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Kindertagesbetreuung

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus (SARS-CoV-2)

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Was Eltern wissen müssen in Bezug auf Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogische Tagesstätten (HPTs).

Auf dieser Seite erhalten Sie alle aktuellen Informationen und Informationsblätter in Bezug auf die Kindertagesbetreuung zum Nachlesen und Herunterladen

 
 

Mit Selbsttests zu mehr Sicherheit in der Kita

Kindertageseinrichtungen sind Bildungseinrichtungen und – ebenso wie Kindertagespflegestellen – ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft. Seit dem 22. Februar 2021 ist im Bereich der Kindertagesbetreuung die Rückkehr in den eingeschränkten Regelbetrieb möglich. Das bedeutet: Grundsätzlich können alle Kinder ihre Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle wieder besuchen. Dies gilt allerdings nur in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von unter 100 und nur, wenn die folgenden Voraussetzungen gegeben sind:

  • Das Kind weist keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit auf,
  • das Kind steht nicht in Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person bzw. seit dem Kontakt sind 14 Tage vergangen und
  • das Kind unterliegt keiner sonstigen Quarantänemaßnahme.

Der Rahmenhygieneplan Kindertagesbetreuung und HPT findet auch im (eingeschränkten) Regelbetrieb weiterhin Anwendung. Flankiert wird der Übergang in den (eingeschränkten) Regelbetrieb durch die Möglichkeit der Reihentestungen sowie die Zurverfügungstellung von Antigen-Selbsttests (vgl. 401. Kita-Newsletter). Außerdem können sich in der Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung bereits jetzt gegen das Corona-Virus impfen lassen (vgl. 399. Kita-Newsletter und 400. Kita-Newsletter).

Ankündigung:Ab dem 15. März 2021 können Kindertageseinrichtungen in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von unter 50 in den Regelbetrieb zurückkehren (vgl. 403. Newsletter). Das bedeutet, offene Konzepte können wieder durchgeführt werden. Ausdrücklich betonen möchten wir, dass sich die Kindertageseinrichtungen auch dazu entscheiden können, weiterhin mit festen Gruppen zu arbeiten. Ab dem 15. März 2021 können in Abhängigkeit von der 7-Tage-Inzidenz auch wieder organisierte Spielgruppen öffnen. Nähere Informationen werden wir veröffentlichen, sobald die entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen wurden-

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 100 – gilt Folgendes:

Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, organisierten Spielgruppen für Kinder sowie Maßnahmen zur Ferientagesbetreuung sind grundsätzlich untersagt. Folgende Personengruppen sollen eine Notbetreuung in Anspruch nehmen können:

  • Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen,
  • Kinder, deren Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls von den zuständigen Jugendämtern angeordnet worden ist,
  • Kinder, deren Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. SGB VIII haben,
  • Kinder mit Behinderung und Kinder, die von wesentlicher Behinderung bedroht sind.

Es wird an die Eltern appelliert, eine Notbetreuung tatsächlich nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn dies unbedingt notwendig ist. Dies ist bspw. dann nicht der Fall, wenn eine Betreuung im häuslichen Umfeld auch anderweitig sichergestellt werden kann.

Die Notbetreuung kann ferner nur dann in Anspruch genommen werden, wenn

  • das Kind keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit aufweist,
  • das Kind nicht in Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person steht bzw. seit dem Kontakt 14 Tage vergangen sind,
  • das Kind keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt.

Der Rahmenhygieneplan findet weiterhin Anwendung.

Die Bekanntmachung zur Aufrechterhaltung eines Notbetriebs in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung sowie organisierten Spielgruppen für Kinder können Sie hier einsehen.

Die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften ist zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst. Dies ermöglicht auch die Betreuung durch die Großeltern, solang diese nur die Enkelkinder aus einem weiteren Haushalt betreuen. Damit erhalten Eltern eine Alternative zur Notbetreuung.

Der Freistaat unterstützt die Familien und die Träger der Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflegestellen gemeinsam mit den Kommunen zudem mit einem Beitragsersatz rückwirkend zum 1. Januar 2021 für die Monate Januar, Februar und März 2021. Nähere Informationen finden Sie in unserem 389. Kita-Newsletter sowie dem 398. Kita-Newsletter, in unserem Elternbrief und auch in unseren FAQ.

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Stand: 07.03.2021, 08:00 Uhr

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