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Bayerischer Preis für Arbeitsmedizin 2018

Arbeitsstaatssekretärin Trautner verleiht Bayerischen Preis für Arbeitsmedi-zin 2018 an Dr. med Wobbeke Weistenhöfer aus Erlangen und Dr. Alexander Zink aus München

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Mit dem Bayerischen Preis für Arbeitsmedizin würdigt der Freistaat herausragende wissenschaftliche Arbeiten in diesem Bereich. Bayerns Arbeitsstaatssekretärin Carolina Trautner hat heute den diesjährigen Preis an Dr. med. Wobbeke Weistenhöfer und Dr. med. Alexander Zink verliehen. „Es ist mir eine große Freude, den Bayerischen Preis für Arbeitsmedizin in diesem Jahr gleich an zwei herausragende Persönlichkeiten verleihen zu können. Dr. med Wobbeke Weistenhöfer und Dr. Alexander Zink gratuliere ich sehr herzlich und danke ihnen für ihre Forschungen auf dem Gebiet der UV-Strahlung. Ihre herausragenden Arbeiten leisten einen wertvollen Beitrag, um Beschäftigte vor der krebserzeugenden Einwirkung von UV-Strahlen am Arbeitsplatz zu schützen.“

Die Arbeitsmedizin ist Teil des Arbeitsschutzes, die gerade in einer sich wandelnden Arbeitswelt gefordert ist – auch zur Prävention der zunehmend psychischen Belastungen. Auf der anderen Seite werden aber auch lange bekannte physische Belastungen neu gewichtet. So können bestimmte Formen von Hautkrebs infolge von berufsbedingter UV-Strahlenbelastung durch das Sonnenlicht seit drei Jahren als Berufserkrankung anerkannt werden.

Seit 1976 werden Ärztinnen und Ärzte für herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Arbeitsmedizin im zweijährigen Abstand ausgezeichnet. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert und wird auf beide Preisträger aufgeteilt. Die Veröffentlichungen der beiden Preisträger beschäftigen sich zum einen mit einem Instrument zur Differenzierung der Anteile einer beruflichen bzw. privaten UV-Belastung zum anderen mit der Wahrnehmung der eigenen Gefährdung in einzelnen betroffenen Berufsgruppen.

Das Bild zeigt Arbeitsstaatssekretärin Trautner mit Frau Dr. med. Weistenhöfer vom Lehrstuhl für Arbeitsmedizin in Erlangen und Herrn Dr. Zink vom Lehrstuhl für Dermatologie der TU München

Fotoquelle: Bayer. Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit