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Corona-Kreditprogramm für gemeinnützige Organisationen

1-Euro-Stücke in Türmen aufgebaut

Gemeinnützige Organisationen haben gerade in Krisenzeiten eine zentrale Bedeutung für die Gesellschaft. Sie können im Gegensatz zu Wirtschaftsunternehmen kaum Gewinne erwirtschaften und in aller Regel keine ausreichenden Rücklagen bilden, sind aber ebenfalls oft von Liquiditätsengpässen betroffen.

Deshalb hat das StMAS in Abstimmung mit der LfA Förderbank Bayern (LfA) ein Corona-Kreditprogramm „Corona-Kredit – Gemeinnützige“ aufgesetzt. Dieses soll neben den bisherigen Hilfsmaßnahmen dazu beitragen, dass gemeinnützige Organisationen vermehrt Kredite zu günstigen Konditionen bei ihren Hausbanken erhalten und so ihre Liquidität sichern können. Dabei ist das Kreditprogramm grundsätzlich allen gemeinnützigen, in Bayern ansässigen Organisationen zugänglich, wenn sie die übrigen Voraussetzungen erfüllen. Eine Beschränkung auf einen bestimmten Tätigkeitsbereich gibt es nicht.

„Corona-Kredit – Gemeinnützige“

Der neue Kredit ist mit einer 100-prozentigen Risikoentlastung durch den Bund und den Freistaat Bayern ausgestattet, die Hausbanken tragen kein eigenes Haftungsrisiko. Der Kredit wird zu 80 Prozent aus Mitteln des KfW-Sonderprogramms „Globaldarlehen an Landesförderinstitute für gemeinnützige Organisationen“ refinanziert, für die eine Risikoübernahme durch den Bund erfolgt. 20 Prozent werden von der LfA refinanziert, hierfür erfolgt eine Risikoübernahme durch den Freistaat mit einer eigenen Globalbürgschaft in Höhe von 40 Millionen Euro.

Die gemeinnützigen Organisationen können ab sofort Anträge bei ihren Hausbanken stellen. Diese prüfen die Voraussetzungen und leiten den Antrag an die LfA weiter. Nachdem die LfA der Hausbank ein Darlehensangebot unterbreitet hat, schließt die Hausbank mit den Organisationen einen Darlehensvertrag ab.

Weitere Informationen zu den Fördervoraussetzungen des „Corona-Kredit-Gemeinnützige“

Informationen der LfA Förderbank Bayern