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Bayern ernennt zentralen Ansprechpartner für Opfer von Terror

Sozialministerin Schreyer: „Wir wollen eine noch schnellere und unbürokratischere Betreuung der Opfer und ihrer Angehörigen sicherstellen“

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Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer hat heute Erwin Manger, Vizepräsident des Zentrums Bayern Familie und Soziales, zum zentralen Ansprechpartner für Opfer von Terror und von auf Straftaten beruhenden Großschadensereignissen bestellt. Dazu erklärte die Ministerin: „Der Opferschutz hat gerade in den heutigen Zeiten eine ganz besondere Bedeutung. Die jüngsten Ereignisse in Halle haben uns das leider wieder schmerzhaft vor Augen geführt. Wir wollen eine noch schnellere und unbürokratischere Betreuung der Opfer und ihrer Angehörigen sicherstellen. Sie können sich bei Terroranschlägen und Großschadensereignissen nun an einen zentralen Ansprechpartner wenden. Er wird auch mit Opferhilfeorganisationen, wie beispielsweise dem WEISSEN RING, zusammenarbeiten.“

Bayern ist mit dem Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) im Bereich der Opferentschädigung bereits gut aufgestellt. Das ZBFS verfügt schon seit einigen Jahren über einen gut funktionierenden Kriseninterventionsplan für die Betreuung von Verletzten und Hinterbliebenen bei Großschadensereignissen. Das hat sich bei den Anschlägen in Würzburg, Ansbach und München im Sommer 2016 bewiesen. Der Kriseninterventionsplan sieht unter anderem vor, dass im Schadensfall für die Opfer und ihre Angehörigen unverzüglich eine Telefon-Hotline und ein E-Mail-Postfach eingerichtet werden.

Auf dem Foto sind Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer und Vizepräsident Erwin Manger, zentraler Ansprechpartner für Opfer von Terror und von auf Straftaten beruhenden Großschadensereignissen, zu sehen.

Fotoquelle: StMAS