Hauptinhalt

Langzeitarbeitslosigkeit bekämpfen

Familienministerin Schreyer: „Wir wollen CURA im Jahr 2019 auf 20 Standorte ausbauen – so vermeiden wir, dass der Bezug von Sozialleistungen von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird“

822.18

Ist ein Familienteil lange Zeit arbeitslos, sind davon alle Angehörigen betroffen: der Partner ebenso wie die Kinder. Bayern nimmt deshalb mit dem Programm CURA nicht nur die Arbeitsmarktchancen von Langzeitarbeitslosen in den Blick, sondern stellt in ausgewählten Regionen auch der ganzen Familie zusätzliche sozialpädagogische Begleitung an die Seite. Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer: „Gerade Kindern fehlt es oft an Orientierung, wenn ihre Eltern von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind. Mit zusätzlichen sozialpädagogischen Fachkräften in den Jugendämtern und der engen Kooperation mit den Jobcentern begleiten wir die ganze Familie intensiv. So stellen wir die Weichen, dass der Bezug von Sozialleistungen nicht von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird.“

CURA ist im Jahr 2018 bereits in den Städten Straubing, Hof, Amberg, Schweinfurt, Aschaffenburg und Nürnberg sowie den Landkreisen Augsburg und Amberg-Sulzbach erfolgreich gestartet. „Im nächsten Jahr wollen wir CURA auf 20 Standorte ausbauen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag, um Langzeitarbeitslosigkeit zu bekämpfen“, betont Schreyer.

CURA steht für Coaching von Familien zur Bekämpfung urbaner Arbeitslosigkeit. Außerdem ist cura das lateinische Wort für „Fürsorge“. Die Ministerin erläutert: „Mit CURA werden die Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung gestärkt. Gleichzeitig fördern wir die soziale, schulische und berufliche Entwicklung der jungen Menschen. Wir wollen damit ihr Interesse an einem erfolgreichen Bildungs- und Berufsweg wecken. So verbessern wir die Gesamtsituation der Familie. Denn Arbeit ist viel mehr als reiner Broterwerb.“


Unter CURA  finden Sie weitere Informationen.