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Sozialministerin Schreyer zum 69. Sudetendeutschen Tag: „Kultur- und Heimatbewusstsein bilden bei den Sudetendeutschen das Fundament für Frieden und Freiheit – sie gehen mit gutem Beispiel voran“

„Der Sudetendeutsche Tag ist ein besonderer Glanzpunkt im Jahreskalender, im sudetendeutschen ebenso wie im bayerischen: Er gehört zu Bayern so wie die Sudetendeutschen als unser Vierter Stamm“, betont Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer im Hinblick auf den 69. Sudetendeutschen Tag in Augsburg. Sie lobt das starke Identitätsbewusstsein, die Werteorientierung und die tiefe Heimatliebe der Sudetendeutschen: „Geschichts- und Traditionsbewusstsein geben Halt und Orientierung. Man muss wissen, woher man kommt, um zu wissen, wohin man gehen muss. Deshalb ist die Aufarbeitung und Beschäftigung mit unserer Herkunft für eine gute Zukunft und ein Leben in Frieden und Freiheit unerlässlich.“

„Als Bayerische Sozialministerin bin ich zugleich Schirmherrschaftsministerin für die Sudetendeutschen. Das ist für mich eine große Ehre und schöne Aufgabe. Gerne setze ich mich mit Nachdruck für die Anliegen der Sudetendeutschen ein“, betont die Ministerin. Sie unterstreicht: „Bayern steht fest an der Seite der Sudetendeutschen. Wir stärken die sudetendeutschen Kultureinrichtungen und unterstützen sie bei der Sanierung und Modernisierung. Wir fördern die Kulturarbeit und errichten für die Sudetendeutschen das Sudetendeutsche Museum in München. Es wird eng mit dem Sudetendeutschen Haus verbunden sein und dieses großartige, internationale Kulturzentrum ergänzen.“

Schreyer dankt den Sudetendeutschen dafür, dass sie sich im Verhältnis zu unseren Nachbarn in Tschechien nachdrücklich für einen Dialog auf der Basis von Wahrheit und Gerechtigkeit einsetzen: „Bayern wird seinen Vierten Stamm auf dem Weg des Dialogs weiterhin intensiv unterstützen. Europa braucht Brückenbauer wie die Sudetendeutschen, die entschlossen für die Einheit Europas eintreten.“