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Bayerische Bildungsschecks

Arbeitsministerin Schreyer: „500 Euro für berufliche Weiterbildung – wir unterstützen Beschäftigte unkompliziert und unbürokratisch!“

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Bayerns Arbeitsministerin Kerstin Schreyer teilt mit: „Wir bringen die Bayerischen Bildungsschecks auf den Weg. Ab August können Beschäftigte unkompliziert und unbürokratisch einen Zuschuss von 500 Euro für berufliche Weiterbildungsmaßnahmen erhalten. Denn Qualifizierung und lebenslanges Lernen sind ein wesentlicher Schlüssel, um in einer sich verändernden Arbeitswelt am Ball zu bleiben. Mit den Bayerischen Bildungsschecks wollen wir noch mehr Menschen für die berufliche Weiterbildung mobilisieren und beim Wandel in der Arbeitswelt unterstützen.“

Mit dem Bayerischen Bildungsscheck wird ein direkter Zuschuss für frei zugängliche Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich Digitalisierung in Bayern gewährt. Er ergänzt die Bildungsprämie des Bundes und kann überall dort eingesetzt werden, wo diese und die neuen Fördermöglichkeiten durch das Qualifizierungschancengesetz nicht greifen. Voraussetzung für die Ausgabe des Bildungsschecks ist eine kostenlose, persönliche und anbieterneutrale Beratung durch einen der bayernweit tätigen Weiterbildungsinitiatoren. Die Bewerbungsmodalitäten zum Bildungsscheck werden derzeit festgelegt und Mitte Juli veröffentlicht. Die ersten Bildungsschecks sollen ab August ausgereicht werden. Insgesamt stehen hierfür 3 Millionen Euro aus Landesmitteln und dem Europäischen Sozialfonds zur Verfügung.

Der Bayerische Bildungsscheck ist ebenso wie die Weiterbildungsinitiatoren Teil des Pakts für berufliche Weiterbildung 4.0, den Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder am 19. Juni 2018 gemeinsam mit dem Bayerischen Handwerkstag, dem Bayerischen Industrie- und Handelskammertag, der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., dem Deutschen Gewerkschaftsbund Bayern und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit unterzeichnet hat. Ziel ist es, die Bereitschaft zur Weiterbildung in Bayern zu stärken. Der Pakt richtet sich gezielt an Beschäftigte und dabei vor allem an Gruppen, die in der Weiterbildung unterrepräsentiert sind. Gerade auch mit Blick auf die Digitalisierung der Arbeitswelt sollen so weitere Möglichkeiten der beruflichen Entwicklung geboten werden.