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Aktuell geltende Regelungen zum Öffnungsgeschehen

Die Kinder sind derzeit in festen Gruppen zu betreuen. Hierbei gilt: Vollständig geimpfte bzw. genesene Beschäftigte können gruppenübergreifend tätig werden. Nicht geimpfte bzw. nicht genesene Beschäftigte sollten nur dann gruppenübergreifend eingesetzt werden, wenn ansonsten Einschränkungen der Öffnungszeiten zu befürchten sind. Dies dient der Vermeidung von Infektionsketten. Vorgaben zur Gruppengröße werden seitens des Familienministeriums nicht gemacht. In den Randzeiten ist eine Zusammenlegung der Kinder aus personellen Gründen möglich, sofern eine entsprechende Dokumentation der Gruppenzusammensetzung erfolgt. Abweichende Regelungen der örtlichen Gesundheitsämter zur Gruppenzusammensetzung sind möglich.

Eine Betreuung ist nur unter den folgenden Voraussetzungen möglich:

  • Das Kind weist keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit auf (vgl. auch die Übersicht zum Umgang mit Krankheitssymptomen),
  • das Kind wurde nicht positiv auf eine Coronavirus-Infektion getestet und gilt auch nicht als Verdachtsperson oder enge Kontaktperson im Sinne der AV Isolation
  • das Kind unterliegt keiner sonstigen Quarantänemaßnahme (z.B. nach der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes) und
  • das Kind wird drei Mal wöchentlich mittels Selbsttest, PoC-Antigen-Schnelltest oder PCR-Test getestet bzw. nimmt an PCR-Pooltestungen teil (gilt nicht für geimpfte oder genesene Kinder).

Der Rahmenhygieneplan findet stets Anwendung.

Die Kinder sind derzeit in festen Gruppen zu betreuen.

Hierbei gilt: Vollständig geimpfte bzw. genesene Beschäftigte können gruppenübergreifend tätig werden. Nicht geimpfte bzw. nicht genesene Beschäftigte sollten nur dann gruppenübergreifend eingesetzt werden, wenn ansonsten Einschränkungen der Öffnungszeiten zu befürchten sind. Dies dient der Vermeidung von Infektionsketten.

Vorgaben zur Gruppengröße werden seitens des Familienministeriums nicht gemacht. In den Randzeiten ist eine Zusammenlegung der Kinder aus personellen Gründen möglich, sofern eine entsprechende Dokumentation der Gruppenzusammensetzung erfolgt. Abweichende Regelungen der örtlichen Gesundheitsämter zur Gruppenzusammensetzung sind möglich.

Der Vorkurs Deutsch (oder ähnliche Angebote) kann und soll stattfinden. Auch hier sollte darauf geachtet werden, möglichst feste Gruppen zu bilden. Ist die Bildung fester Gruppen nicht möglich, so ist unbedingt zu dokumentieren, welche Kinder den Vorkurs Deutsch in welcher Gruppenzusammensetzung besucht haben. Dies erleichtert die Nachverfolgung von etwaigen Infektionsketten.

Im Hinblick auf die betreuenden Personen ist die 3G-Regel zu beachten. Insbesondere bei gruppenübergreifenden Tätigkeiten ist die Vornahme eines Tests auch vollständig geimpften bzw. genesenen Beschäftigten zu empfehlen.

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) und das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) haben einen Rahmenhygieneplan erstellt, der als Orientierungsrahmen im Hinblick auf das erforderliche individuelle Schutz- und Hygienekonzept für Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, organisierte Spielgruppen und Maßnahmen zur Ferientagesbetreuung dient. Der Rahmenhygieneplan findet stets Anwendung und wird laufend an aktuelle Entwicklungen angepasst.

Der Rahmenhygieneplan ist hier abrufbar:

Rahmenhygieneplan zur Umsetzung des Schutz- und Hygienekonzepts für die Kindertagesbetreuung und Heilpädagogische Tagesstätten

Der Rahmenhygieneplan findet auch für Kindertagespflegestellen, organisierte Spielgruppen und Maßnahmen zur Ferientagesbetreuung Anwendung. Dies ergibt sich bereits aus der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Danach haben die jeweiligen Träger ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage des Rahmenhygieneplans auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. 

3G für Beschäftigte:

Auf Bundesebene ist seit dem 24. November 2021 eine Ausweitung der Testnachweispflicht für alle Arbeitgeber und Beschäftigten durch das Infektionsschutzgesetz vorgesehen. Seit dem 24. November 2021 dürfen ungeimpfte und nicht genesene Beschäftigte die Arbeitsstätte nur betreten, wenn sie grundsätzlich täglich einen Testnachweis erbringen. Nur wenn der Testnachweis durch PCR-Test erbracht wird, gilt das Testergebnis für einen Zeitraum von maximal 48 Stunden. Zulässig ist auch die Vorlage eines Testnachweises durch PoC-Antigen-Test; dieser muss vor höchstens 24 Stunden durchgeführt worden sein.

Die Ausweitung der Testnachweispflicht durch den Bundesgesetzgeber betrifft auch die Kindertagesbetreuung. Der Freistaat Bayern stellt allen Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung auch weiterhin Antigen-Schnelltests zur dreimal wöchentlichen Selbsttestung zur Verfügung. Die für nicht geimpfte / nicht genesene Beschäftigte weiteren zwei erforderlichen Tests pro Woche werden vom Freistaat nicht zur Verfügung gestellt. Sie müssen durch die Beschäftigten selbst beschafft werden, so sie nicht vom Arbeitgeber bereitgestellt werden. Die Selbsttests zur Erfüllung von 3G am Arbeitsplatz müssen unter Aufsicht in der Kita durchgeführt werden, ein Selbsttest zuhause genügt nach den Regelungen des Bundes nicht.

Weitere kostenfreie Testmöglichkeiten bestehen darüber hinaus auch durch die sogenannten Bürgertests an den vielfältigen Teststationen (z.B. Testzentren, Apotheken etc.).

Die Testnachweispflicht betrifft auch Kindertagespflege- bzw. Großtagespflegestellen, soweit die Kindertagespflegepersonen als Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer beschäftigt sind.

3G für sonstige externe Personen:

Eltern und sonstige Dritte dürfen das Gelände von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung, organisierten Spielgruppen und Heilpädagogischen Tagesstätten nach der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nur dann betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind. Das gilt auch für die Begleitung des Kindes während der Eingewöhnungsphase.

Beim bloßen Abgeben und Abholen der Kinder findet die 3G-Regel für Eltern dagegen keine Anwendung, da hier der Aufenthalt nur für einen sehr kurzen Zeitraum erfolgt.

Kostenfreie Testmöglichkeiten bestehen auch durch die sogenannten Bürgertests an den vielfältigen Teststationen (z.B. Testzentren, Apotheken etc.). Informationen zu kostenfreien Testmöglichkeiten finden Sie auf der Website des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

Testnachweispflicht für Beschäftigte

Auf Bundesebene ist seit dem 24. November 2021 eine Ausweitung der Testnachweispflicht für alle Arbeitgeber und Beschäftigten durch das Infektionsschutzgesetz vorgesehen. Seit dem 24. November 2021 dürfen ungeimpfte und nicht genesene Beschäftigte die Arbeitsstätte nur betreten, wenn sie grundsätzlich täglich einen Testnachweis erbringen. Nur wenn der Testnachweis durch PCR-Test erbracht wird, gilt das Testergebnis für einen Zeitraum von maximal 48 Stunden. Zulässig ist auch die Vorlage eines Testnachweises durch PoC-Antigen-Test; dieser muss vor höchstens 24 Stunden durchgeführt worden sein.

Die Ausweitung der Testnachweispflicht durch den Bundesgesetzgeber betrifft auch die Kindertagesbetreuung. Der Freistaat Bayern stellt allen Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung auch weiterhin Antigen-Schnelltests zur dreimal wöchentlichen Selbsttestung zur Verfügung. Die für nicht geimpfte / nicht genesene Beschäftigte weiteren zwei erforderlichen Tests pro Woche werden vom Freistaat nicht zur Verfügung gestellt. Sie müssen durch die Beschäftigten selbst beschafft werden, so sie nicht vom Arbeitgeber bereitgestellt werden. Die Selbsttests zur Erfüllung von 3G am Arbeitsplatz müssen unter Aufsicht in der Kita durchgeführt werden, ein Selbsttest zuhause genügt nach den Regelungen des Bundes nicht.

Weitere kostenfreie Testmöglichkeiten bestehen darüber hinaus auch durch die sogenannten Bürgertests an den vielfältigen Teststationen (z.B. Testzentren, Apotheken etc.).

Informationen zu kostenfreien Testmöglichkeiten finden Sie auf der Website des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

Die Testnachweispflicht betrifft auch Kindertagespflege- bzw. Großtagespflegestellen, soweit die Kindertagespflegepersonen als Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer beschäftigt sind. Sofern Kindertagespflegepersonen „klassisch“ selbständig tätig sind oder die Kindertagespflege im Privathaushalt stattfindet, findet die Testnachweispflicht aus rechtlichen Gründen keine Anwendung. Wir empfehlen jedoch auch diesen Kindertagespflegepersonen eine regelmäßige Testung.

Eine Testnachweispflicht besteht nur für nicht geimpfte und nicht genesene Beschäftigte. Nach Bundesrecht ist ein entsprechender Testnachweis von den Beschäftigten mit sich zu führen oder beim Arbeitgeber zu hinterlegen.

Der Testnachweispflicht kann durch folgende Testmöglichkeiten entsprochen werden:

  • Selbsttest unter Aufsicht in der Einrichtung /Kindertagespflegestelle:
    Die von der Testnachweispflicht betroffenen Beschäftigten können sich selbst in der Einrichtung/Kindertagespflegestelle mit einem Selbsttest testen. Dies muss unter Aufsicht erfolgen.
  • Täglicher Selbsttest:
    Der Freistaat Bayern stellt allen Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung auch weiterhin Antigen-Schnelltests zur dreimal wöchentlichen Selbsttestung zur Verfügung. Die für nicht geimpfte / nicht genesene Beschäftigte weiteren zwei erforderlichen Tests pro Woche werden vom Freistaat nicht zur Verfügung gestellt. Sie müssen durch die Beschäftigten selbst beschafft werden, so sie nicht vom Arbeitgeber bereitgestellt werden. Die Selbsttests zur Erfüllung von 3G am Arbeitsplatz müssen unter Aufsicht in der Kita/Kindertagespflegestelle durchgeführt werden, ein Selbsttest zuhause genügt nach den Regelungen des Bundes nicht.
  • Weitere kostenfreie Testmöglichkeiten bestehen darüber hinaus auch durch die sogenannten Bürgertests an den vielfältigen Teststationen (z.B. Testzentren, Apotheken etc.). Informationen zu kostenfreien Testmöglichkeiten finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Gesundheitsministeriums
  • Alternativer Testnachweis: Beschäftigte, die sich nicht mittels Selbsttest testen wollen und bereits anderweitig getestet wurden, können der Leitung oder dem Träger auch einen negativen Testnachweis vorlegen (PCR-Test, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde, oder PoC-Antigen-Test, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde).

Auf Bundesebene ist seit dem 24. November 2021 eine Ausweitung der Testnachweispflicht für alle Arbeitgeber und Beschäftigten durch das Infektionsschutzgesetz vorgesehen. Seit dem 24. November 2021 dürfen ungeimpfte und nicht genesene Beschäftigte die Arbeitsstätte nur betreten, wenn sie grundsätzlich täglich einen Testnachweis erbringen. Nur wenn der Testnachweis durch PCR-Test erbracht wird, gilt das Testergebnis für einen Zeitraum von maximal 48 Stunden. Zulässig ist auch die Vorlage eines Testnachweises durch PoC-Antigen-Test; dieser muss vor höchstens 24 Stunden durchgeführt worden sein.

Die Ausweitung der Testnachweispflicht durch den Bundesgesetzgeber betrifft auch Kindertages-/ Großtagespflegestellen, soweit die Kindertagespflegepersonen als Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer beschäftigt werden. Dies ist gerade bei Großtagespflegestellen nicht selten der Fall. Der Freistaat Bayern stellt allen Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung auch weiterhin Antigen-Schnelltests zur dreimal wöchentlichen Selbsttestung zur Verfügung. Die für nicht geimpfte / nicht genesene Beschäftigte weiteren zwei erforderlichen Tests pro Woche werden vom Freistaat nicht zur Verfügung gestellt. Sie müssen durch die Beschäftigten selbst beschafft werden, so sie nicht vom Arbeitgeber bereitgestellt werden. Die Selbsttests zur Erfüllung von 3G am Arbeitsplatz müssen unter Aufsicht in der Großtagespflegestelle bzw. des Arbeitgebers durchgeführt werden, ein Selbsttest zuhause genügt nach den Regelungen des Bundes nicht.

Weitere kostenfreie Testmöglichkeiten bestehen darüber hinaus auch durch die sogenannten Bürgertests an den vielfältigen Teststationen (z.B. Testzentren, Apotheken etc.).

Informationen zu kostenfreien Testmöglichkeiten finden Sie auf der Website des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

Für "klassische" Kindertagespflegestellen  (selbständig tätig im eigenen Haushalt) findet die Testnachweispflicht keine Anwendung. Wir empfehlen jedoch auch diesen Kindertagespflegepersonen eine regelmäßige Testung, um vor allem auch die Kinder, die bislang nicht geimpft werden können, zu schützen.

 

Die Testnachweispflicht gilt nicht nur für eigene Beschäftigte, sondern auch für andere nicht geimpfte bzw. nicht genesene Beschäftigte, die während des Betriebs in der Einrichtung tätig werden, wie etwa Beschäftigte von Frühförderstellen, Musikschulen oder Reinigungsfirmen (so die Reinigung während der Öffnungszeiten erfolgt). Der Testnachweispflicht kann für Beschäftigte externer Partner und Partnerinnen dabei ebenfalls über eine Selbsttestung unter Aufsicht in der Einrichtung genügt werden.

Eltern und sonstige Dritte dürfen das Gelände von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung, organisierten Spielgruppen und Heilpädagogischen Tagesstätten nach der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nur dann betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind. Das gilt auch für die Begleitung des Kindes während der Eingewöhnungsphase. Beim bloßen Abgeben und Abholen der Kinder findet die 3G-Regel für Eltern dagegen keine Anwendung, da hier der Aufenthalt nur für einen sehr kurzen Zeitraum erfolgt.

Kostenfreie Testmöglichkeiten bestehen auch durch die sogenannten Bürgertests an den vielfältigen Teststationen (z.B. Testzentren, Apotheken etc.). Informationen zu kostenfreien Testmöglichkeiten finden Sie auf der Website des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

Beschäftigte, die den notwendigen Testnachweis nicht erbringen, dürfen die Kindertageseinrichtung / Heilpädagogische Tagesstätte / Kindertages-/ Großtagespflegestelle nicht betreten. Für sie gilt ein Betretungsverbot. Die Testnachweispflicht gilt nicht, wenn die Einrichtung ohne weiteren Aufenthalt nur kurz betreten wird, bspw. um etwas abzugeben.

Gilt 3G Plus oder gar 2G ist der Nachweis über die Durchführung eines Selbsttests nicht mehr ausreichend.

Lediglich im Rahmen der 3G- bzw. 2G-Plus-Regelung kann der Testnachweis unter folgenden Voraussetzungen auch außerhalb der Einrichtung verwendet werden: Wenn der Selbsttest unter Aufsicht einer Person, die (etwa nach betriebsärztlicher Schulung) die zur Testung erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, und in der Einrichtung durchgeführt wird, kann die Einrichtung das negative Testergebnis mit einem speziellen Muster bestätigen. Dieses Muster wird den Einrichtungen über die Kreisverwaltungsbehörden zur Verfügung gestellt. Die Ausstellung der Bescheinigungen ist für die beaufsichtigenden Personen freiwillig. Die Bestätigung muss nicht vom Träger oder der Leitung erfolgen. Voraussetzung ist, dass es sich bei der beaufsichtigenden Person um eine Person mit entsprechender Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung handelt. Damit besteht die Möglichkeit, dass das Testergebnis für Zwecke außerhalb der Einrichtung verwendet wird (z.B. im Rahmen der 3G- oder 2G-Plus-Regelung). Dies hilft dabei, Mehrfachtestungen zu vermeiden.

Es steht Veranstaltern frei, im Rahmen ihres Hausrechts strengere Zugangsbeschränkungen vorzusehen. Ein bestätigter Selbsttest nach den o.g. Voraussetzungen genügt zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben. Es besteht aber keine Pflicht der Veranstalter, diesen anzuerkennen.

Testnachweispflicht für Kinder

Seit dem 10. Januar 2022 gilt für Kinder, die in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogischen Tagesstätten betreut werden, eine Testnachweispflicht. Das bedeutet konkret, dass Kinder die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle seit dem 10. Januar 2022 nur betreten dürfen, wenn ihre Personensorgeberechtigten drei Mal wöchentlich einen Testnachweis erbringen oder die das Kind bringende Person glaubhaft dreimal wöchentlich versichert, dass bei dem Kind ein Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen wurde.

Die Regelungen zum Umgang mit Krankheitssymptomen gelten daneben unverändert fort.

Ein Testnachweis muss grundsätzlich drei Mal wöchentlich erbracht werden. Im Regelfall sollte der Testnachweis montags, mittwochs und freitags erfolgen. Eine Testung der Kinder ist auch am Vorabend möglich, sofern sich dies besser in den Familienalltag integrieren lässt (z.B. Sonntagabend, Dienstagabend, Donnerstagabend), wobei eine zeitnahe Testung die Sicherheit erhöht. Wichtig ist zudem die regelmäßige Testung der Kinder. Ein Testnachweis entfällt an Tagen, an denen das Kind die Einrichtung nicht besucht. Dennoch wird empfohlen, die Tests durchzuführen. Der Test ist am Tag des nächsten Besuchs „nachzuholen“, so dies nicht ohnehin ein Testtag ist.

Die Testnachweispflicht gilt für alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zur Einschulung. Schulkinder werden bereits im Rahmen ihres Schulbesuchs regelmäßig verpflichtend auf eine Coronavirus-Infektion getestet. In den Ferien, in denen Schulkinder ausschließlich den Hort und nicht die Schule besuchen, benötigen Schulkinder ebenfalls einen dreimal wöchentlichen Testnachweis und können hierfür beispielsweise einen Selbsttest unter Aufsicht im Hort durchführen.

Vollständig geimpfte bzw. genesene Kinder sind von der Testnachweispflicht befreit.

Die Testnachweispflicht für Kinder gilt nur für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen. Organisierte Spielgruppen sowie Maßnahmen zur Ferientagesbetreuung sind hiervon nicht betroffen, wenngleich eine regelmäßige Testung natürlich auch hier zu empfehlen ist.

Ein Testnachweis kann wie folgt erbracht werden:

  • Glaubhafte dreimal wöchentliche Versicherung durch die das Kind bringende Person, dass das Kind vor Betreuungsbeginn (auch am Vorabend möglich) negativ mit einem Selbsttest auf das Coronavirus getestet wurde, vgl. hierzu auch den 454. Kita-Newsletter, den 457. Kita-Newsletter sowie den zugehörigen Elternbrief vom 21. Dezember 2021.
  • Ein Betreuungsverbot entfällt, wenn das Kind an PCR-Pool-Testungen teilnimmt.
  • PoC-Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist. PoC-Antigen-Schnelltests werden in den Apotheken oder in den lokalen Testzentren kostenfrei im Rahmen der Bürgertestungen durchgeführt. Auf der Homepage des Bayerischen Gesundheitsministeriums finden Sie eine Übersicht über die kommunalen Teststellen in Bayern sowie Apotheken mit Coronatest-Angebot. Auch private Teststellen und Testzentren bieten vielerorts kostenfreie PoC-Antigen-Schnelltests an.
  • PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist. PCR-Tests sind grundsätzlich nicht kostenfrei. Bei einschlägigen Symptomen, bei einer Warnmeldung durch die Corona-Warn-App oder bei einem positiven Schnelltest kann ein PCR-Test allerdings ebenfalls kostenfrei in Arztpraxen oder Testzentren durchgeführt werden. Weitere Informationen zu den Testmöglichkeiten finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

Seitens der Kindertageseinrichtungen wird das Ergebnis des Selbsttests auf der Testkassette nicht auf seine Richtigkeit geprüft. Mit der Vorlage der Testkassette erklären die Eltern, dass das Kind am Besuchstag oder am Vorabend negativ getestet wurde. Üblicherweise verfälschen sich Testkassetten allerdings nicht dahingehend, dass nach einem zunächst negativen Endergebnis plötzlich ein positives Ergebnis erscheint.

Das bereits bekannte System der Berechtigungsscheine wird auch über den 31. Dezember 2021 hinaus fortgeführt und die Familien erhalten weiterhin Berechtigungsscheine mit denen die kostenfreie Abholung von Selbsttests in den Apotheken ermöglicht wird. Aktualisierte Berechtigungsscheine wurden den Aufsichtsbehörden bereits zur Verfügung gestellt und unmittelbar von diesen an die Kinderbetreuungseinrichtungen weitergegeben. Die neuen Berichtigungsscheine können seit dem 1. Januar 2022 in den Apotheken eingelöst werden. Die Apotheken können nur Berechtigungsscheine einlösen, auf denen der Gültigkeitszeitraum angegeben ist. Bitte beachten Sie auch, dass eine Einlösung der Berechtigungsscheine ausschließlich in öffentlichen bayerischen Apotheken möglich und zulässig ist. Private Anbieter können die Kosten der Selbsttests nicht mit dem Freistaat Bayern abrechnen

Seit dem 10. Januar 2022 gilt eine Testnachweispflicht für Kinder ab dem ersten vollendeten Lebensjahr bis zur Einschulung (s. hierzu: Testnachweispflicht für Kinder). Diese Testnachweispflicht wird auch durch Teilnahme an PCR-Pooltestungen erfüllt. Die Durchführung von (zusätzlichen) Selbsttests ist bei der Teilnahme am PCR-Pooling zur Erfüllung der Testnachweispflicht nicht erforderlich.

Das freiwillige Testangebot wurde um PCR-Pool-Testungen erweitert, deren Kosten vom Freistaat erstattet werden: Die staatliche Förderung setzt zwei wöchentliche PCR-Pool-Testungen voraus. Die Organisation der PCR-Pool-Tests kann durch die Landkreise, die kreisfreien Städte, die kreisangehörigen Gemeinden, die Träger oder die Trägerverbände der Kinderbetreuungseinrichtungen (Kindertageseinrichtungen, Heilpädagogische Tagesstätten und Kindertagespflegestellen) erfolgen.

Nimmt eine Einrichtung an den staatlich geförderten PCR-Pool-Testungen teil, so darf sie keine Berechtigungsscheine mehr ausgeben (Grundsatz: eine Einrichtung, eine Testmethode).

Weitere Informationen zu PCR-Pool-Tests

Es gilt der Grundsatz „Eine Einrichtung, eine Testmethode“. Daher können Berechtigungsscheine nicht ausgegeben werden, sofern die Kinder in der Kindertageseinrichtung über das vom Freistaat geförderte Programm mittels PCR-Pooling getestet werden. Soweit PCR-Pooling außerhalb einer staatlichen Förderung durchgeführt wird, ist die Ausgabe von Berechtigungsscheinen möglich.

Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung/Maskenpflicht

Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen sind nach dem Rahmenhygieneplan verpflichtet, einen Mund-Nasen-Schutz (mindestens eine medizinische Gesichtsmaske) in den Innenräumen zu tragen, soweit und solange der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Externe Personen (z.B. Eltern) sind verpflichtet in den Innenräumen der Kinderbetreuungseinrichtungen eine FFP2-Maske zu tragen.

Unter freiem Himmel muss keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Für Beschäftigte in den Horten gilt analog zu den Regelungen im Schulbereich Folgendes:

  • In den Innenräumen der Horte gilt grundsätzlich eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (mindestens medizinische Gesichtsmaske) unabhängig von der Einhaltung des Mindestabstands. Dabei müssen Tragepausen gewährleistet sein. Konkrete Vorgaben zur maximalen Tragedauer beziehungsweise zu Tragepausen bestehen nicht. Während einer Stoßlüftung der Räume kann der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden.
  • Unter freiem Himmel besteht keine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bzw. einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Für Schulkinder und Beschäftigte in den Horten gilt analog zu den Regelungen im Schulbereich Folgendes:

  • In den Innenräumen der Horte gilt grundsätzlich eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (mindestens medizinische Gesichtsmaske) unabhängig von der Einhaltung des Mindestabstands. Dabei müssen Tragepausen gewährleistet sein. Konkrete Vorgaben zur maximalen Tragedauer beziehungsweise zu Tragepausen bestehen nicht. Während einer Stoßlüftung der Räume kann der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden.
  • Unter freiem Himmel besteht keine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bzw. einer Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Schulkinder der Jahrgangsstufen 1-4 dürfen statt einer medizinischen Gesichtsmaske auch eine Alltagsmaske tragen; empfohlen wird jedoch das Tragen medizinischer Gesichtsmasken.

Die Regelungen zur Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bzw. einer Mund-Nasen-Bedeckung gelten nicht für Schulkinder in altersgeöffneten Kindertageseinrichtungen und in Häusern für Kinder und in den Kindertagespflegestellen, in denen Schulkinder gemeinsam mit Kindern anderer Altersgruppen betreut werden. 

Externe Personen (z.B. Eltern) sind verpflichtet, eine FFP2-Maske in den Innenräumen der Kinderbetreuungseinrichtungen zu tragen.

Unter freiem Himmel muss keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

 

Ja. Nach einer vollständigen Impfung ist das Risiko einer Virusübertragung stark vermindert. Es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass sich einige Menschen nach Kontakt mit dem Coronavirus trotz vollständiger Impfung infizieren und dabei auch infektiöse Viren ausscheiden. Dieses Risiko muss durch das Einhalten der Infektionsschutzmaßnahmen zusätzlich reduziert werden. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO), auch nach Impfung die allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen (Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bzw. medizinischen Gesichtsmaske/FFP2-Maske, Hygieneregeln, Abstandhalten, Lüften) weiterhin einzuhalten. Die Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung müssen mindestens eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Externe Personen sind zum Tragen einer FFP2-Maske in den Kinderbetreuungseinrichtungen verpflichtet.

Impfungen gegen das Coronavirus

Ja. Nach einer vollständigen Impfung bzw. Auffrischungsimpfung ist das Risiko einer Virusübertragung stark vermindert. Es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass sich einige Menschen nach Kontakt mit dem Coronavirus trotz vollständiger Impfung infizieren und dabei auch infektiöse Viren ausscheiden. Dieses Risiko muss durch das Einhalten der Infektionsschutzmaßnahmen zusätzlich reduziert werden. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO), auch nach Impfung die allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen (Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bzw. medizinischen Gesichtsmaske/FFP2-Maske, Hygieneregeln, Abstandhalten, Lüften) weiterhin einzuhalten.

Die in Deutschland zugelassenen Corona-Impfstoffe wurden an Erwachsenen und auch an Frauen mit Kinderwunsch getestet. Die umfangreichen klinischen Prüfungen geben keine Hinweise auf das Auftreten von Unfruchtbarkeit durch die Impfung. Das bedeutet, dass Frauen wie Männer mit Kinderwunsch sich gegen COVID-19 impfen lassen können.

Es gibt eine Vielzahl an Erklärvideos zur COVID-Impfung bei Kinderwunsch. Eine Auswahl finden Sie z.B. unter: Erklärvideos zu Corona und Impfen, die auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts (RKI) verlinkt sind. Weitere Informationen finden Sie auch hier:

Gemeinsame Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit, Robert Koch-Institut und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zusammengegencorona.de:

Corona-Schutzimpfung für Schwangere und Stillende

Webseite der Ständigen Impfkommission (STIKO) rki.de:

Aktuelle Empfehlungen zur Corona-Impfung während Schwangerschaft und Stillzeit

Webseite des Paul-Ehrlich-Instituts mit vielen Informationen rund um die Entwicklung, Zulassung, Sicherheit und Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe.

Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ), darunter: Können COVID-19-mRNA-Impfstoffe die Fruchtbarkeit beeinträchtigen?

Bitte beachten Sie dazu auch die FAQs des RKI zur Frage<extern-ende> „Können Personen, die vollständig geimpft sind, das Virus weiterhin übertragen?“

Das Risiko einer Infektion wird ebenso wie das Übertragungsrisiko durch eine vollständige Impfung unter der Deltavariante deutlich vermindert. Wie hoch das Übertragungsrisiko unter Omikron ist, kann derzeit noch nicht sicher bestimmt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier: Empfehlungen und Stellungnahmen zur Corona-Schutzimpfung

Nach der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung und der AV Isolation gilt die Pflicht zur Absonderung nicht

  • für vollständig geimpfte Personen, die zusätzliche eine Auffrischungsimpfung erhalten haben,
  • für vollständig geimpfte Personen, die zusätzlich genesen sind,
  • für vollständig geimpfte Personen, wenn die zweite Impfung mindestens 15 und höchstens 90 Tage zurückliegt,
  • für genesene Personen, deren Testung nach Genesung mindestens 28 und höchstens 90 Tage zurückliegt. 

Informationen zur Auffrischungsimpfung finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

Selbsttests

Sämtliches Personal (Fachkräfte, Ergänzungskräfte, Kindertagespflegepersonen, Praktikantinnen und Praktikanten, Hauswirtschafts- und Verwaltungskräfte etc.) der Kinderbetreuungseinrichtungen kann getestet werden. Auch geimpfte oder genesene Beschäftigte, für die keine Testnachweispflicht besteht, können von diesem freiwilligen Angebot Gebrauch machen. Dies wird zur Erhöhung der Sicherheit auch empfohlen. Ein Anspruch auf die Zurverfügungstellung von Tests besteht nicht, da es sich um eine freiwillige Leistung des Freistaates Bayern handelt.

Seit dem 10. Januar 2022 gilt eine Testnachweispflicht für Kinder ab dem ersten vollendeten Lebensjahr bis zur Einschulung (s. hierzu: Testnachweispflicht für Kinder).

Das freiwillige Testangebot wurde um PCR-Pool-Testungen erweitert, deren Kosten vom Freistaat erstattet werden: Die Organisation der PCR-Pool-Tests kann durch die Landkreise, die kreisfreien Städte, die kreisangehörigen Gemeinden, die Träger oder die Trägerverbände der Kinderbetreuungseinrichtungen (Kindertageseinrichtungen, Heilpädagogische Tagesstätten und Kindertagespflegestellen) erfolgen.

Nimmt eine Einrichtung an den staatlich geförderten PCR-Pool-Testungen teil, so darf sie keine Berechtigungsscheine mehr ausgeben (Grundsatz: eine Einrichtung, eine Testmethode).

Weitere Informationen PCR-Pooling-Tests

Die zur Verfügung gestellten Tests dienen nicht zur privaten Verwendung, sondern der Absicherung des Betriebs der Einrichtungen.

Nein, die Selbsttests stehen nur für die Kindertagespflegeperson selbst zur Verfügung.

Informationen dazu, wie die Selbsttests durchzuführen sind, finden Sie auf den Homepages der jeweiligen Selbsttest-Hersteller oder im Beipackzettel.

Die Person, die den Test durchführt, trägt die Verantwortung. Bei einem Selbsttest ist das Verletzungsrisiko nahezu ausgeschlossen. Bei Fehlern des Produkts selbst kommt ggf. die Herstellerhaftung nach dem Produkthaftungsgesetz (ProdHG) in Betracht, im Übrigen gelten die allgemeinen zivilrechtlichen Grundsätze.

Werden auf Veranlassung und im organisatorischen Verantwortungsbereich der Kindertageseinrichtungen entsprechende Schnelltests vorgenommen und kommt es hierbei zu Verletzungen (z. B. der Nasenschleimhaut), so stehen die in den jeweiligen Kindertageseinrichtungen betreuten Kinder sowie die dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Unfallgeschehen in diesem Zusammenhang wären wie üblich mittels Erstellung der Unfallanzeige an den zuständigen gesetzlichen Unfallversicherungsträger zu melden oder durch Eintrag ins Verbandsbuch entsprechend zu dokumentieren.

Werden dagegen Selbsttests außerhalb des organisatorischen Verantwortungsbereiches der Kindertageseinrichtungen und somit im elterlichen Verantwortungsbereich der Kinder vorgenommen, kann kein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz zugesagt werden. Diese Testungen sind der privaten Sphäre und somit dem von der gesetzlichen Unfallversicherung nicht umfassten eigenwirtschaftlichen Lebensbereich zuzurechnen.

Ein positives Testergebnis im Rahmen einer Selbsttestung ist als Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Infektion zu werten und bedarf einer Verifizierung durch einen nachfolgenden PCR-Test. Das bedeutet: Ist das Testergebnis des Selbsttests positiv, so hat die betroffene Person sich sofort abzusondern und das Gesundheitsamt über den positiven Selbsttest zu unterrichten. Das Gesundheitsamt ordnet unverzüglich eine (kostenfreie) PCR-Testung an und unterrichtet über das weitere Vorgehen. Mit der Anordnung der Testung gilt die Absonderungspflicht nach der AV Isolation. Ist das Ergebnis der PCR-Testung negativ, darf die Einrichtung unverzüglich wieder besucht werden. Bei positivem Testergebnis wird die Absonderung als Isolation gemäß den Vorgaben der AV Isolation fortgesetzt. Ob Familienangehörige ebenfalls abzusondern sind und eventuell eigene Einrichtungen nicht besuchen dürfen, ist in Absprache mit dem Gesundheitsamt zu klären. In Zweifelsfällen bitten wir darum, besonnen mit der Situation umzugehen und den sicheren Weg zu wählen. Denken Sie immer daran: Sie verhindern mit Ihrem umsichtigen Vorgehen möglicherweise weitere Ansteckungen und Krankheitsfälle.

Ja, die Einhaltung der AHA+L-Regeln ist weiterhin zwingend erforderlich.

Treten trotz eines negativen Testergebnisses mit COVID-19-vereinbare Symptome auf, ist es erforderlich, diese weiter abzuklären, z.B. durch Kontaktaufnahme mit einem Arzt/einer Ärztin und Durchführung eines PCR-Tests. Ein negatives Testergebnis schließt eine SARS-CoV-2-Infektion nicht in allen Fällen sicher aus! Auch bei korrekter Testdurchführung sind Selbsttests nicht so zuverlässig wie PCR-Testungen. Weiterhin ist die Aussagekraft der Testergebnisse zeitlich begrenzt und stellt nur eine Momentaufnahme dar. Eine Dienstaufnahme ist auch entsprechend der Hinweise des RKI nicht empfehlenswert. Im Übrigen finden die Regelungen des Rahmenhygieneplans Anwendung (siehe hierzu die FAQ zum Umgang mit Krankheitssymptomen).

Nein, der Test kann nach einem gewissen kurzen Zeitfenster nicht mehr zuverlässig ausgewertet werden. 

Ja, Tests erhöhen auch für geimpfte und genesene Beschäftigte die Sicherheit in der Kindertagesbetreuung. Wir empfehlen daher auch bereits geimpften oder genesenen Beschäftigten, sich weiterhin mittels der vom Freistaat kostenfrei zur Verfügung gestellten Selbsttests zu testen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand bieten die COVID-19-Impfstoffe eine gute Wirksamkeit. Es kann jedoch auch trotz COVID-19-Impfung zu einer COVID-19-Erkrankung kommen, da die Impfung keinen 100%igen Schutz bietet.

Zu einer Erkrankung kann es auch dann kommen,

  • wenn die Infektion kurz vor der Impfung stattgefunden hat (wenn also in der Inkubationszeit geimpft wurde, die mittlere Inkubationszeit bei COVID-19 beträgt 5-6 Tage) oder
  • wenn eine Infektion in den ersten Tagen nach der Impfung erfolgt ist, bevor der Impfschutz vollständig ausgebildet werden konnte. Eine Wirkung der Impfung tritt in der Regel 10-14 Tage nach Applikation der 1. Impfstoffdosis ein oder
  • aufgrund des zeitlich bedingt abnehmenden Impfschutzes.

Vor diesem Hintergrund macht es daher Sinn, den Beschäftigten, die weiterhin Interesse an Selbsttests haben, diese auch anzubieten. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass Arbeitgeber nach der aktuellen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung Beschäftigten, soweit diese nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten, mindestens zweimal pro Kalenderwoche einen Test in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anzubieten haben. Hierfür können die durch den Freistaat bereit gestellten Tests genutzt werden.

3G für Beschäftigte:

Auf Bundesebene ist seit dem 24. November 2021 eine Ausweitung der Testnachweispflicht für alle Arbeitgeber und Beschäftigten durch das Infektionsschutzgesetz vorgesehen. Seit dem 24. November 2021 dürfen ungeimpfte und nicht genesene Beschäftigte die Arbeitsstätte nur betreten, wenn sie grundsätzlich täglich einen Testnachweis erbringen. Nur wenn der Testnachweis durch PCR-Test erbracht wird, gilt das Testergebnis für einen Zeitraum von maximal 48 Stunden. Zulässig ist auch die Vorlage eines Testnachweises durch PoC-Antigen-Test; dieser muss vor höchstens 24 Stunden durchgeführt worden sein.

Die Ausweitung der Testnachweispflicht durch den Bundesgesetzgeber betrifft auch die Kindertagesbetreuung. Der Freistaat Bayern stellt allen Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung auch weiterhin Antigen-Schnelltests zur dreimal wöchentlichen Selbsttestung zur Verfügung. Die für nicht geimpfte / nicht genesene Beschäftigte weiteren zwei erforderlichen Tests pro Woche werden vom Freistaat nicht zur Verfügung gestellt. Sie müssen durch die Beschäftigten selbst beschafft werden, so sie nicht vom Arbeitgeber bereitgestellt werden. Die Selbsttests zur Erfüllung von 3G am Arbeitsplatz müssen unter Aufsicht in der Kita durchgeführt werden, ein Selbsttest zuhause genügt nach den Regelungen des Bundes nicht.

Die Testnachweispflicht betrifft auch Kindertagespflege- bzw. Großtagespflegestellen, soweit die Kindertagespflegepersonen als Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer beschäftigt sind.

Diese Testnachweispflicht gilt nicht nur für eigene Beschäftigte, sondern auch für andere nicht geimpfte bzw. nicht genesene Beschäftigte, die während des Betriebs in der Einrichtung tätig werden, wie etwa Beschäftigte von Frühförderstellen, Musikschulen oder Reinigungsfirmen (so die Reinigung während der Öffnungszeiten erfolgt). Der Testnachweispflicht kann für Beschäftigte externer Partner und Partnerinnen dabei ebenfalls über eine Selbsttestung unter Aufsicht in der Einrichtung genügt werden.

3G für sonstige externe Personen:

Eltern und sonstige Dritte dürfen das Gelände von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung, organisierten Spielgruppen und Heilpädagogischen Tagesstätten nach der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nur dann betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind. Das gilt auch für die Begleitung des Kindes während der Eingewöhnungsphase.

Beim bloßen Abgeben und Abholen der Kinder findet die 3G-Regel für Eltern dagegen keine Anwendung, da hier der Aufenthalt nur für einen sehr kurzen Zeitraum erfolgt.

Kostenfreie Testmöglichkeiten bestehen auch durch die sogenannten Bürgertests an den vielfältigen Teststationen (z.B. Testzentren, Apotheken etc.). Informationen zu kostenfreien Testmöglichkeiten finden Sie auf der Website des Bayerischen Gesundheitsministeriums

Quarantäneregelungen in der Kindertagesbetreuung

Maßgeblich ist stets die aktuelle AV Isolation, die vom Bayerischen Gesundheitsministerium erlassen wird.

Die Dauer der Quarantäne beträgt zehn Tage. Eine „Freitestung“ ist möglich, wenn der Kontakt zu der infizierten Person mindestens sieben Tage zurückliegt.

Für Schülerinnen und Schüler sowie für Kinder, die Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogische Tagesstätten besuchen, endet die häusliche Quarantäne, wenn der enge Kontakt zu dem bestätigten COVID-19-Fall mindestens fünf Tage zurückliegt, keine COVID-19 typischen Symptome während der Quarantäne aufgetreten sind und eine frühestens fünf Tage nach dem letzten engen Kontakt durchgeführte Testung (PCR- oder durch medizinische Fachkraft durchgeführter PoC-Antigen-Schnelltest) ein negatives Ergebnis zeigt.

Nach der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung und der AV Isolation gilt die Pflicht zur Absonderung nicht

  • für vollständig geimpfte Personen, die zusätzliche eine Auffrischungsimpfung erhalten haben,
  • für vollständig geimpfte Personen, die zusätzlich genesen sind,
  • für vollständig geimpfte Personen, wenn die zweite Impfung mindestens 15 und höchstens 90 Tage zurückliegt,
  • für genesene Personen, deren Testung nach Genesung mindestens 28 und höchstens 90 Tage zurückliegt.

Maßgeblich sind jeweils die individuellen Anordnungen des Gesundheitsamtes vor Ort.

Nach der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung und der AV Isolation gilt die Pflicht zur Absonderung nicht

  • für vollständig geimpfte Personen, die zusätzliche eine Auffrischungsimpfung erhalten haben,
  • für vollständig geimpfte Personen, die zusätzlich genesen sind,
  • für vollständig geimpfte Personen, wenn die zweite Impfung mindestens 15 und höchstens 90 Tage zurückliegt,
  • für genesene Personen, deren Testung nach Genesung mindestens 28 und höchstens 90 Tage zurückliegt.

Maßgeblich sind jeweils die individuellen Anordnungen des Gesundheitsamtes vor Ort.

Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen

Der Betrieb organisierter Spielgruppen für Kinder sowie Maßnahmen zur Ferientagesbetreuung sind analog zu den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen möglich.

Der Rahmenhygieneplan findet auch für organisierte Spielgruppen und Maßnahmen zur Ferientagesbetreuung Anwendung.

Eingewöhnung

Eingewöhnungen sind möglich und können und sollen gemeinsam mit den Eltern durchgeführt werden. Externe Personen in den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen sind verpflichtet eine FFP2-Maske zu tragen.

Eltern und sonstige Dritte dürfen das Gelände von Kindertageseinrichtungen und Heilpädagogischen Tagesstätten außerdem nur dann betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind. Das gilt auch für die Begleitung des Kindes während der Eingewöhnungsphase.

Beim bloßen Abgeben und Abholen der Kinder findet die 3G-Regel für Eltern dagegen keine Anwendung, da hier der Aufenthalt nur für einen sehr kurzen Zeitraum erfolgt.

Kostenfreie Testmöglichkeiten bestehen durch die sogenannten Bürgertests an den vielfältigen Teststationen (z.B. Testzentren, Apotheken etc.). Informationen zu kostenfreien Testmöglichkeiten finden Sie auf der Website des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

Umgang mit Krankheitssymptomen

Kinder mit Schnupfen oder Husten allergischer Ursache (zum Beispiel Heuschnupfen), verstopfter Nasenatmung (ohne Fieber), gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern können ihre Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses besuchen. 

Übersicht zum Umgang mit Krankheitssymptomen

Bei leichten, neu aufgetretenen Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) ist der Besuch der Kindertageseinrichtung/HPT für alle Kinder trotz der leichten Symptome nur möglich, wenn eine Bestätigung der Eltern darüber vorgelegt wird, dass das betreffende Kind nach Auftreten der Symptome zu Hause vor dem Kita-Besuch negativ auf SARS-CoV-2 getestet wurde. Alternativ zu dem Selbsttest zu Hause kann auch ein PCR- oder PoC-Antigen-Schnelltest durchgeführt werden. Neben dem negativen Testnachweis ist kein weiteres ärztliches Attest notwendig.

Hatte ein Kind lediglich leichte Symptome und ist es wieder vollständig genesen, weist also keine Symptome mehr auf (bis auf beispielsweise Symptome einer Allergie), so darf es die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle auch ohne die Vorlage einer Bestätigung darüber, dass ein negativer Test durchgeführt wurde, wieder besuchen. Die Vorlage einer entsprechenden Bestätigung ist dann notwendig, wenn das Kind die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle trotz der leichten Symptome besuchen möchte.

Die Regelungen zur Testnachweispflicht gelten daneben aber unverändert fort. Das heißt, auch wenn die Erbringung eines Testnachweises im Zusammenhang mit Krankheitssymptomen nicht erforderlich ist, muss an den Testtagen regulär ein Testnachweis im Rahmen der allgemeinen Testnachweispflicht für nicht geimpfte bzw. nicht genesene Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erbracht werden.

Ein Muster für die erforderliche Bestätigung können Sie hier abrufen.

Für Schulkinder gelten – analog zum Schulbereich – die bereits bestehenden Regelungen vorerst fort. Das heißt, ein Hortbesuch trotz leichter Symptome ist auch weiterhin nur mit negativem PCR- oder PoC-Antigen-Schnelltest möglich. Eine Übersicht über kostenfreie Testmöglichkeiten finden Sie auf der Website des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

Eine anschauliche Übersicht zu den aktuell geltenden Regelungen zum Umgang mit Krankheitssymptomen können Sie hier abrufen:

Übersicht zum Umgang mit Krankheitssymptomen

Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle. Die Wiederzulassung zur Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle nach einer Erkrankung ist erst wieder möglich, sofern das Kind wieder bei gutem Allgemeinzustand ist bis auf leichte Erkältungs- bzw. respiratorische Symptome (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) und ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder PoC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird. Der Test kann auch während der Erkrankungsphase erfolgen, es ist nicht nötig, nach der Genesung erneut einen Test vornehmen. Neben dem negativen Testnachweis ist kein weiteres ärztliches Attest notwendig.

Übersicht zum Umgang mit Krankheitssymptomen

Bei leichten, neu aufgetretenen Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) ist die Tätigkeit in der Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle trotz der leichten Symptome nur möglich, wenn ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder PoC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird. Zulässig ist auch die Vornahme eines Selbsttests unter Aufsicht in der Einrichtung. Wir empfehlen, bei Vornahme eines Selbsttests unter Aufsicht in der Einrichtung bereits vorab einen Selbsttest zuhause durchzuführen.

Hatte eine beschäftigte Person lediglich leichte Symptome und ist sie wieder vollständig genesen, weist also keine Symptome mehr auf, so darf sie in der Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle auch ohne die Vorlage eines negativen Testergebnisses bzw. ohne die Vornahme eines Selbsttests unter Aufsicht in der Einrichtung wieder tätig werden. Die Vorlage eines negativen Testergebnisses bzw. die Durchführung eines Selbsttests unter Aufsicht in der Einrichtung ist dann notwendig, wenn die beschäftigte Person trotz der leichten Symptome in der Kita bzw. Kindertagespflegestelle tätig werden möchte. 

Die allgemeinen Vorgaben zur Testnachweispflicht für Beschäftigte (täglicher Testnachweis) bleiben davon unberührt.

Kranke Beschäftigte in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in der Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle tätig werden. Die Wiederzulassung zur Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle nach einer Erkrankung ist erst wieder möglich, sofern die beschäftigte Person wieder bei gutem Allgemeinzustand ist bis auf leichte Erkältungs- bzw. respiratorische Symptome (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) und ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder PoC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird. Zulässig ist auch die Vornahme eines Selbsttests unter Aufsicht in der Einrichtung. Wir empfehlen, bei Vornahme eines Selbsttests unter Aufsicht in der Einrichtung bereits vorab einen Selbsttest zuhause durchzuführen. Der Test kann auch während der Erkrankungsphase erfolgen, es ist nicht nötig, nach der Genesung erneut einen Test vorzunehmen. 

Die allgemeinen Vorgaben zur Testnachweispflicht für Beschäftigte (täglicher Testnachweis) bleiben davon unberührt.

Die Erleichterungen nach der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) gelten nach § 1 SchAusnahmV unter anderem nicht für Personen, die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen. Bei einer vorliegenden Symptomatik ist weiterhin besondere Vorsicht geboten. Aus diesem Grund gelten die Regelungen zum Umgang mit Krankheitssymptomen auch für geimpfte bzw. genesene Personen.

Mitbringen von Speisen

Das Mitbringen von Speisen ist möglich. Hier gilt das im Rahmenhygieneplan im Kapitel „Lebensmittelhygiene“ beschriebene Vorgehen.

Nutzung des ÖPNV / Kita-Ausflüge / Veranstaltungen

Kita-Ausflüge können stattfinden. Bitte informieren Sie sich über die geltenden Hygienevorschriften am Zielort. Auch der öffentliche Personennahverkehr kann unter Einhaltung der Hygieneregeln genutzt werden.

Grundsätzlich ist aktuell angesichts der hohen Infektionszahlen von Veranstaltungen abzuraten. Der Zugang zu öffentlichen und privaten Veranstaltungen außerhalb von privaten Räumlichkeiten erfolgt im Rahmen der 2G-Plus-Regelung und richtet sich nach der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Das heißt, lediglich vollständig geimpfte oder genesene Personen können an der Veranstaltung teilnehmen und benötigen zusätzlich einen negativen Testnachweis. Bei diesem Testnachweis kann es sich entweder um einen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, einen PoC-Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist, oder um einen unter Aufsicht durchgeführten Selbsttest handeln. Für nicht geimpfte bzw. nicht genesene Beschäftigte gilt 2G-Plus nicht. Nicht geimpfte bzw. nicht genesene Beschäftigte müssen allerdings für die Veranstaltung einen negativen PCR-Testnachweis vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Die Regelungen zur Testnachweispflicht (täglicher Testnachweis) bleiben hiervon unberührt. Für vollständig geimpfte bzw. genesene Beschäftigte ist neben der Vorlage des Impf- bzw. Genesenen-Nachweises die Vorlage eines negativen Testergebnisses erforderlich (PCR-Test, PoC-Antigen-Schnelltest oder Selbsttest unter Aufsicht). Ein zusätzliches Testergebnis ist nicht erforderlich für Personen, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben.

Bitte beachten Sie auch ggf. bestehende Kontaktbeschränkungen insbesondere für ungeimpfte bzw. nicht genesene Personen.

Elternbeitragsersatz, Krippengeld, Entschädigungsanspruch

Eltern und Kindertageseinrichtungen bzw. Kindertagespflegestellen wurden in den Monaten April, Mai und Juni 2020 sowie in den Monaten Januar bis Mai 2021 pauschal bei den Elternbeiträgen entlastet. Nähere Informationen können Sie unserem 389. Kita-Newsletter, unserem 398. Kita-Newsletter , unserem 416. Kita-Newsletter  sowie unserem Elternbrief zu dieser Thematik entnehmen. Die Entscheidung, den Beitragsersatz in Anspruch zu nehmen, haben die Träger der Einrichtungen bzw. die Kindetagespflegestellen getroffen. Der Beitragsersatz hat unter anderem die Voraussetzung, dass im betreffenden Monat tatsächlich keine Elternbeiträge erhoben wurden.

Eltern, die Elternbeiträge tatsächlich getragen haben, – sei es, weil das Kind im Rahmen der sog. Notbetreuung im betreffenden Monat mehr als fünf Tage weiter betreut wurde oder der Träger der Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege das Angebot auf pauschalen Ersatz der Elternbeiträge nicht in Anspruch genommen hat – hatten bei Vorliegen der sonstigen Anspruchsvoraussetzungen weiterhin einen Anspruch auf Krippengeld.

Für Eltern, die aufgrund des Beitragsersatzes keine Elternbeiträge bezahlt haben, ist hingegen der Anspruch auf Krippengeld entfallen. Nähere Informationen finden Sie unter https://www.zbfs.bayern.de/familie/krippengeld/index.php.

Informationen finden Sie auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege unter „Elternhilfe Corona nach § 56 Abs. 1a IfSG“.

Dort finden Sie auch den Online-Antrag, den Ihre Arbeitgeberin/Ihr Arbeitgeber stellen muss (bzw. den Sie als Selbstständige/Selbstständiger selbst stellen müssen), und den Vordruck „Keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit“, der von Ihnen als Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer (bzw. als Selbstständige/Selbstständiger) auszufüllen ist.

Mit zusätzlichen Kinderkrankentagen und Kinderkrankengeld hilft die Bundesregierung Eltern und Alleinerziehende, deren Kinder pandemiebedingt nicht oder nur eingeschränkt betreut werden. Details finden Sie auf der Homepage des Bundesfamilienministeriums.

Mit zusätzlichen Kinderkrankentagen und Kinderkrankengeld hilft die Bundesregierung Eltern und Alleinerziehenden, deren Kinder pandemiebedingt nicht oder nur eingeschränkt betreut werden. Details finden Sie auf der Homepage des Bundesfamilienministeriums.

Förderrecht

Uns erreichen diverse Fragen zu förderrechtlichen Konsequenzen in Umsetzung des Rahmenhygieneplans. Hier finden Sie die häufigsten Fragen und entsprechende Antworten:

  • Schließung der Einrichtung aufgrund einer Anordnung des Gesundheitsamtes
    Der Zeitraum der (Teil-)Schließung wird nicht auf das Kontingent der 30 Schließtage (Art. 21 Abs. 4 Satz 3 BayKiBiG) angerechnet.
     
  • Reduzierung der Öffnungszeiten oder Schließung der Einrichtung wegen des krankheitsbedingten Ausfalls von Personal
    Fällt Personal aus, wird in aller Regel eine trägerinterne Vertretungsregel greifen. Sollte eine Vertretung nicht möglich sein und kann daher die Aufsichtspflicht nicht mehr gewährleistet werden, ist dies der zuständigen Betriebserlaubnisbehörde anzuzeigen. Kommt es auf Veranlassung der Betriebserlaubnisbehörde zu einer Schließung/Teilschließung oder Verkürzung der Öffnungszeiten, so ist dies förderunschädlich.
     
  • Reduzierung von Öffnungszeiten durch den Träger ohne Abstimmung mit der Bewilligungsbehörde
    Sofern die Kürzung der Öffnungszeiten durch Anordnung des Gesundheitsamtes veranlasst ist (z.B. aufgrund von krankheitsbedingtem Personalausfall), handelt es sich hierbei nicht um ein förderschädliches Ereignis (§ 26 Abs. 1 Satz 1 AVBayKiBiG). In allen anderen Fällen ermäßigt sich die Förderung ab Beginn des Monats, in dem die Kürzung vorgenommen wird.
  • Auseinanderfallen von Buchungszeiten und tatsächlich in Anspruch genommenen Betreuungszeiten. Bei Auseinanderfallen von Buchungszeiten und tatsächlich in Anspruch genommenen Betreuungszeiten wäre der Buchungsbeleg grundsätzlich anzupassen, wenn die Eltern die gebuchte Zeit mindestens über einen gesamten Kalendermonat (vom 1. des Monats bis Monatsende) nicht in Anspruch nehmen und die Abweichung erheblich ist. Eine Ausnahme gilt, solange der Sieben-Tage-Inzidenzwert über 50 liegt. In diesem Fall wird vermutet, dass die Eltern ihre Kinder aus Sorge vor einer Ansteckung nicht oder nicht im vereinbarten Umfang in die Einrichtung bringen. Eine „Luftbuchung“ ist dann nicht anzunehmen. Maßgebend für die kindbezogene Förderung bleibt der bestehende Betreuungsvertrag bzw. der Buchungsbeleg. Entsprechendes gilt für den Fall der staatlichen BayKiBiG-Förderung der Kindertagespflege, wenn und solange Träger der öffentlichen Jugendhilfe ein Tagespflegeentgelt nach § 23 SGB VIII an die Tagespflegeperson auszahlt.

  • Ausfall von pädagogischem Personal
    Beim Ausfall von pädagogischem Personal gilt die 42-Tage-Regelung des § 17 Abs. 4 Satz 2 AVBayKiBiG. Im Jahresanstellungsschlüssel zählen Monate, in denen der Mindestanstellungsschlüssel oder die Fachkraftquote coronabedingt nicht eingehalten werden können, nicht mit.
     
  • Kindertagespflegestellen
    Findet coronabedingt (z.B. angeordnete Quarantäne der Tagespflegeperson oder ihrer Angehörigen) keine Betreuung statt, greift für die betreuten Kinder das Ersatzbetreuungskonzept des zuständigen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe. Sofern der Träger der öffentlichen Jugendhilfe das Tagespflegeentgelt weiterzahlt oder kostenpflichtig eine Ersatzbetreuung zur Verfügung stellt, besteht der Anspruch auf die kindbezogene Förderung weiter.