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Miteinander-Preis 2019

Sozialministerin Schreyer: „Wir wollen zeigen, wie viel Engagement es in unserer Gesellschaft gibt!“ – Vier Projekte aus Niederbayern in der Endrunde

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Ganz selbstverständlich miteinander leben und arbeiten – egal ob mit oder ohne Behinderung. Das ist das Ziel einer inklusiven Gesellschaft. Gemeinsam mit dem Radiosender Antenne Bayern würdigt das Bayerische Sozialministerium mit dem Miteinander-Preis Projekte aus allen Lebensbereichen, die mit vorbildlichem Engagement Inklusion leben. Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer: „Menschen mit Behinderung sind in erster Linie Menschen. Um diesen Gedanken zu festigen, ist es wichtig, Barrieren in den Köpfen abzubauen. Es ist beeindruckend, wie vielfältig die Lösungsansätze und wie engagiert die Beteiligten sind. Sie zeigen, dass die Inklusion in Bayern auf einem guten Weg ist.“

Schirmherrin des Miteinander-Preises ist Anna Schaffelhuber, 7-fache Goldmedaillengewinnerin bei den Winter-Paralympics. Der Preis ist insgesamt mit 14.000 Euro dotiert – sieben Projekte (in jedem Regierungsbezirk eines) werden ausgezeichnet. Aus Niederbayern sind die folgenden vier Projekte für die Endrunde nominiert:

„Miteinander mit und ohne Handicap“ der Motorradfreunde Gotteszell und der Rollstuhlsportgruppe Plattling – ein inklusives Tischtennisturnier, das seit 20 Jahren Berührungsängste abbaut und ein geselliges Miteinander möglich macht.

„Inklusionsolympiade“, ein Angebot der Offenen Behindertenarbeit Grafenau und dem Maltester Hilfsdienst – Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Behinderung bewältigen gemeinsam sportliche Herausforderungen. Das gemeinsame Herangehen an unterschiedliche Aufgaben, das Einbringen der persönlichen Fähigkeiten und der gemeinsame Erfolg machen Inklusion zum Erlebnis.

„Stufenlos“, ein Projekt des Jugendzentrums Passau mit der Offenen Behindertenarbeit – Jugendliche mit und ohne Behinderung können ihre Freizeit gemeinsam gestalten. Die Jugendlichen entscheiden selbst: wann, wo und wie sie Unterstützung durch Erwachsene wollen.  

„Needy“ der Fachklinik Schlehreut gGmbH – ein heilpädagogisches Ergänzungsangebot für Kinder von Müttern mit einer Suchterkrankung. Als Begleitperson erfahren die Kinder hier eine auf ihr Entwicklungsdefizit ausgerichtete Förderung.

Welches Projekt gewinnt, wird bei der feierlichen Preisverleihung am 11. November 2019 im Schloss Nymphenburg in München bekannt gegeben. Ministerin Schreyer: „Der Miteinander-Preis rückt inklusive Projekte ins Rampenlicht. Auch wenn es nur einen Gewinner pro Regierungsbezirk gibt: Alle Projekte zeigen, wie Teilhabe gelingen kann. Die großartigen Bewerbungen zeigen, dass das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung in Bayern gelebt wird.“