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Neue Hoffnung für Langzeitarbeitslose mit Behinderung

Sozialministerin Schreyer und Regionaldirektionschef Holtzwart: “Wir fördern individuelles Coaching und praxisorientierte Begleitung mit 5,6 Millionen Euro!“

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Eine normale Jobvermittlung reicht meist nicht aus, um einem Langzeitarbeitslosen mit Behinderung den Weg in den ersten Arbeitsmarkt zu bahnen. Speziell für diese Arbeitssuchenden haben das Bayerische Sozialministerium und die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit LASSE ins Leben gerufen. Jetzt wird das Erfolgsprogramm verlängert: „Individuelles Coaching, Praktika in verschiedenen Unternehmen und vor allem eine intensive Begleitung in der Übergangsphase – dieser ganzheitliche Ansatz führt zum Erfolg. Wir begleiten den Arbeitssuchenden mit Behinderung auch an seinem neuen Arbeitsplatz, bis er sich in seiner neuen Aufgabe zurechtfindet“, erklärt Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer die Besonderheit von LASSE.

Mit 5,6 Millionen Euro wird LASSE (‚Langzeitarbeitslose Schwerbehinderte Schnell Eingliedern‘) für die nächsten drei Jahre ausgestattet. Die Kosten übernehmen das Sozialministerium und die Regionaldirektion zu je 50 Prozent. „Das Programm zeigt, dass die Integration in den Arbeitsmarkt auch bei erschwerten Bedingungen gelingen kann. Alle Beteiligten müssen an einem Strang ziehen und auch über längere Zeit das gemeinsames Ziel verfolgen, einen Arbeitsplatz zu finden, an dem die Kompetenzen des Menschen unabhängig von einer Behinderung zum Tragen kommen. Die Arbeitssuchenden profitieren bei LASSE insbesondere von dem ganzheitlichen Ansatz. Wir brauchen aber natürlich auch Unternehmen, die für dieses Projekt aufgeschlossen sind“, so Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit.

In den ersten beiden Jahren haben 368 Langzeitarbeitslose mit Behinderung dauerhaft einen neuen Arbeitsplatz gefunden. Das Programm LASSE wird jetzt bis 2021 verlängert.

Weitere Infos hier  Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt

 

Das Foto zeigt Sozialministerin Kerstin Schreyer und Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit

Fotoquelle: StMAS