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Amtseinführung des Präsidenten des Bayerischen Landessozialgerichts

Sozialministerin Schreyer: „Dank an Elisabeth Mette für ihre großen Verdienste – Glückwünsche an Nachfolger Günther Kolbe“

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Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer führte heute in einem Festakt im Max-Joseph-Saal in der Münchner Residenz Günther Kolbe in das Amt des neuen Präsidenten des Bayerischen Landessozialgerichts ein. Zugleich verabschiedete die Ministerin dessen Vorgängerin Elisabeth Mette, die Ende August 2018 in den Ruhestand getreten war. „Mit großer Fachkompetenz, Augenmaß und Durchsetzungsvermögen leitete Elisabeth Mette die Geschicke der Sozialgerichtsbarkeit in Bayern. Dabei hat sie stets ein hohes Maß an Verantwortungsbereitschaft und Pflichtbewusstsein bewiesen. Hierfür gilt ihr mein herzlicher Dank. Ich wünsche ihr einen glücklichen und vor allem sorgenfreien Ruhestand.“

Dem neuen Präsidenten sprach die Ministerin ihren Glückwunsch aus: „Ich freue mich, dass mit Günther Kolbe eine verdienstvolle Richterpersönlichkeit die Leitung des Bayerischen Landessozialgerichts übernimmt. Aufgrund seiner langjährigen richterlichen Erfahrung bin ich überzeugt, dass er die bayerische Sozialgerichtsbarkeit in eine gute Zukunft führen wird. Dafür wünsche ich ihm alles Gute und stets eine glückliche Hand.“

Günther Kolbe, geboren 1959 in Osterhofen, begann seine berufliche Laufbahn 1990 als Regierungsrat beim damaligen Versorgungsamt Landshut (heute Zentrum Bayern Familie und Soziales). Von 1991 an war er beim damaligen Landesversorgungsamt Bayern tätig, bevor er im November 1992 an das Bayerische Sozialministerium wechselte. Von 1994 bis 1998 war er beurlaubt und arbeitete in der Zeit als Referent in der CSU-Landesgruppe der Fraktion der CDU/CSU im Deutschen Bundestag. Seine Rückkehr ins Bayerische Sozialministerium erfolgte im Januar 1999, bevor er im Februar 2000 zum Richter am Sozialgericht Landshut berufen wurde. Im Oktober und November 2004 war er an das Sozialgericht Augsburg ab-geordnet. Ab Dezember 2004 war Kolbe Richter am Bayerischen Landessozialgericht und wurde zum 1. November 2008 zum Präsidenten des Sozialgerichts Regensburg ernannt. Im Oktober 2010 wechselte er als Präsident an das Sozialgericht München.

Elisabeth Mette wurde 1953 in Niederding im Landkreis Erding geboren. Ihre berufliche Karriere begann 1979 beim damaligen Versorgungsamt München II. 1980 wurde sie als Richterin an das Sozialgericht München versetzt und wechselte kurz darauf an das Sozialgericht Augsburg. Zum 1. Januar 2000 erfolgte ihre Versetzung an das Bayerische Landessozialgericht, wo sie 2007 zur Vorsitzenden Richterin berufen wurde. Zum 1. Januar 2009 wurde ihr die Leitung der Zweigstelle Schweinfurt des Bayerischen Landessozialgerichts übertragen. Die Ernennung zur Vizepräsidentin des Bayerischen Landessozialgerichts erfolgte im Oktober 2009, bevor sie im Juli 2010 zur Präsidentin ernannt wurde. Elisabeth Mette ist mit Ablauf August 2018 in den Ruhestand getreten.

Das Foto zeigt Sozialministerin Kerstin Schreyer mit Präsidentin Elisabeth Mette und Präsident Günther Kolbe.

Quelle: StMAS