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„Marktplatz der Generationen“ startet neues Interessensbekundungsverfahren

Sozialministerin Schreyer: „Wir machen kleine Gemeinden für die Zukunft demografiefest!“

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Ab sofort startet ein neues Interessensbekundungsverfahren zur Teilnahme am Programm „Marktplatz der Generationen“. Bewerben können sich insbesondere kleine Gemeinden bis 3.000 Einwohner oder Gemeinden mit abgeschlossenen Ortsteilen bis zu 3.000 Einwohnern. „Kleine Gemeinden stehen im Zuge einer älter werdenden Gesellschaft vor völlig anderen Aufgaben und Herausforderungen, als dies für Ballungsräume typisch ist“, so Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer und betont: „Deshalb legen wir mit unserem Programm ‚Marktplatz der Generationen‘ unser Augenmerk darauf, ländliche Räume gezielt bei der Gestaltung des demografischen Wandels zu stärken. In erster Linie geht es darum, den älteren Bürgerinnen und Bürgern den Verbleib in ihrem vertrauten Umfeld zu ermöglichen. Profitieren werden aber am Ende alle von der steigenden Attraktivität in den Gemeinden.“

Mit dem Programm „Marktplatz der Generationen“ unterstützt die Bayerische Staatsregierung kleine Gemeinden dabei, ihre Infrastruktur für die Zukunft demografiefest zu machen. Solche „Marktplatz-Gemeinden“ werden durch ein speziell hierfür beauftragtes Institut individuell zu möglichen seniorenpolitischen Maßnahmen beraten und bei der Umsetzung begleitet. Das umfasst die Nah- und Grundversorgung, die soziale, gesundheitliche und pflegerische Infrastruktur, die gesellschaftliche Teilhabe, aber auch neue Wohnkonzepte.

Bereits 42 Gemeinden sind derzeit am „Marktplatz der Generationen“ beteiligt, seit das Programm 2017 nach einer sehr erfolgreichen Modellphase in die Fläche ging. Weitere 30 neue Gemeinden können im Februar 2020 hinzukommen.

Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen finden Sie unter:
Generationenmarkt und Markplatz der Generationen