wohin kann ich mich wenden, wenn ich persönlich vor Ort helfen will?

Bitte wenden Sie sich an die zuständigen Behörden (Landratsamt).

Der Bayerische Rundfunk (Bayern 3) hat gemeinsam mit dem Bayerischen Roten Kreuz die Aktion „Team Bayern“ gestartet, die Hilfesuchende aus den Hochwassergebieten und Helfer zusammenbringen will. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.teambayern.info/.

Auch Antenne Bayern bringt Hilfesuchende und Helfer zusammen. Näheres siehe www.antenne.de/nachrichten/bayern/formular-sie-brauchen-hilfe-oder-wollen-helfen.


 

Bin ich als ehrenamtlicher Helfer auch bei einem Unfall versichert?

Ja, über die gesetzliche Unfallversicherung und zwar im Einzelnen

  • als im Ehrenamt tätige Helfer/Helferinnen, wie z.B. Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr, unentgeltlich in anderen Hilfeleistungs-unternehmen Tätige (z. B. Bayerisches Rotes Kreuz mit Wasser- und Bergwacht, Malteser-Hilfsdienst, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft u.a.) etc. über die Kommunale Unfallversicherung, Bayerische Landesunfallkasse (KUVB), Internet: www.kuvb.de
  • als Helfer/Helferin, wie ehrenamtliche Helfer/Helferinnen in Verbänden über die Kommunale Unfallversicherung, Bayerische Landesunfallkasse (KUVB), Internet: www.kuvb.de
  • als Mitarbeiter/Mitarbeiterin des THW, über die Unfallkasse des Bundes, Internet: www.uv-bund-bahn.de.
     

Wo erhalten vom Hochwasser Geschädigte Informationen und Verhaltensregeln?

Informationen zu Soforthilfen des Freistaates Bayern sind auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat zusammengestellt: www.stmflh.bayern.de/service/finanzielle_hilfen/UnwetterHochwasser_2016/.

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat im Zusammenhang mit Hochwasser häufig gestellte Fragen auf seiner Homepage veröffentlicht siehe www.stmuv.bayern.de/service/faq/anzeige.php?aus=Hochwasser.

Die Verbraucherzentrale hat eine Flutopfer-Hotline eingerichtet: Montag-Freitag, 9-12 Uhr, Telefon: 089 55 27 94 130 oder -172. Die Beratung ist kostenlos. Weitere Infos unter www.verbraucherzentrale-bayern.de/unwetterschaeden.
 

 

Leben in Bayern

Bayern ist ein sozial und wirtschaftlich erfolgreiches Bundesland. Seine Bürgerinnen und Bürger genießen ein im deutschen und europäischen Vergleich hohes Wohlstandsniveau. Sie profitieren von der im Bundesländervergleich höchsten und der im europäischen Vergleich dritthöchsten Erwerbstätigenquote. Gleichzeitig erzielt der Freistaat seit einigen Jahren die geringste Arbeitslosenquote unter den Bundesländern und die niedrigste Erwerbslosenquote im europäischen Vergleich. Ein weiteres Indiz für die hohe Lebensqualität in Bayern ist die hohe Lebenserwartung. Die regionalen Unterschiede innerhalb Bayerns erweisen sich dabei oftmals zudem geringer als weithin angenommen.

Aufgrund der guten Lebenschancen, der sozialen Stabilität und der damit verbundenen Zukunftschancen ist Bayern ein Bevölkerungsmagnet mit besten Perspektiven. Dafür arbeiten wir: Für sozialen Frieden, breit gestreuten Wohlstand, Freiheit und die Achtung Schwächerer.

Dazu gehört auch ein umfassendes und aktuelles Informationsangebot. Dies haben wir in den letzten Jahren u.a. mit den Berichten der Staatsregierung zur sozialen Lage in Bayern sowie den jährlichen Datenreports intensiviert. Die Internet-Veröffentlichungsreihe „Leben in Bayern“ fasst in anschaulicher Form Daten und Analysen zusammen.
 

Leben in Bayern - Bayern und Europa im sozialen Vergleich (PDF, 2,5 MB)

Die Broschüre bietet datenbasierte Kurzanalysen zur Lebenssituation der bayerischen Bevölkerung im europäischen Vergleich.
Umfang: 23 Seiten
Stand: Juli 2015

Leben in Bayern - Bayern und Deutschland im sozialen Vergleich (PDF, 2,3 MB)

Die Broschüre „Leben in Bayern“ stellt den Vergleich der Lebensverhältnisse mit den anderen Bundesländern in den Mittelpunkt.
Umfang: 68 Seiten
Stand: April 2016

Leben in Bayern - Bayerns Regionen im sozialen Vergleich 2015 (PDF, 14,1 MB)

Die Broschüre fasst in anschaulicher Form Daten und Analysen zu den Bereichen Demografische Entwicklung, Lebensstandard und Soziale Infrastruktur zusammen. Dabei steht insbesondere der Vergleich der Lebensverhältnisse in den kreisfreien Städten und Landkreisen im Vordergrund.
Die Grafiken und Tabellen zeigen, dass Bayern in den vergangenen Jahren dem Ziel gleichwertiger Arbeits- und Lebensbedingungen ein Stück näher gekommen ist.

Zusätzliche Informationen

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Reden & Interviews

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Reden, Artikel und Interviews der Sozial­minis­ter­in Emilia Müller und des Sozialstaatssekretärs Johannes Hintersberger.

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Sozial-Fibel

Ein Lexikon über soziale Hilfen, Leistungen und Rechte.

Alle Stichworte von A bis Z