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Pressemitteilung

Sozialministerin Müller: "Herzliches Dankeschön allen 3,8 Millionen Ehrenamtlichen in Bayern"

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Mehr als ein Drittel der bayerischen Bevölkerung engagiert sich ehrenamtlich. Dies ist nicht selbstverständlich. "Ich danke allen Ehrenamtlichen ganz herzlich für ihr persönliches Engagement und ihren wertvollen Einsatz für ihre Mitmenschen. Das gilt unabhängig davon, in welchem Bereich oder mit wieviel Zeit sie sich einbringen. Sie machen Bayern zu dem was es ist, eine lebens- und liebenswerte Heimat. Der internationale Tag des Ehrenamtes ist ihnen gewidmet", so Bayerns Sozialministerin Emilia Müller.

Bürgerschaftliches Engagement ist eine freiwillige und unentgeltliche Zeitspende. Es ist weder Ersatz noch Ausfallbürge für staatliche Verantwortung und auch kein Ersatz für reguläre Arbeitsplätze. Gerade in außergewöhnlichen Situationen zeigt sich, wie wertvoll bürgerschaftliches Engagement ist. "Wenn es auf schnelle Hilfe ankommt, packen alle mit an. Das konnten wir bei der Flutkatastrophe im letzten Jahr erleben. Das sehen wir jetzt bei der Unterstützung und Hilfeleistung für Asylbewerber, die in Bayern ankommen. Ehrenamtliche organisieren mit viel Engagement und Herzblut Kleiderspenden, geben Hilfestellung im Alltag und vermitteln erste Deutschkenntnisse. Sie unterstützen und entlasten so die hauptamtlichen Betreuer der Asylsozialberatung. Das ist aller Ehren wert", so Müller weiter.

Seit 1. Januar 2014 ist das Ehrenamt in der Bayerischen Verfassung als Staatsziel verankert. Im September hat der ehemalige Sozialstaatssekretär Markus Sackmann sein Amt als Ehrenamtsbotschafter der Bayerischen Staatsregierung angetreten: "Bereits 85 000 Ehrenamtliche in Bayern haben für ihren herausragenden Einsatz die Ehrenamtskarte als Dankeschön im Scheckkartenformat erhalten. Es gibt aber noch viel zu tun, um diese, mit vielen Vergünstigungen verbundene Karte jedem besonders Engagierten zu ermöglichen. Ich bin zuversichtlich, dass wir das gemeinsam mit den Kommunen schaffen werden. Bayern kann stolz auf seine Ehrenamtlichen sein."