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Hoch hinaus – ohne Barrieren

Sozialministerin Kerstin Schreyer zeichnet das Riesenrad auf der Wiesn mit dem Signet „Bayern barrierefrei“ aus

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Bei guter Sicht bis in die Alpen und bei Dunkelheit über die Lichter der Wiesn schauen: Im 50 Meter hohen Riesenrad geht das auch mit Rollstuhl und Rollator. Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer hat deshalb das Oktoberfest-Riesenrad der Heinrich-Willenborg GmbH mit dem Signet „Bayern barrierefrei“ ausgezeichnet. „Der Staat gibt viel Geld für die Barrierefreiheit aus. Aber wir brauchen möglichst viele Partner wie Sie, die sich so tatkräftig für den Abbau von Barrieren einsetzen“, so Schreyer. „Auf dem Oktoberfest sollen schließlich alle Menschen eine schöne Zeit verbringen – egal ob mit oder ohne Behinderung!“ 

Menschen mit Gehbehinderung erreichen die Gondeln über Rampen. Zwei der Gondeln sind rollstuhlgerecht ausgebaut und haben besonders breite Türen. Das Personal ist geschult, Menschen mit Behinderung beim Einsteigen zu helfen. Außerdem gibt es einen Parkplatz für Kinderwägen. Geschäftsführerin Gabriele Willenborg: „Das Signet „Bayern barrierefrei“ wertet unsere jahrelangen Bemühungen auf. Wir freuen uns, dass seit vielen Jahren Menschen mit Behinderung Stammgäste in unserem Riesenrad sind.“

Der für das Oktoberfest zuständige Referent für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München Clemens Baumgärtner: „Die Wiesn soll ein Volksfest für alle sein. Wir arbeiten deshalb seit Jahren daran, die Wiesn inklusiv zu gestalten. Ich freue mich, dass die Firma Willenborg heuer für ihr jahrelanges, hohes Engagement ausgezeichnet wird.“

Das Signet „Bayern barrierefrei“ wird für konkrete, beachtliche Beiträge zur Barrierefreiheit in Bayern vergeben. Es ist ein Zeichen der Anerkennung für alle, die in Bayern Barrieren abbauen und zugleich soll es ein Ansporn sein, noch mehr für Barrierefreiheit zu tun.

Ausführliche Informationen zum Thema hier Barrierefreiheit und zum Programm „Bayern barrierefrei“

Auf dem Bild zu sehen: Hinten von links: Eckehard Vogel, Geschäftsführer Heinrich Willenborg GmbH, Sozialministerin Kerstin Schreyer, Manuel Pretzl, 2. Bürgermeister Landeshauptstadt München, Geschäftsführerin Gabriele Willenborg und Geschäftsführer Sebastian Willenborg Vorne: Christian Löhr, Schwerbehindertenvertreter des Sozialministeriums

Fotoquelle: StMAS