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Sozial benachteiligte Jugendliche

Arbeitsministerin Schreyer: „Wir starten 13 zusätzliche Ausbildungsprojekte für junge Menschen in schwierigen Lebenslagen“

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Manche jungen Menschen haben mit erheblichen Schwierigkeiten beim Übergang in den Beruf zu kämpfen. Mit 13 neuen Ausbildungsprojekten will das Bayerische Arbeitsministerium deshalb sozial benachteiligte und individuell beeinträchtigte junge Menschen beim Einstieg in das Berufsleben und in ein selbstbestimmtes Leben unterstützen. Dazu Bayerns Arbeitsministerin Kerstin Schreyer: „Alle jungen Menschen sollen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft ihr Leben meistern, in der Ausbildung erfolgreich sein und am Arbeitsmarkt Fuß fassen. Dafür wollen wir ihnen berufliche Perspektiven und Wege aufzeigen. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden mit den 13 zusätzlichen Ausbildungsprojekten in Jugendwerkstätten ausgebildet und individuell sozialpädagogisch betreut. Dafür investieren wir im neuen Ausbildungsjahr rund 1,5 Millionen Euro im Rahmen der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit.“

Mit der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit (AJS) nimmt der Freistaat sich der jungen Menschen an, die besondere Schwierigkeiten haben, ihren Platz in der Arbeitswelt zu finden. In Bayern gibt es hierfür ein hochwertiges Angebot an Qualifizierungs- und Ausbildungsprojekten in 24 Einrichtungen, insbesondere in Jugendwerkstätten. Gefördert werden außerbetriebliche Ausbildungsprojekte und Vorschaltprojekte, in denen soziale Kompetenzen und berufliche Fertigkeiten vermittelt werden. Für die AJS stehen im Landeshaushalt 2019 5,44 Millionen Euro zur Verfügung, zudem 40 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) von 2014 bis 2020. Die AJS-Maßnahmen haben seit 2014 mehr als 3.000 junge Menschen erfolgreich durchlaufen.