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Sozialministerin Schreyer enthüllt erstes Exponat des Sudetendeutschen Museums

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"Das Gesteinsrelief zeigt die vielfältige Landschaftsformation im Sudetenland und spannt den Bogen von der geografischen Herkunft zum kulturellen Erbe.“

Der Neubau des Sudetendeutschen Museums nimmt als Leuchtturmprojekt der Bayerischen Kulturpolitik mitten in München Gestalt an. Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer hat heute das erste Exponat, ein 8 Meter langes Gesteinsrelief, der Öffentlichkeit präsentiert: „Die Geschichte der Sudetendeutschen ist Teil unserer bayerischen Geschichte. Ich freue mich daher umso mehr, dass wir künftig mit dem Sudetendeutschen Museum Kultur und Schicksal der Sudetendeutschen lebendig im Bewusstsein halten können. Das erste Exponat, ein Gesteinsrelief, spannt dabei einen Bogen von der geografischen Herkunft der Sudetendeutschen hin zu deren kulturellem Erbe.“

Das Gesteinsrelief wird das Eingangsszenario im künftigen Museum bilden. Es zeigt eine Landschaftsformation des Sudetenlandes aus Originalgestein aus Böhmen und wurde von Schülern der Meisterschule für Steinmetze in Aschaffenburg gefertigt. Die Steine des Reliefs mussten aufgrund der wuchtigen Größe bereits während der Bauphase des Sudetendeutschen Museums eingebaut werden.

Das Foto zeigt Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer mit den Steinmetzmeisterschülern und der Schulleiterin der Meisterschule Aschaffenburg Ulrike Ader nach der Enthüllung des Gesteinsreliefs

Fotoquelle: StMAS